Monatsarchive: November 2014

Bilder von der H&E 2014

Nach einer Woche sind jetzt meine Bilder (eine Auswahl aus mehr als 400 Photos) von der Hobby & Elektronik 2014 in Stuttgart online [Text recycling!].

Lust auf Technik
Lust auf Technik ist das Leitmotto der H&E

Die Tagesberichte zur H&E 2014 finden sich unter folgenden Links:
Kurze Vorankündigung der Hobby & Elektronik 2014
1. Tag: Maker Space
2. Tag: Experimente
3. Tag: Volles Haus
4. Tag: Mal wieder: Finale!

Natürlich gibt es wieder eine offizielle Presseinformation zum Stuttgarter Messeherbst. Zur H&E 2014 findet man dort immerhin fast 12 Textzeilen. Auch der Termin der nächsten Hobby & Elektronik steht bereits fest. Man trifft sich vom 19.11. – 22.11.2015.

Filme gibt es auch! C64Doc hat Impressionen vom „Besuch auf der Hobby&Electronik 2014“ nach YouTube hochgeladen und Edikles hat einen Zusammenschnitt von Videoclips ins Netz gestellt (nur Download).

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HE2014: Mal wieder: Finale!

Bitte Lächeln: Der Tag beginnt mit einem Gruppenphoto. Kurz bevor die Massen in die Halle strömen, wird noch mal ein ungezwungenes Lächeln aufgesetzt. Der Letzte Messetag hat begonnen. Letzte Vorbereitungen, … los geht’s!

Spy vs. Spy: Nachdem Brainstorms Versuche, ein fliegendes Auge zu basteln, gescheitert waren, wurde kurzerhand, in nicht ganz so luftiger Höhe, eine Kamera zu Vollüberwachung unseres Standes installiert. Das gute Stück macht alle 5 Sekunden ein Bild und jeder, der heute hier war, kann sich dann später auf dem Zeitrafferfilmchen suchen. Ach ja, man sollte noch anmerken, das es nebenan in Halle 3 jede Menge Anbieter von Spionagedrohnen und -helikoptern gibt. Alles komplett, für wenig Geld und ohne Gebastel.

Datenrettung: NLQ und ich haben die 64er CDs, die mit der PCgo! ausgeliefert wurden (1/2000 bis 1/2009), als ISO-Files archiviert. Man weiß ja nie, wie lange die original CDs noch lesbar sind.

Programmprüfung: Skern hat das D42 Adventure System unter die Lupe genommen. Getestet hat er die Hardwarekompatibilität. Das Programmpaket selber läuft mit allen Laufwerkstypen (Unit 8 bis 11) und sogar irgendwie mit SuperCPU (allerdings ist das etwas unbequem weil die Eingaberoutinen viel zu schnell sind). Das mit dem System erstellte Spiel benötigt jedoch eine echte 1541 (oder 1571).

Upgrade: Mein Zweit-C128er (DCR) hat jetzt auch JiffyDos. NLQ war so nett das Kernel in EPROMs mit Umschalter zu brennen (und ja ich habe einen Satz gekaufte Original-Jiffy-DOS-ROMs unbenutzt in einer Kiste liegen). Bisher hatte ich das nicht benötigt, da ich meist mit SuperCPU oder RAMLink (bzw. RAMDrive) unterwegs war. In Zeiten von IEC2ATA und SD2IEC kann man auf diese Hardware manchmal auch verzichten. Auf JiffyDos nicht. Dieses rumgemurkse mit OPEN PRINT und CLOSE, nur um ein Verzeichnis zu wechseln, ist mir einfach zu blöde.

Kein Test: Der geplante Test des Inception-Boards mit einem neuen C64-Spiel fiel aus wegen istnicht. Kein Sokrates, kein Spiel, kein Test! [Achtung! Bitte den Nachtrag lesen.]

Auflösung: Später Nachmittag, Skern ist schon mal am Zusammenpacken, er hat ja auch von uns den weitesten Weg. An den Rechnern wird weiter fleißig gedaddelt. Es wird allerdings langsam ruhiger in der Halle. Mir knurrt der Magen, irgendwie habe ich vergessen heute Mittag feste Nahrung zu mir zu nehmen. Das werde ich jetzt schleunigst nachholen und den Text hier schließen.

Nachtrag (zu sehr später Stunde):
Ich bin jetzt wieder zu Hause und ziemlich müde, muss aber doch noch eine kleine Ergänzung bzw. Korrektur zum Punkt „Kein Test“ anbringen. Als ich diesen Blogbeitrag abschloss, war es kurz nach Vier und für mich war der (Messe)Tag eigentlich gelaufen. Etwa eine Stunde später kam Steffen an unseren Stand mit einer SD-Karte und der aktuellen Beta der 64k-Version von Race. Wie der Name verrät, handelt es sich um ein Spiel mit Rennwagen. Das 8-Player-Game nimmt als 16k-Version an der RGCD Competition 2014 teil.
Natürlich wurde gleich ein C64 hergerichtet und mit Inception-Board versehen. Das Spiel verspricht echten Partyspaß, benötigt jedoch einige Eingewöhnung. Zumindest mir fiel es schwer, den Joystick aus Fahrersicht zur Steuerung zu nutzen und dabei gleichzeitig einen Blick aus der Vogelperspektive auf das Geschehen zu haben. Dieses „Umdenken“ bereitete meinen müden Ganglien doch so einige Probleme, die mit Training überwunden werden müssen. Race liefert mehrere Umgebungsszenarien mit jeweils 255 Leveln und dazu noch verschiedene Arten von Wettkämpfen. Da wird ganz bestimmt niemandem langweilig.

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HE2014: Volles Haus

Out of Order: Nein, wir sind nicht außer Betrieb! Aber seit heute stellt Out of Order Softworks auf unserem Stand das D42-Adventure System und Leisure Suit Leo 2 vor. Wer Volker Rust einmal im schwarzen Anzug erleben will, sollte mal vorbeikommen. Noch sind die Tore offen.

Staub: Da uns NLQ seit heute auf dem Stand der CCL unterstützt, war es eine gute Gelegenheit meine beiden IEC2ATA auf den neuesten Stand zu bringen. Mit leichtem Stirnrunzeln wurde festgestellt, das meine Firmwareversion 0.27 wohl etwas, ähem, angestaubt sei. Aktuell ist die Version 0.52 und inzwischen sind Funktionen zum Erzeugen und Löschen von Directorys hinzugekommen. Auch das Filesystem ist jetzt voll kompatibel zum SD2IEC, was den problemlosen Austausch der Medien ermöglicht.

Vorsprung: Das Auspacken von D64 auf einem IEC2ATA nimmt langsam Gestalt an. Allerdings hat Skern, obwohl er im Gegensatz zu mir an fünf Projekten gleichzeitig arbeitet, einen ziemlichen Entwicklungsvorsprung. Während er schon den Inhalt analysiert bin ich noch beim „Auseinander­nehmen“. Dabei ist mir beim C128 ein seltsames Verhalten beim LOAD-Befehl aufgefallen, den ich zum Nachladen einer Assemblerroutine verwendet habe. Irgendwo hatte ich dazu Notizen, gesammelt für einen Blog-Eintrag, doch die sind mir beim letzten PC-Crash abhanden gekommen. Backups werden im allgemeinen überbewertet. In diesem Fall hätte ich aber besser eines gehabt.

Vermischtes: So langsam leeren sich die Hallen und wir bekommen wieder etwas Luft an unserem Stand, der zeitweise heftigst umlagert war. Wir hatten auch Besuch aus dem Forum64 (zumindest einer hat sich offenbart), sowas freut uns natürlich. Inzwischen ist auch klar, warum auf der „Hobby & Elektronik“ in Halle 5 Autozubehör vertickt wird. Zum Ausgleich werden auf der „Familie und Heim“ in Halle 6 Tintenpatronen verkauft. Alles klar?

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HE2014: Experimente

Nicht nur an den bereits gestern beschriebenen Ständen wird gebastelt und experimentiert. Auch wir betätigen uns derart und haben dabei mal mehr, mal weniger Erfolg. +++ Skern und ich (er mit mehr Erfolg, ich habe fast meine CF-Card geschrottet) versuchen uns mit dem Auspacken von D64-Images auf dem IEC2ATA. +++ Brainstorm wollte die NSA düppieren und hat einen kleinen Hubschrauber mit einer Minnikamera ausgestattet. Leider war der Heli zu klein, um damit ein „fliegendes Auge“ zu konstruieren, er hob nicht ab. Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an. +++ Dann habe ich mein Chameleon nach langer Zeit mal wieder (Asche auf mein Haupt) mit allen erforderlichen Komponenten zusammengestöpselt. Aus irgendeinem Grunde wollte es nicht starten. Erst nach Berührung durch Skerns magische Hände funktionierte es. Es scheint irgendwie relevant zu sein, in welcher Reihenfolge man was anschließt. +++ Für einen CBM 8032 suchen wir derzeit noch nach einem Poke, der die zusätzliche Zwischenzeile im Textmode ausschaltet. Das ist relevant für die korrekte Grafikdarstellung im 40-Zeichen-Modus dieser Maschinen. Aber damit werden wir wohl morgen weitermachen müssen, denn jetzt wird hier gleich das Licht ausgeschaltet.

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HE2014: Maker Space

Im Gegensatz zum letzten Jahr, verlief der erste Messetag geradezu langweilig und Ereignislos. Keine abgerauchten Geräte, keine Kurzschlüsse und, oh Wunder, kein Ärger mit Lärm. Wenn ich das geahnt hätte, hätte ich natürlich die Tanzmatten mitgebracht, die im Jahr 2012 wegen Dauerfremdbeschallung so gut wie Nutzlos waren.

Die Ruhe vor dem Sturm Menschenmassen stuermen die Messe
Die Ruhe vor dem Sturm … und als die Massen strömten

Wir maken jetzt: Die Hobby & Elektronik ist dieses Jahr, wie man nicht oft genug betonen kann, deutlich ruhiger als zuvor. Die Krawallbrüder wurden aus der Halle verbannt. Neben der Gaming-Area, die natürlich noch immer etwas Krach macht, finden sich in der Halle hauptsächlich Mitmach- und Elektronikbastelangebote sowohl kommerzieller als auch nicht-kommerzieller Art.

Das ganze läuft unter dem Motto „Maker Space„. Sowohl bekannte Firmen wie Reichelt und Pollin (die mit mehr oder weniger winzigen Ständen vertreten sind) als auch lokale Anbieter, Clubs und Vereinigungen bieten Geräte zum Selberbasteln bzw.  Dutzende von Lötarbeitsplätzen an.

Am heutigen Tag gab es besonders viele Mitmachaktionen, weil es der „Schülertag“ war, an dem wie jedes Jahr ganze Schulklassen die Messehallen stürmten, um Mindstormroboter zusammenzubauen oder Blinklichtschaltungen zusammenzulöten.

Lust auf Technik, Freude an Technik oder Technik zum Anfassen lauten die Slogan an verschiedenen Ständen von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Universität Stuttgart ist ebenfalls mit interessanten Aktionen verteten. Sie betreibt auch ein kleines Computermuseum und zeigt Exemplarisch einen Lochkartenleser an einer PDP-8, mit Kugelkopfdrucker und Terminal, bei der Arbeit.

Gibt’s und gibt’s nicht: Was es in der Halle 5 nicht gibt sind Wii-Nunchuks obwohl es in der Gaming-Area genug Wii-Us gibt. Dabei wollte ich einen als Controller für C 64-Spiele kaufen. Dafür gibt es jetzt Scheibenwischer, ja, die fürs Auto, und das nicht nur an einem Stand. Es gibt auch wieder viele Handyschalen, Handyschalen und Handyschalen. Man ist inzwischen froh, wenn man noch einen Stand mit Tintenpatronen finden. Fotozubehör gibt’s auch. Und Batterien. Ich hätte einen kleinen gebrauchten TFT-Monitor gebraucht, aber sowas gibt’s leider nicht. Neue dagegen schon.

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Auspacken (4)

Obwohl seit der Retrolution, für alle die dort waren oder meine Photos gesehen haben, alles klar ist, folgt hier der letzte und nicht mehr allzu überraschende Teil der Auspackerei. Der Commodore-Laptop ist ein umgebautes C64DTV. Ein mit viel Können und Liebe zum Detail konstruiertes Schmuckstück. Sein Schöpfer nennt ihn C64p [Prototyp].

C64p Donky Kong 1  C64p Donky Kong 2

Mein Gerät ist aus der ersten Serie. Inzwischen steht die Version 1.2 zum Verkauf und es wird die letzte sein. Wer also auch so ein Schmuckstück haben möchte, sollte jetzt zugreifen. Ganz billig ist das allerdings nicht, dazu ist zuviel Fummelarbeit erforderlich, um alle erforderlichen Teile in das kleine Gehäuse einzubauen.

Das das „Auspacken“ hier im Blog so lange gedauert hat, lag vor allem daran, dass das Freistellen der Bilder eine mühsame Angelegenheit ist. Hier nun die Rück- und Seitenansichten mit den verschiedenen Anschlüssen.

C64p Rückseite
Der lilafarbene Stecker auf der Rückseite führt auf eine Kabelpeitsche mit diversen Anschlüssen

C64p rechteSeite
Rechts sind die die Joystickports zu finden

C64p linke SeiteLinks befindet sich das eingebaute SD2IEC mit Reset- und Diskswap-Buttons

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Hobby & Elektronik 2014

In wenigen Tagen öffnet die Hobby & Elektronik 2014 ihre Pforten. Vom 20. – 23. November geht in Stuttgart wieder die Post ab. VzEkC, RETRO (GO64) und CCL zeigen im Stuttgarter MesseHerbst was es Altbewährtes & Neues in der Commodore-Welt gibt.

Logo der Hobby & Elektronik 2014

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Forum 128

Lange Jahre war für Freunde des C128 das Commodore 128 Alive-Forum auf commodore.org der zentrale Anlaufpunkt. Seit dem Frühjahr ist dieses Forum verschwunden und keiner kennt die Hintergründe. Mit diesem Forum ging auch ein ungeheuerer Wissenschatz (vermutlich unrettbar) verloren, der sich dort im Laufe der Jahre angesammelt hatte.

Forum Commodore 128

Einige Getreue aus diesem Forum haben nun ein neues Commodore 128-Forum als zentralen Anlaufpunkt für alle Fans des C128 gegründet und tragen dort „die Trümmer“ zusammen.

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RETURN: 5 Jahre und kein bisschen leise

RETURN Heft 19Die aktuelle RETURN (Heft 19) erwähnt es mit keinem Wort, aber es gibt das Magazin jetzt schon seit 5 Jahren! Ganz solange habe ich nicht gebraucht, um sie durchzulesen. Trotzdem ist schon eine gute Woche vergangen, seit sie in meinem Briefkasten  lag. Das Titelthema „60 Jahre Computermusik“ ist zugegebenermaßen nicht so ganz mein Ding, wenn ich auch ab und zu gern Taxim lausche, aber das Heft hat ja 80 Seiten, da findet sich für jeden etwas.

Meine „Highlights“ dieser Ausgabe sind:

  • Eine kurze News über das D42-Adventure-System von Out of Order Softworks, erhältlich bei Protovision, mit dem sich am C64 Grafik-Adventures erstellen lassen (auf der Box ist allerdings ein C128 abgebildet). Das hab ich gleich mal bestellt!
  • Der Hinweis auf eine neue Version des Programms DirMaster (Version 3.0) zum Bearbeiten von Diskettenimages am PC. Das war mir im Sommerloch mal wieder entgangen.
  • Die Ergebnisse der NOMAM (Not Only Marvelous Atari Machinery) Turbo-BASIC Ten-Liners Compe­tition [Top 12: MobyGames]. Beeindruckend, was man mit 10 Zeilen Code so alles anstellen kann. Damit das keiner abtippen muss, befinden sich die Programme auf der Atari-Heftdisk.

Und dann gibt es da noch die Seite mit Terminen und Veranstaltungen. Kein Datum liegt vor dem Erscheinungstermin des Magazins. 1:0 für die RETURN. Aber, aber, was ist das denn? Da hat man doch die Hobby und Elektronik in Stuttgart vom 20. bis 23. November unterschlagen! Na sowas! Da muss ich gleich wieder einen Gummipunkt abziehen!

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Bekommen wir eine Digital-Retro-Party?

Jetzt wird noch einer draufgelegt. Bei der Crowdfunding-Kamapagne für den Digital Retro Park gibt es ein neues Dankeschön, die Digital Retro Party! Irgendwo in Offenbach, irgendwann im Jahr 2015 („wenn es wieder warm ist“). Für 25 Euro kann man sich als VIP registrieren. Mitfeiern darf natürlich jeder. Doch noch fehlen weitere Unterstützer. In vier Tagen wissen wir mehr.

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