Monatsarchive: März 2010

Ein digitales Osterei!

DT #90 Logo von Bugjam

Noch rechtzeitig vor dem Osterfest, aber doch mit einmonatiger Verspätung, lag heute die Digital Talk #90 als digitales Ei im Osternest (soll heißen, im Briefkasten). Eigentlich war es nicht nur ein Ei, denn zusätzlich zur DT hatte der Osterhase noch ein zweites dickes Ei in den Umschlag gelegt: die Tiger Disk #169! Ja, todgesagte leben länger!

Cover des Digital Talk Hefts zur Ausgabe #90 (Link)Doch damit nicht genug. Wie schon beim letzten Mal gab es wieder ein buntes Begleitheft (DIN A4, 16 Seiten) und eine DVD. Das Begleitheft ist allerdings wieder so bunt geraten, dass man Augenkrebs davon bekommt (ich habe daher die hier verwendete Abbildung etwas „entschärft“). Das hat inzwischen auch der Macher erkannt und zeigt auf der letzten Seite eine zu Hoffnung Anlass gebende Vorschau auf das Titelblatt der nächsten Ausgabe. Die beiliegende DVD ist vollgepackt mit (mehr als 4 GB) C64-Longplays und spart einem damit eine Menge Downloadzeit.

Das Begleitheft und die DVD erhalten natürlich nur die Abonnenten. Die Digital Talk selber ist jedoch für jedermann – und wegen der doch nicht ganz unerheblichen Verspätung des Mags bereits seit letztem Mittwoch – als Download verfügbar. Auch die neue Tiger Disk steht schon seit einiger Zeit auf der Homepage der Tiger Crew zum Download zur Verfügung.

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Das letzte seiner Art?

Das diesjährige Frühjahrstreffen der GIG-Süd (Ankündigung) in Suhl war nicht nur das 13. sondern wohl auch das letzte seiner Art. Wobei der Begriff Frühjahrstreffen ansich schon ein Anachronismus ist. Schließlich gibt es bereits seit langem kein Herbsttreffen mehr und so könnte man das Attribut „Frühjahr“ auch gleich streichen. Andererseits fiel das Meeting gerade in diesem Jahr genau auf den Frühlingsanfang.

Schneereste in Suhl Diamond Dungeon Alpha 0.1 Der Suhler: bitte recht freundlich Vereinssitzung GIG Sued
Im Stadtzentrum liegen noch immer Schneereste
Mein neuestes Projekt – Diamond Dungeon
Der Suhler: Bitte recht freundlich
Hitzige Diskussionen während der Vereinssitzung

Um es kurz zu machen: der Verein GIG Süd existiert noch, aber wohl nicht mehr lange. Das Treffen wird es vorerst weitehin geben, jedenfalls, solange Klaus die Organisation in Suhl übernimmt. Der Besucheransturm war diesmal gemäßigt, aber durchaus noch im gewohnten Rahmen. Und was macht das Treffen in Suhl so besonders? Ganz bestimmt nicht der Schnee von gestern. Aber, es wird nicht so viel gedaddelt (manche sehen sowas durchaus positiv), es ist sehr gesellig und man trifft nur hier die gesammte „GEOS-Elite“ an einem Ort. Wobei GEOS nur eines von vielen Themen ist, mit denen man sich hier beschäftigt. Bilder von der Veranstaltung finden sich im Album auf C128.Net.

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Sonderausstellung: Computerwelten

Vom Abakus zum AvatarVom Abakus zum Avatar lautet der Untertitel der aktuellen Sonderausstellung Computerwelten im Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Der Ausstellungsprospekt beschreibt es so:

Der Computer ist heute allgegenwärtig und hat Arbeitswelt und Freizeit nachhaltig verändert. Die Ausstellung „Computerwelten – Vom Abakus zum Avatar“ nimmt diese Entwicklung zum Anlass, die Geschichte des Computers in ihren wesentlichsten Aspekten nachzuzeichnen.

Mit einer problemorientierten Konzeption werden anhand wichtiger Meilensteine jeweils Problem und Lösung in der über 5000-jährigen Entwicklung der Rechenkunst beleuchtet.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. Mai 2010 und das Museum ist täglich (bis auf Montags) geöffnet. Details, auch zur Anreise, finden sich auf der Museumshomepage.

Eröffnet wurde diese Sonderausstellung der Siemens AG, am vergangenen Sonntag. Dabei sind auch diverse Bilder entstanden, die man hier betrachten kann. Dem Anspruch, vom Abakus bis zum Avatar die gesamte Geschichte des Computers abbilden zu wollen, versucht man dadurch gerecht zu werden, dass man die wichtigsten Jahrzehnte nur am Rande streift. Aus den 70er und 80er Jahren finden sich keine adequaten Ausstellungsstücke (ein Apple I ist z.B. nur als Abbildung zu sehen). Und – mal ehrlich – eine Ausstellung über „die Geschichte des Computers in ihren wesentlichsten Aspekten“ ohne einen Commodore 64 ist schlichtweg unvollständig (um es mal nett zu formulieren).

Computerequipment Anno dazumal: Roehren

Die Exponate sind sehr „Siemens-lastig“. Und nur so läßt es sich wohl erklären, dass in einem Raum, neben einem RFID-Scanner zum selber ausprobieren, einige Siemenstechniken zum Thema Computer und Straßenverkehr präsentiert werden. Mit dem Thema der Ausstellung hat das wenig zu tun.

Die Namensgeber des Untertitels der Ausstellung sind natürlich auch zu sehen. Während der Abakus den Eingangsbereich des ersten Raumes beherrscht, kann man den „Avatar“ leicht übersehen. Er findet sich als Demoprogramm (ein manipulierbares Drahtgittermodell) auf einem kleinen Rechner im Foyer des Museums.

Wer noch nie einen Kernspeicher gesehen hat, oder gern ein paar hübsche alte Röhren sehen will, findet beides in dieser Ausstellung. Interessant klingt auch das Begleitprogramm mit Führungen und Workshops für Kinder. Jemand, der gern (möglichst viele) alte Computer sehen möchte, ist hier jedoch am falschen Ort. Kein Grund nicht doch mal im Stadtmuseum Hofheim vorbei zu schauen, denn es gibt ja noch die Dauerausstellung mit Bildern, alten Römern, der Geschichte der Lederindustrie und anderen interessanten Themen.

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