Archiv der Kategorie: Allgemein

Zombie Thread

Es ist vermutlich nicht der allerälteste „lebende“ Forum-Thread der Welt aber bestimmt nahe dran. Seit August 2007, und das heißt, dass in fünf Monaten das zehnjährige Thread-Jubiläum gefeiert werden kann, wird im Forum64 die Frage „Welcher ist der beste Commodore Computer aller Zeiten?“ diskutiert. Der Thread hat Durststrecken der Mißachtung genauso wie Releasewechsel der Forumssoftware überstanden und ist doch so sinnlos. Jederman weiß, dass der C 128 der beste Commodore Computer aller Zeiten war, ist und sein wird. Da gibt’s doch gar nichts zu diskutieren.

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Heute im ZDF: 35 Jahre C64

Wie man im Forum 64 nachlesen kann, treffen sich in Berlin regelmäßig einige VzEkC-Mitglieder und Freunde zum Stammtisch in der Humboldt-Universität. Am 10. Februar hatte man dort Besuch von einem ZDF-Fernsehteam. Hintergrund war der 35. Geburtstag des C64.

Der geplante Ausstrahlungstermin ist heute, am 28.02.2017 um 17 Uhr im ZDF im Boulevardmagazin „Hallo Deutschland„. Ich habe  meinen Videorecorder schon mal passend programmiert. Ansonsten sollte das auch am nächsten Tag über „Sendung verpasst“ und  noch für einige Zeit in der Mediathek des ZDF verfügbar sein.

Nachtrag (01.03.2017):
Aus „rechtlichen Gründen“ ist der Beitrag nicht Teil der Mediathek-Filmdatei und kann daher nicht heruntergeladen werden. Was das für Gründe sind wurde nicht erläutert. Wie man sich das ganze dennoch anschauen kann, wird im oben verlinkten Beitrag im Forum64 erklärt.

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Zehn Jahre blog.c128.net

Vor 10 Jahren habe ich hier den ersten Blog-Beitrag veröffentlicht. In den ersten acht Tagen folgte täglichen ein neuer. Dieses Tempo war natürlich nicht durchzuhalten. Heute bin ich zufrieden, wenn ich es schaffe jeden Monat einen Beitrag zu schreiben. Mehr ist Luxus. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt: Die Blogbeiträge aus dem Jahr 2006 wurden ursprünglich nicht hier erstellt, sondern in meinem ersten Blog und nachträglich hierher kopiert.

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Alte Webnews 2016

Anders als in meinem Nachlese-Experiment will ich mich heute, am letzten Tag des Jahres, auf die (wenigen) Meldungen beschränken, die in den News-Meldungen des zweiten Halbjahres zu den Stichworten „C64“ und „Commodore“ aufgetaucht sind.

Ende August wurde es durch eine Pressemitteilung von iComp offiziell: „Neue C64-Gehäuse ab Weihnachten 2016“. Einige Internet-Magazine griffen das auf [Gamestar, t3n]. Und im Shop der RETURN kann man sie (vor)bestellen (Bildquelle der Rendergrafik: RETURN).

Neue C64 Gehäuse (iComp)

Im September machte eine Meldung über einen C64c, der bereits seit 25 Jahren in einer polnischen Autowerkstatt seinen Dienst verrichtet, die Runde [PC-Welt, Gamestar, t3n]. Das Gerät sieht zwar inzwischen äußerlich arg mitgenommen aus, doch konnten Werkstattstaub und Schmiermittel der robusten Hardware anscheinend nichts anhaben. Es ist angeblich auch nicht geplant, das Gerät in naher Zukunft durch moderne Technik zu ersetzen.

Es war Oktober, als Ricardo Quesada sein „Commodore Home“ genanntes Heimautomatisierungs-­system mit dem vielsagenden Untertitel „Home automation for the masses, not the classes“ publizierte. Bisher habe ich dazu nur eine deutschsprachige News gefunden [t3n], was schade ist, denn dieses „smarte“ System verdient größte Aufmerksamkeit. 😉

Dass die dunkle Jahreszeit Programmierer besonders inspiriert (was soll man schon mit seiner Freizeit anfangen, wenn man nicht in der Sonne sitzen oder liegen kann), ist ja nicht neu. Da enstehen dann schon mal mehr oder weniger zwecklose Produkte. Im November konnte man lesen [iX, t3n], dass es gelungen war, einen C64-Client für den Instant-Messaging-Dienst Slack zu programmieren (in 6502 Assembler). Allerdings wurde für den Netzzugang ein Rasperry PI benötigt und da fragt man sich, wozu da noch der C64 erforderlich war; was uns entweder zu Satz Nummer Zwei in diesem Absatz zurückbringt oder die übliche Antwort provoziert: weil es geht!

Auch der Dezember lieferte zwei interessante Meldungen. GamingGadgets berichtete über einen sehr speziellen PET-„Nachbau“. Die Originalmeldung (und das Foto) kommt vom Blog Adafruit. Das mittels 3D-Druck hergestellte Gerät beinhaltet einen Arduino-Controller und ein 144-Pixel (LED) Display. Anders als im Artikel auf Gaming Gadgets dargestellt, ist das natürlich eine viel geringere Grafikauflösung als beim Original PET. Das ganze ist ein nettes Spielzeug, mehr nicht.

Miniatur PET (Ruiz Brothers

Mehr Kunst als Spielkrams präsentierte, wie Spiegel Online berichtete, hingegen Raquel Meyers auf dem 33. Chaos Communication Congress (33C3) in Hamburg. Denn ihre Pixelkunst auf dem C64 ist durchaus ernst gemeint.

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Bilder von der H&E 2016

Nach rekordverdächtigen drei Tagen sind jetzt meine Bilder (eine Auswahl aus mehr als 300 Photos) von der Hobby & Elektronik 2016 in Stuttgart online.

Die Tagesberichte zur H&E 2016 finden sich unter folgenden Links:
Kurze Vorankündigung der Hobby & Elektronik 2016
1. Tag: Alles wie gehabt
2. Tag: Megatrends
3. Tag: Zahn der Zeit [siehe auch: Wahre Fans (10)]
4. Tag: Belagerung

Natürlich gibt es wieder eine offizielle Presseinformation zum Stuttgarter Messeherbst. Zur H&E 2016 findet man dort immerhin 11 Textzeilen. Auch der Termin der nächsten Hobby & Elektronik steht bereits fest. Man trifft sich vom 23.11. – 26.11.2017. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich der Name der Messe bis dahin in Modell + Technik geändert haben wird.

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Wahre Fans (10)

Wahre Commodore Fans sind immer und überall auf der Suche nach Artefakten und Objekten, um Produkten der Firma oder auch dem Commodore-Logo selbst zu huldigen. Eine ganz besondere Möglichkeit diesen Zwang auszuleben, ergab sich auf der letzten Hobby und Elektronik in Stuttgart am Stand der Stiftung Jugend forscht.

Commodore Laser Toast War der Commodore-Logo-Toaster noch ein Aprilscherz, so wurde er jetzt von der Wirklichkeit eingeholt. Zwar sind die Kosten des erforderlichen Equipments für einen Laser Toaster etwas höher als für einen gewöhnlichen Toaster (etwa 1000 Euro sollte man schon übrig haben) und auch der Platzbedarf ist ein klitzekleines bisschen größer, doch dafür erhält man ein sehr exklusives Gerät.

Wie das Photo belegt (und wir haben jetzt November und nicht April!) gelingt es mittels Lasertechnik problemlos, das Commodore-Logo auf Tostbrot zu verewigen. Das hier erzeugte Unikat ist natürlich unverkäuflich.

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50 Jahre „Star Trek“

StarSym MC (Font) Dem heutigen Jubiläum: 50 Jahre Star Trek konnte man nicht entkommen, wurde doch in Onlinemedien (z.B. auf FocusOnline oder SPON) und im Radio breit darüber berichtet. Zurecht, wenn man die Bedeutung der Serie berücksichtigt.

Das erinnerte mich daran, dass ich vor vielen Jahren (vermutlich noch im letzten Jahrtausend) mal einen passenden Zeichensatz (StarSym MC) kreiert hatte. Mit vielen Sternen, der Enterprise und natürlich auch einigen Klingonenkreuzern in verschiedenen Größen.

Es gibt dazu auch eine Pixelgrafik – die ich aber leider nicht mehr gefunden habe – in der dieser Font benutzt wird. Erstellt wurde der Font natürlich mit MyChar auf einem C128 und selbstredend enthält die Programmdiskette diesen Font als Dreingabe.

Wer sich zu Star Trek und C64 informieren will schaut am besten in die CSDb. Oder wer’s gern schräg mag, dieses Video: 8-bit Star Trek Episode (on C64).

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Berlin ist immer eine Reise wert

Infokarte Computerspielemuseum In diesem Sommerurlaub hatte es mich für ein paar Tage nach Berlin verschlagen. Da gab es ein langes Programm von Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten. Neben Besuchen von Reichstag, Zoo, Naturkundemuseum und Fernsehturm sowie einer Dampferfahrt auf der Spree war auch eine Visite im Computerspielemuseum geplant.

Leider ist dann doch nichts draus geworden, eine Woche ist für einen Berlinbesuch einfach zu kurz. Aber irgendwann wird es schon noch klappen. Zumal es ja in Berlin auch noch das Computermuseum der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) gibt.

Was mich allerdings stark irritiert ist, dass dort nirgendwo ein C128 ausgestellt wird. Das geht ja mal gar nicht!

Doch was solls, ich muss mich jetzt auf die kommenden Ereignisse vorbereiten: Die Bunkerparty (9 bis 11. September) und die CC 2016 (17. und 18. September).

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Zombies

Sie sind mir begegnet. Gestern. Erstmals. Und wie sich das für Zombies gehört in Rudeln. Nein, nein, nicht die aus Ghosts ’n Goblins und auch nicht die aus dem Spiel Zombi zum entsprechenden Film­klassiker. Und schon gar nicht die virtuellen Hirnfresser (siehe Entry #7) aus der Seuck Compo 2013.

Zombi Titel (von C64 Wiki)„Zombi“ von Ubisoft,
Titelbild (Quelle: C64 Wiki)

Nein, was mir begegnete war real! Aber irgendwie auch wieder irreal. Sie geisterten durch den Park. Mit starrem Blick. Losgelöst von dieser Welt wankten sie von unsichtbaren Mächten getrieben und doch scheinbar ziellos über Wege und Wiesen. Ab und zu äußerten sie unzusammenhängende und fremd klingende Wortfetzen. Hirntote halt.

Vielleicht waren sie aber auch nur hypnotisiert, denn weder ihre Kleidung noch die Haut hing in Fetzen an ihnen herab, obwohl man das von einem ordentlichen Zombie ja erwarten sollte. Zudem fehlte das aus den Mundwinkeln fließende Blut der Opfer. Stattdessen hielt sich jeder ein kleines, etwas handflächengroßes, flaches Gerät vor die Nase und starrte auf den eingebauten Bildschirm. Ja, es war vermutlich nur Hypnose. Massenhypnose. Ich höre noch ihr Murmeln „Piki… poko…“ oder so ähnlich. Arme Irre.

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Nachlese Juni 2016

Vor einem Monat hatte ich mich ja gefragt, wo der Postbote bleibt. Nun, die erwartete RETURN war zwei Tage später im Briefkasten und hat viel Spaß beim Lesen bereitet. Die Geschichte, wie aus der CeVi-Aktuell die RETURN wurde, war mir zwar bekannt, aber viele Randdetails, die der Artikel zum mehr als 100-seitigen Jubiläumsheft (25.  Ausgabe) offenbarte, waren auch für mich neu. Dabei hatte ich mit Frank so einige Zeit auf der einen oder anderen Hobby und Elektronik verbracht, da hätte er ja auch mal etwas mehr aus dem Nähkästchen plaudern können. An die Dortmunder HobbyTronik (R.I.P.) erinnerte mich der Paperboy-Artikel wenige Seiten weiter hinten. Damals, im Jahr 2003, hatte Skern vom Dienstagstreff ein Fahrrad als Steuergerät für Paperboy modifiziert und damit eine sehr spezielle und schweißtreibende „Virtal Reality“ erzeugt.

Der Bogen von der gedruckten RETURN zu einer Neuerscheinung im Bereich der 8-Bit Publikationen, dem englischsprachigen Kilobyte Magazine, läßt sich leicht schlagen. Ist doch der Herausgeber des neuen Magazins der Gründer der CeVi-Aktuell. Wie finchy im Forum64 verkündete, soll das Magazin mehrmals jährlich erscheinen und das nur auf Englisch. Eine deutschsprachige Ausgabe ist nicht geplant. Die Veröffentlichung des neuen PDF-Magazins erfolgt nur auf der ISSUU-Plattform. Leider muss man dazu Java Script und Flash aktivieren. Ein einfacher Download des 14 MB umfassenden PDFs für einen gepflegten Lesegenuss im Offline-Modus ist auch nicht möglich, denn der setzt eine vorherige Anmeldung voraus. Dabei ist das 24-seitige Magazin ansprechend gestaltet und auch inhaltlich attraktiv. Um diesem Dilemma abzuhelfen, biete ich hier mal probeweise einen direkten Download von C128.Net an.

Anfang des Monats war „Das Innenleben des Commodore 64Telepolis einen „Artikel“ wert. Ein Schelm, der böses dabei denkt, dass dieser Auszug aus der aktuellen Retro Gamer 3/2016 nur deshalb publiziert wurde, weil beides irgendwie zum Heise Verlag gehört. Trotzdem, danke für diese Leseprobe!

Space ChaseSpace Chase, das allerbeste Weltraumballerspiel, das je für die Computer der CBM-II Series (bekannter als Commodore 610, 620, 710 and 720) programmiert wurde, ist in einer neuen Beta-Version erschienen. Es muss das Beste sein, denn es ist das Einzige. Zwei Spieler können gegeneinander antreten oder man fetzt sich mit dem Computer.

Die Bilder und Beschreibungen, die Programmierer Christian Krenner auf seiner eigens für diesen Zweck eingerichteten Space-Chase-Webseite publiziert hat, sind vielversprechend. Und da die CBM-II Rechner über reichlich Speicher verfügen, besteht auch wenig Sorge, dass die bereits avisierten Erweiterungen des Spiels an RAM-Mangel scheitern. Zum Testen der aktuellen Beta kann ein Disk-Image heruntergeladen werden. Wer die erforderliche Hardware nicht besitzt, also ungefähr 99,999 % der Weltbevölkerung, kann auf den Emulator VICE zurückgreifen.

Man kann den Monat Juni nicht zusammenfassen, ohne auf den Brexit einzugehen. Es war die diabolische Kombination von Populismus, Lüge und Dummheit, die die Briten am 23.6.2016 erfolgreich aus der EU herauskatapultiert hat. Es bleibt abzuwarten, was das für Soft- und Hardware von der Insel bedeuten wird. Als ob es nicht schon ärgerlich genug ist, für Produkte aus den USA Zoll zu zahlen (und dafür weite Wege ins Zollamt anzutreten).

Zum Abschluss ein kleiner Teaser: Die beste Meldung für diesen Monat, erreichte mich am 26. Juni und sie betrifft den Commodore 128, aber ich bin heute mal fies und hebe mir diese Info für den nächsten Monat auf.

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