Hobby & Elektronik 2013

In wenigen Tagen öffnet die Hobby & Elektronik 2013 ihre Pforten und wie letztes Jahr habe ich ein animiertes Banner von der Presseseite der Messe-Homepage runterladen, um hier die Werbetrommel zu rühren. Vom 21. – 24. November geht in Stuttgart wieder die Post ab. VzEkC, RETRO (GO64) und CCL zeigen im Stuttgarter MesseHerbst was es Altbewährtes & Neues in der Commodore-Welt gibt.

HE 2013 animiertes Banner

Das Selber-Bastel-Banner hatte mit letztes Jahr besser gefallen, aber was solls:

HE 2012 Werbebanner CCL

Wer aufgepasst hat und über ein gutes Gedächtnis verfügt (oder den Links gefolgt ist) wird sicher bemerkt haben, dass sich das Logo der Messe geändert hat. Ob das „Ausschaltknopf“-Symbol jetzt aber die richtige Wahl ist oder nur als schlechtes Omen bezüglich des Fortbestands der Messe taugt, lassen wir mal dahingestellt.

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Bilder von der HomeConnected

Nach über einem Monat interessiert es vermutlich niemanden mehr, aber immerhin, sie sind jetzt online: meine Bilder von der ersten HomeConnected (aka „HomeConnected ♥ You„; aka HomeCon XXIV; aka Forum64-User-Treffen) in Hanau Steinheim. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

HomeConnected: SX64 mal zwei HomeConnected: noch ein SX64 HomeConnected: ein weiterer SX64Die HomeConnected konnte eine sehr hohe „Dichte“ an Commodore SX64 vorweisen.

HomeConnected: Laxity DemoEs gab auch ein C64-Party-Release. Die Gruppe Laxity veröffentlichte die „Laxity Intro Collection II„. An jeden Teilnehmer wurde dazu eine 5 1/4-Zoll-Diskette ausgeteilt. Das Interesse war groß und so lief das Programm auf fast jedem C64 im Saal.

HomeConnected: C128 und PETEin PET (CBM 8032) und ein (etwas farbloser) Commodore 128 (beides nicht meine Rechner!). Witzigerweise liefen auf beiden Computern Programme von mir. Auch auf einem weiteren CBM (hier nicht im Bild) lief StarCruiser.

modore (be)geistertCommodore beGEISTERT! Auf diesem außergewöhnlichen Photo sieht man die Transzendenz des C64. Die sonst verborgene Commodore-Astralleib-Aura springt auf den User über und überflutet ihn mit Wohlbehagen und Glück.

HomeConnected: erstellen der elektronischen GrussbotschaftDie HomeConnected endete nicht ohne einem C64-Partyscroller, zu dem jeder der wollte seinen Senf beitragen konnte. Der Ergebnis „We ♥ HomeConnected“ kann man sich von der CSDb runterladen.

Terminankündigungen für die nächsten HomeCons gibt es wie immer auf der HomeCon-Homepage.

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Meine PETSCII Top Pics

Es war eine schwere Entscheidung! Das Bild unten zeigt die von mir als Top Pic klassifizierten Bilder. Ich habe rigoros aussortiert, um die Wahl meiner persönlichen TOP 5 (siehe letzter Absatz hier) zu erleichtern. Daher ist das, was ich „nur“ als Fine klassifiziert habe,  ebenfalls exzellente Grafikkunst. Selbst die Grafiken, die von mir nur ein So So erhalten haben, übersteigen vielfach meine eigenen bescheidenen Pixelkünste bei weitem.

TOP PICS (PETSCII Graphics Competition)

Ich habe nun mein Votingmail an TheRyk versendet und bin gespannt auf das Endergebnis. Bis zum 14. November kann jeder mitvoten. Wer weitere Infos zur Compo lesen möchte, die über das in der CSDb stehende hinausgehen, der sei auf den entsprechenden Thread im Forum64 verwiesen.

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Was ist die schönste PETSCII Graphik im Land?

Die Einreichungsfrist zur Plain PETSCII Graphics Competition ist am 31. Oktober abgelaufen. Als der Wettbewerb begann, war nicht ansatzweise abzusehen, dass mehr als 100 Wettbewerbsbeiträge und viele weitere „Out of Competition“-Grafiken eingereicht würden.

Devoted Voting Engine

Die Resonanz war überwältigend. Überwältigend ist auch die Qualität vieler Bilder. Das macht das Bewerten nicht einfacher. Wegen der bekannten Defizite des CSDB-Votingsystems hat TheRyk eigens für diesen Wettbewerb ein Programm erstellt, dass sowohl die Bilder anzeigt als auch die Bewer­tungen aufzeichnet. Die Devoted Voting Engine kann als D64 aus der CSDb runtergeladen und auf einem C64 oder in einem Emulator ausgeführt werden. Jeder kann (soll) mitwerten!

Die Bewertung erfolgt in fünf Kategorien: OH NO (0 Punkte), SO SO (1 Punkt), GOOD (2 Punkte), FINE (3 Punkte) und TOP PIC (4 Punkte). Das Programm erzeugt aus der Bewertung aller Bilder die Datei VOTING.PRG, die per Mail an TheRyk gesendet werden muss (siehe CSDb). Zusätzlich ist jedem Voting-Mail auch noch eine (nach Rang 1 bis 5 sortierte) Liste der persönlichen TOP 5 beizufügen. Das ganze muss bis zum 14. November bei TheRyk eintreffen, dann endet das Voting.

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Wahre Fans (9)

Wahre Commodore Fans sind zwar von alter Hardware fasziniert jedoch keineswegs rückständig. Ganz im Gegenteil! Jede neue Technologie, die unseren Schätzchen nutzt oder diese besser in Erinnerung hält, ist willkommen. So auch der 3D-Druck. Dave Nunez hat einen (nicht ganz perfekten) Miniatur-C64 nebst Floppy 1541 gedruckt und seinem Bruder zum Geburtstag geschenkt. Passende 3D-Druckfiles können von Thingiverse heruntergeladen werden.

Mini Commodore C64 with 1541 disk drive (c) Dave Nunez
Die Tastatur ist etwas unpräzise ausgeführt, aber trotzdem ist das Produkt sofort als C64 erkennbar

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HomeConnected in Steinheim

Die Leute von der HomeCon und der Connected sowie Besucher des Forum64 veranstalten an diesem Wochenende ein gemeinsames Retro-Treffen in Steinheim (Hanau). Wer sich für Heim­computer und alte Konsolen interessiert, ist herzlich eingeladen (Eintritt ist frei). Kurzentschlossene sollten sich zügig anmelden. Hintergrundinfos zu dieser Veranstaltung und wie es dazu kam, findet man im Forum64, den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf den Seiten der HomeCon.

HomeConnected (c) by Retrowurst

Die HomeConnected wird sicher eine riesen Party und braucht daher mehr Platz als eine „normale“ HomeCon. Deshalb gibt es einen anderen als den üblichen Veranstaltungsort und weil das ganze zweitägig ist auch andere -zeiten:

Kulturhalle Steinheim
Ludwigstr. 67
63456 Hanau

Sa. 05.10.2013, ab 10:00 Uhr bis 01 Uhr
So. 06.10.2013, ab 09:00 Uhr bis 18 Uhr

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Plain PETSCII Graphics Competition

Gary (PETSCII Grafik)Nach der Competition ist vor der Competition. Kurz nachdem die Font Creation Compo abgeschlossen war, hat TheRyk in der CSDb zu einen neuen Wettbewerb aufgerufen. Die Plain PETSCII Graphics Competition läuft schon seit dem 29. August. Doch allen die gern mitmachen wollen sei gesagt: jetzt nur keine Panik! Beiträge werden noch bis zum 31. Oktober angenommen. Da bisher erst wenige Einsendungen vorliegen, sind die Chancen für einen Platz unter den besten 10 derzeit supergünstig. Alles was man zu den Teilnahmebedingungen wissen muss, kann man in der CSDb nachlesen. Anzumerken wäre noch, dass für die Bewertung der Kunstwerke nicht das CSDb-Votingsystem verwendet werden soll. Das kann ja nur von Vorteil sein.

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Return to Fractalus!

Die aktuelle RETURN (Heft 15) sorgte für ordentlich Aufregung im Forum64. Nicht wegen des Inhalts (dabei hätte die gute Titelstory das wirklich verdient), sondern wegen des Vertriebs.

Return #15Aus Kostengründen erfolgte der Versand diesmal mit TNT statt mit der Post. Leider ging das etwas daneben. In einigen Regionen wurde verspätet oder gar nicht geliefert, in anderen kam das Heft dann doch mit der Post. Offenbar ist das TNT-Verteilnetz etwas löchrig und nutzt dort die Dienste der Post, was die Dinge nicht gerade beschleunigt. So ist das mit Experi­menten, nicht alle können gelingen. Inzwischen sollten jedoch alle Abonnenten und Käufer das Heft bzw. die Ersatz­lieferung erhalten haben.

Der Titel dieser Ausgabe des RETURN Magazins ist dem legendären Atari-Spiel Rescue on Fractalus! gewidmet. Der sauber recherchierten Artikel und ein Interview mit dem verantwortlichen Spieledesigner bei Lucasfilm, David Fox, eröffnen umfassende Einblicke in die Entstehungsgeschichte und liefern spannende Details. Ein echter Höhepunkt! Ein Hintergrundartikel über Fraktale rundet das Thema ab.

Den Artikel zum TRS-80 habe ich bisher nur kurz angelesen. Neu war für mich die Vielzahl der Modelle, die sich alle „TRS-80“ nennen ließen. Persönlich bin ich diesem Gerät damals nur zweimal begegnet. Zu wenig, um Freundschaft zu schließen. Und wer einmal den Fullscreen-Editor eines PET/CBM erlebt hatte – und kein Masochist war -, wollte sowieso nie wieder auf einem TRS-80 oder Appel II programmieren.

Ein Beitrag zu Mattels Intellivision, mit stattlichen sieben Seiten Umfang, war dann meine nächste Lesestation. Konsolen waren zwar nie mein Ding, aber man kann ja immer mal was dazulernen. Leider traf ich auf der zweiten Textseite auf einen Infokasten (eigentlich ein Infokreis) der die Grafikauflösung mit 60 x 196 Pixel beschrieb, was mir spontan seltsam anmutete. Im Fließtext stand dann was von (sinnfälligeren) 160 x 192 Pixeln … da hat man offenbar die freie Auswahl. Als ich dann auch noch einen verschwurbelten Satz las, in dem der Hauptspeicher mit 1,422 Kbyte angegeben wurde (wer schreibt denn 1456 Bytes als 1,422 Kbytes?), hatte ich alle Leselust verloren und legte den Artikel ad acta.

Das gab mir mehr Zeit für die folgenden Seiten. Obwohl ich mich bisher nie für C – und daher auch nicht für den CC65 – interessiert hatte, sprachen mich die Aufmachung und der Schreibstil des Artikels „Programmieren mit dem CC65“ so an, dass ich kurzzeitig darüber nachdachte, es mal mit C und diesem Compiler zu versuchen. Das Beispielprogramm „Ameise“ hat dann aber wieder klar­gestellt, warum ich von C nichts halte. Die vielbeschworene „Lesbarkeit“ des Quellcodes will sich bei mir einfach nicht einstellen. Das ist mir alles viel zuviel verklammert und verschachtelt. Wer A (Assembler) sagt muss auch B (BASIC) sagen, lautet eine Redensart, von C ist da nicht die Rede. 😉

Bleibt noch anzumerken, dass es von Rescue on Fractalus! natürlich auch eine Version für den Commodore 64 gibt. Holt Sie euch!

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30 Jahre BTX

Am 1. September feierte BTX 30. Geburtstag. Besser gesagt, hätte es gefeiert, wenn es BTX noch gäbe. Doch der Onlinedienst der Deutschen Bundespost ist schon viele Jahre Vergangenheit und hat nie die Popularität erreicht, wie etwa das französische Pendant Minitel. Dabei war man bei Unter­zeichnung der erforderlichen Staatsverträge noch recht zuversichtlich (YouTube: Bericht über den Bildschirmtext (BTX) in der Tagesschau vom 18.03.1983).

Anders als Minitel in Frankreich scheiterte BTX (finanziell, nicht technisch) an den Postbürokraten, die die Nutzer mit horrenden Gebühren überzogen. Das hielt die Nutzerzahlen niedrig und die Kosten für den einzelnen hoch. Teure Endgeräte und spezifische (langsame) Modems (DBT-03) taten ihr übriges. Auch für den C64/C128 gab es erst nur eine (teure) Steckmodullösung, wie sie hier in den zwei nachfolgend verlinkten YouTube-Videos gezeigt wird.

BTX Werbung mit einem Alien

BTX Werbung von 1987 Erst in den Neunzigern lockerten sich die Zulassungsanforde­rungen. Mit dem Drews Interface und Softwaredecoder und einem C64/C128 war nun ein günstiger Zugang (wenn auch mit Abstrichen bei der Qualität der Darstellung) möglich. Später folgten Software­kennung und Modembetrieb mit höheren Datendurchsätzen (und aus BTX wurde Datex-J).

Bis Mitte der Neunziger gab es auch interessante Angebote für die Freunde des C64 und C128 im BTX. Man traf sich in der Brotkastencorner (BKC) z.B. unter *Matting# zum Austausch von Neuigkeiten (sozusagen die BTX-Variante des Forum64) oder beim C64-Club. Bei der 64er oder beim WDR Computer Club konnte man Telesoftware herunterladen (das war immerhin billiger als die sündhaft teuren 64er Heft-Disketten; jedenfalls solange, bis die 64er plötzlich nur noch aus einer Diskette bestand). Und Chats gab es ebenfalls! Im *Traumschiff#, der *Oase# oder im *Strandhotel#  traf sich jeden Mittwoch ein illustrer Kreis und dikutierte über Gott und die Welt. Ein großer Vorteil von BTX-Chats war die Möglichkeit weit zurück­zublättern. Ohne diese Option macht mir chatten keinen Spaß.

Technisch war BTX – für die damalige Zeit – eine gutes Onlinesystem. Der klar definierte Zugang machte das System auch relativ sicher. Jedenfalls sicherer als das Internet, wenn auch der CCC mit dem „Haspa-Hack“ für Furore sorgte. Die höhere Sicherheit war auch der Grund, warum trotz des Endes von BTX im Jahr 2001 die Online-Banking-Funktionen noch bis 2007 verfügbar waren.

Abschließend einige Pressestimmen zu 30 Jahre BTX:

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4 von 54

Am letzten Wochenende ging die CSDb Font Creation Competition 2013 zu Ende. 54 Fonts und weitere neun außer Konkurrenz wurden eingereicht. In den letzten Stunden gab es noch ein paar merkwürdige Effekte beim Voting zu beobachten. Didi schreibt dazu „Interestingly short before voting deadline some 1 votes appeared on several entries and just vanished a few minutes later.“ Offenbar wurde da zur „Optimierung“ der Plazierung eigener Fonts bei anderen massiv runtergewertet. Während die Einser Bewertungen zurückgezogen wurden, blieben andere Bewertungen mit 2 oder 3 stehen und gingen in das Endergebnis ein. Auch wenn man sich über Geschmack nicht streiten kann (wie sonst hätte der Sardonic Font Platz 2 belegen können), sind diese absichtlichen massiven Abwertungen in der Votestatistik sofort erkennbar.

Votestatistik Japan Font

Auch meine Fonts waren davon betroffen. Die verbesserte Version 2 des Japan Fonts hatte insgesamt weniger Stimmen erhalten und war daher für diese Manipulationen anfälliger, was dann dazu führte, dass der schönere Font nur Platz 7, das Original aber einen guten 4. Platz belegte.

CSDb Font Competition Results

Vielleicht sollte man für Compos bei CSDb-Bewertungen den obersten und die untersten drei Bewertungen rausrechnen, um den Einfluß von gezielten Manipulationen zu minimieren. Damit gäbe es ein Mittel gegen Selbsthochwertungen und Abwertungen durch fiese Konkurrenten und damit ein faireres Ergebnis. Allen Manipulationsversuchen zum Trotz wurde der Font Like Razors Thru Flesh von Wacek zum überlegenen Sieger gekürt. Diesen Font hatte ich schon in meinem ersten Posting zur Competition als einen der Favoriten vorgestellt.

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