Monatsarchive: Februar 2009

HobbyTronic 2.0? Null!

HobbyTronic 2009Von der vollmundig angekündigten hobbytronic 2.0 (Zitat: „Ein Pflichttermin für Computer-User, Preisvergleicher, Gamer und Fans von Unterhaltungselektronik“) bleibt – zumindest in diesem Jahr – nur eines übrig, die Null. Was eigentlich vom 22. – 26.04.2009 die HobbyTronic 2009 mit dem Untertitel „32. Verkaufsevent für Hardware, Software, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik“ werden sollte, fällt aus.

Das Verschwinden der HobbyTronic aus dem Terminkalender der Messe Dortmund verlief leise und weitgehend unbemerkt. Wer heute die Seite www.hobbytronic.de aufruft, landet auf einer „Baustelle“. Irgendwelche Erklärungen: bisher Fehlanzeige. Eine Pressemitteilung dazu: nicht im Internet zu finden!

Natürlich wurden die Aussteller und Veranstalter von Sonderausstellungen informiert, so dass man zumindest auf diese Weise von der LugMarl erfährt: „Hobbytronic 2009 aka ‚Hobbytronic 2.0‘ findet nicht statt„. Etwas mehr als einen Satz verschwenden dazu die Macher der DCMM (Deutschen CaseMod Meisterschaft). In Ihrer Meldung von Anfang Februar gibt es auch einen Ansatz von Erklärung „… hat uns nun die Nachricht erreicht, dass die hobbytronic im April 2009 aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise ausgesetzt wird“.

Wer nicht auf die beiden oben angeführten Informationen stößt, wird auf diversen Internetseiten noch immer auf einen anstehenden Messetermin im April verwiesen. Und wie der allererste Link in diesem Blogbeitrag belegt, hat selbst die Messe Dortmund ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

Ob die hobbytronic 2008 [Blogbeitrag] die letzte ihrer Art war – und das wäre natürlich auch für alle Commodore-Fans bedauerlich, die jedes Jahr zum Messestand des Dienstagstreffs gepilgert sind – oder ob es wirklich nur bei einem „Aussetzen“ in diesem Jahr bleibt, wird die Zukunft zeigen. Große Hoffnung auf ein Wiederauferstehen im Jahr 2010 habe ich allerdings nicht.

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Carnival In Rio

Als kleine kulturelle Abwechselung – und auch als Kontrapart zum nasskalten Karnevals- / Faschings- / Fasent- / Fastnachtswetter am Rosenmontag in Deutschland – hier nun ein zur Jahreszeit passender Re-Mix (3,9 MB) von LMan: Froehn (Carnival In Rio Mix); gefunden auf remix64.

Der Remix basiert auf der Titelmelodie des C64-Spiels Fröhn (CSDB) von Frank Wienberg.

Fröhn (von Frank Wienberg)

Wer lieber den original SID-Sound als PSID höhen möchte, wird in der HVSC oder bei hardsid.com fündig.

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C128 DIN-Tastatur

Bekanntlich kann man beim (deutschen) C128 mit der [ASCII/DIN]-Taste den Zeichensatz umstellen und statt des klobigen C64-Zeichensatzes erhält man dann einen filigraneren Zeichensatz (der an die alten CBM-Rechner erinnert) mit allen Umlauten und weiteren länderspezifischen Zeichen. Ein bekannter (und eher unerwünschter) Nebeneffekt ist z.B. der Ersatz des Klammeraffens (@) durch das eher nutzlose Paragraphenzeichen (§).

Neben den Zeichen ändert sich beim Umschalten auch die Tastaturbelegung, was unter anderem dazu führt, dass Y und Z dann wie bei einer deutschen Schreibmaschine angeordnet sind. Diese Mehrfachbelegung der Tasten in verschiedenen Modi wird durch bis zu 5 unterschiedliche Symbole unterstützt, die auf der Oberfläche und vorderen Seitenfläche der Tasten angebracht sind.

Die Symbole müssen folgende Kombinationen abdecken: Die normale Tastaturbelegung sowie Belegung mit [SHIFT], [CONTROL] oder [CBM] jeweils in Kombination mit Groß/Grafik- bzw. Klein/Groß-Schriftmodus und der speziellen ASCII/DIN-Umschaltung.

Anders als im „normalen“ (ASCII) Tastaturmodus, helfen im DIN-Modus die auf der Tastatur aufgedruckten Symbole nicht mehr weiter, wenn man die Belegung im Zusammenspiel mit der Commodore-Taste [CBM] benötigt. Hier war einfach kein Platz mehr frei.

C128 DIN-Tastatur

Deshalb gibt es im Bedienungshandbuch zum C128 einen Anhang D , der die speziellen Sonderzeichen und Funktionen, die über die Commodore-Taste im DIN-Modus erreichbar sind, abbildet. Wie nicht anders zu erwarten, enthält diese Abbildung im Handbuch Fehler und ist zudem unvollständig. Eine überarbeitete Version gibt es jetzt hier.

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ON ERROR GOTO …

Beim Übertragen der BASIC 7.0-Befehle aus dem Bedienungshandbuch zum C128 in ein HTML-Format, bin ich mal wieder auf all‘ die Fehler gestoßen, die sich bei Commodore eingeschlichen hatten. Nachfolgend habe ich mal die „schönsten“ zusammengestellt:

  • Zum Befehl DVERIFY gibt es folgendes (falsches) Beispiel:
    DVERIFY "MULT",D1,1
  • Die original Syntaxbeschreibung zum RENAME-Befehl liefert immer einen SYNTAX ERROR, wenn man versucht ein Laufwerk zu spezifizieren:
    RENAME Altname TO Neuname[,DLaufwerk][,UGerät]
  • Und im Text zur PRINT USING-Anweisung wurde behauptet, man könne die Parameter nicht nur mit einem Komma sondern auch mit einem Semicolon oder Leerzeichen trennen. Wer’s versucht, wird eines besseren belehrt.

Kleinere Ungenauigkeiten wie beim KEY-Befehl, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen, sind zu verschmerzen. Die fehlende Erwähnung von relativen Koordinaten und Länge/Winkel-Angaben für die DRAW-Anweisung ist da schon ärgerlicher. Richtig gemein ist jedoch, das sowohl beim SYS-Befehl auf BASIC 2.0 verwiesen wird (obwohl der Befehl neue Parameter erhalten hatte und damit inkompatibel wurde) als auch bei der MID$-Funktion. Und so erfährt man im Handbuch leider auch nichts über die neue Möglichkeit, MID$ als Befehl nutzen zu können, um Teile einer Zeichenkette zu manipulieren.

Nachtrag 02.03.2009:  Eine korrekte Beschreibung des SYS-Befehls unter BASIC 7.0 wurde erstellt.

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C128 Handbuch

Das Bedienungshandbuch zum C128 ist eine durchaus brauchbare Quelle, um sich mit diesem Computer vertraut zu machen. Das gilt sowohl für die Erklärungen zu den BASIC-Befehlen, als auch bezüglich der internen Rechnerarchitektur. Auch der umfangreiche Anhang ist ein kleiner Schatz.

Da Papier weniger haltbar ist als Hardware (speziell wenn es sich um Handbücher handelt) und ein Emulator wie Vice nunmal ohne Handbücher bereitgestellt wird, benötigt der geneigte (neue) User andere Quellen, um sich die Geheimnisse seines Rechners zu erschließen. Im Netz bietet z.B. das Projekt iDOC= eine eText-Version des Handbuchs an.

Ich habe nun angefangen, erste Bruchstücke dieses Handbuchs in ein HTML-Format zu quetschen. Damit soll ein leichterer und besser lesbarer Zugang ermöglicht werden. Seit heute sind alle im Abschnitt 4.2 des Handbuchs aufgeführten Befehle des BASIC 7.0 online verfügbar. Auf weitere Informationen aus dem Bedienungshandbuch zum C128 und aus anderen Quellen kann über eine (bisher nur spärlich ausgebaute) zentrale Seite auf C128.Net zugegriffen werden.

Bedienungshandbuch zum C128 (zwei Versionen)

Das Handbuch existiert in mindestens zwei Versionen (links die ältere)

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Im März: 12. Computertreffen in Suhl

Mit dem Frühjahr kommt auch das 12. Computertreffen in Suhl. Vom 13. März (12:00 Uhr) bis 15. März 2009 (16:00 Uhr) sind wieder alle Liebhaber alter Computersysteme herzlich eingeladen. Wie jedes Jahr findet das Treffen statt im

Hotel „Thüringen“ Suhl
Platz der Deutschen Einheit 2
98527 Suhl
Tel.: +49 3681 7676
Fax: +49 3681 724379

Übernachtung (mit Frühstück): Einzelzimmer = 70,00 €; Doppelzimmer = 85,00 €

Geplante Vorführungen (u.a.):

  • Wiedergabe von Videoclips auf dem C64
  • IEC-Interface (MMC, SD & CF am seriellen Bus und Expansionport)
  • Flohmarkt für Hard- & Software Komponenten

Weitere Infos und Anmeldung bis spätestens 02. März 2009 bei:
Klaus Finke (Tel. +49 3681 726-neun-zwei-zwei, Mail: Nachname.suhl(*at*)freenet.de)

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