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RETRO: Die Commodore Story

Als im März die Retro #40 (“Die Nixdorf Story“) ins Haus flatterte, wollte ich hier erst meinen Frust rausschreiben: Was soll ich damit? Geschichtlich sicher interessant, aber nun mal so gar nicht mein Hobby. Irgendwie war es mir das dann aber nicht wert und ich habe stattdessen mein Abo gekündigt (und das bestand immerhin seit Heft 1 der GO64!).

Jetzt tut es mir fast leid, denn das aktuelle Heft #41 trägt den Titel “Die Commodore Story“, was es zu einem unbedingten „must have“ macht. Daher: Kaufempfehlung für diese Ausgabe der RETRO!

Retro #40 Retro #41

Da mein Abo noch nicht ausgelaufen ist, werde ich auch die nächste RETRO erhalten. Sie wird die Nummer 42 tragen. Das treibt die Erwartungen hoch…

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LOAD-Magazin #3

Dieser April steckt voller Überraschungen. Und wieder einmal hat sich bestätigt: Totgeglaubte leben länger! Anfang April feierte das Diskmag Digital Talk nach drei Jahren Inaktivität eine erstaunliche Wiederauferstehung und nun gibt es nach vier (!) Jahren (das Heft 2 erschien 2013) eine weitere Ausgabe des LOAD-Magazins. Die LOAD #3 gibt es allerdings nicht mehr als Print-Magazin sondern nur zum Online-Lesen bzw. als Download (23 MB).

LOAD Online #3

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Zombie Diskmag: Digital Talk #99

Ihr Erscheinen war von nyquist für 2014 versprochen worden und doch wartete man lange Zeit vergebens auf die Digital Talk #99. Jetzt, drei Jahre und eine Redaktionsrevolution später, war es soweit: die DT99 erwachte als Wiedergänger zu neuem Leben. Das Online-Release wurde (von mir unbemerkt) für den 1. April angekündigt und durchgeführt (Download). Da spürt man eine gesunde Portion Selbstironie, ist der Inhalt der „aktuellen“ Ausgabe ja aus den ursprünglich 2014 erstellten Beiträgen rekonstruiert und somit inzwischen drei Jahre alt.

Directory der DT99

Ich hatte die Diskette nur wenige Tage später im Briefkasten und traute zuerst meinen Augen nicht. Mit einer DT hatte ich nicht mehr gerechnet. Ich muss zugeben, dass ich mir das Mag trotzdem als D64 gezogen habe, um es zu lesen. Das meiste ist etwas angestaubt, anderes ist zeitlos. Auf der Rückseite der Disk befindet sich das Spiel „Spaceman Splorf: Planet of Doom“ von Pond Software. Einen ersten Eindruck davon vermittelt auch ein Video auf YouTube.

Neuer Chef des Redaktionsteams ist jetzt Trixter und folgerichtig findet man die neue DT-Homepage auf nemesiz4ever.de. Dort kann man auch alle alten Ausgaben herunterladen. Das neue Team hat viel vor und will tatsächlich die DT neu beleben und eine Digital Talk #100 herasubringen. Dazu kann man nur viel Glück wünschen!

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Zombie Thread

Es ist vermutlich nicht der allerälteste „lebende“ Forum-Thread der Welt aber bestimmt nahe dran. Seit August 2007, und das heißt, dass in fünf Monaten das zehnjährige Thread-Jubiläum gefeiert werden kann, wird im Forum64 die Frage „Welcher ist der beste Commodore Computer aller Zeiten?“ diskutiert. Der Thread hat Durststrecken der Mißachtung genauso wie Releasewechsel der Forumssoftware überstanden und ist doch so sinnlos. Jederman weiß, dass der C 128 der beste Commodore Computer aller Zeiten war, ist und sein wird. Da gibt’s doch gar nichts zu diskutieren.

Skate Zombie Demo Dieses Bild aus der C64-Demo „Skate Zombie“ hat so gar nichts mit dem Forum64 oder dem oben angesprochenen Thread zu tun, es ist einfach nur schön bunt

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Heute im ZDF: 35 Jahre C64

Wie man im Forum 64 nachlesen kann, treffen sich in Berlin regelmäßig einige VzEkC-Mitglieder und Freunde zum Stammtisch in der Humboldt-Universität. Am 10. Februar hatte man dort Besuch von einem ZDF-Fernsehteam. Hintergrund war der 35. Geburtstag des C64.

Der geplante Ausstrahlungstermin ist heute, am 28.02.2017 um 17 Uhr im ZDF im Boulevardmagazin „Hallo Deutschland„. Ich habe  meinen Videorecorder schon mal passend programmiert. Ansonsten sollte das auch am nächsten Tag über „Sendung verpasst“ und  noch für einige Zeit in der Mediathek des ZDF verfügbar sein.

Nachtrag (01.03.2017):
Aus „rechtlichen Gründen“ ist der Beitrag nicht Teil der Mediathek-Filmdatei und kann daher nicht heruntergeladen werden. Was das für Gründe sind wurde nicht erläutert. Wie man sich das ganze dennoch anschauen kann, wird im oben verlinkten Beitrag im Forum64 erklärt.

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Happy Birthday C64!

Heute vor genau 35 Jahren, am 8. Januar 1982, öffnete die 1982 International Winter Consumer Electronics Show (WCES) in Las Vegas ihre Tore. Dieses Datum markiert die offizielle Geburtsstunde des Commodore 64. Commodore hatte etwa 20 funktionstüchtige Prototypen für die Messe vorbereitet und präsentierte das neue Grafik- und Soundwunder der staunenden Öffentlichkeit [Presseecho Anno 1982].

Falls jemandem dieser Text sehr bekannt vorkommt, dann hat er sich korrekt erinnert. Bis auf die Geburtstagszahl hatte ich das schon vor 10 Jahren zum 25. Jahrestag so formuliert.

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Music Maker 128

Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich schon hinter dem Music Maker 128 her. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich den entsprechenden Beobachtungseintrag in der Bucht eingestellt hatte. Allerdings habe ich inzwischen auch vergessen, warum ich das Teil damals eigentlich so unbedingt haben wollte. Wie auch immer, jetzt hat es geklappt. Kurz vor Weihnachten waren plötzlich sogar mehrere Exemplare gleichzeitig verfügbar. Diese Woche war der Liefertermin und nun ist die neue Hardware da! Wobei es irgendwie komisch ist, etwas ohne Elektronik, ja ohne jedes Stück Metall, als „Hardware“ zu bezeichnen.

Musik M aker 128

Wie man sieht ist sogar eine Originalverpackung dabei (die ist zwar beschädigt, aber ich bin ja kein Purist). Dank der OVP ist das gute Stück in bestem Zustand. Begleithefte und Disk sind ohne Knick und Knitter und sogar die Keyboard-Notensticker sind noch auf der Originalfolie verfügbar. Als erstes werde ich wohl mal ein Image von der Diskette ziehen, sicher ist sicher [sonst bleibt nur die CSDb], und dann ein bisschen herumklimpern.

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Zehn Jahre blog.c128.net

Vor 10 Jahren habe ich hier den ersten Blog-Beitrag veröffentlicht. In den ersten acht Tagen folgte täglichen ein neuer. Dieses Tempo war natürlich nicht durchzuhalten. Heute bin ich zufrieden, wenn ich es schaffe jeden Monat einen Beitrag zu schreiben. Mehr ist Luxus. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt: Die Blogbeiträge aus dem Jahr 2006 wurden ursprünglich nicht hier erstellt, sondern in meinem ersten Blog und nachträglich hierher kopiert.

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Alte Webnews 2016

Anders als in meinem Nachlese-Experiment will ich mich heute, am letzten Tag des Jahres, auf die (wenigen) Meldungen beschränken, die in den News-Meldungen des zweiten Halbjahres zu den Stichworten „C64“ und „Commodore“ aufgetaucht sind.

Ende August wurde es durch eine Pressemitteilung von iComp offiziell: „Neue C64-Gehäuse ab Weihnachten 2016“. Einige Internet-Magazine griffen das auf [Gamestar, t3n]. Und im Shop der RETURN kann man sie (vor)bestellen (Bildquelle der Rendergrafik: RETURN).

Neue C64 Gehäuse (iComp)

Im September machte eine Meldung über einen C64c, der bereits seit 25 Jahren in einer polnischen Autowerkstatt seinen Dienst verrichtet, die Runde [PC-Welt, Gamestar, t3n]. Das Gerät sieht zwar inzwischen äußerlich arg mitgenommen aus, doch konnten Werkstattstaub und Schmiermittel der robusten Hardware anscheinend nichts anhaben. Es ist angeblich auch nicht geplant, das Gerät in naher Zukunft durch moderne Technik zu ersetzen.

Es war Oktober, als Ricardo Quesada sein „Commodore Home“ genanntes Heimautomatisierungs-­system mit dem vielsagenden Untertitel „Home automation for the masses, not the classes“ publizierte. Bisher habe ich dazu nur eine deutschsprachige News gefunden [t3n], was schade ist, denn dieses „smarte“ System verdient größte Aufmerksamkeit. 😉

Dass die dunkle Jahreszeit Programmierer besonders inspiriert (was soll man schon mit seiner Freizeit anfangen, wenn man nicht in der Sonne sitzen oder liegen kann), ist ja nicht neu. Da enstehen dann schon mal mehr oder weniger zwecklose Produkte. Im November konnte man lesen [iX, t3n], dass es gelungen war, einen C64-Client für den Instant-Messaging-Dienst Slack zu programmieren (in 6502 Assembler). Allerdings wurde für den Netzzugang ein Rasperry PI benötigt und da fragt man sich, wozu da noch der C64 erforderlich war; was uns entweder zu Satz Nummer Zwei in diesem Absatz zurückbringt oder die übliche Antwort provoziert: weil es geht!

Auch der Dezember lieferte zwei interessante Meldungen. GamingGadgets berichtete über einen sehr speziellen PET-„Nachbau“. Die Originalmeldung (und das Foto) kommt vom Blog Adafruit. Das mittels 3D-Druck hergestellte Gerät beinhaltet einen Arduino-Controller und ein 144-Pixel (LED) Display. Anders als im Artikel auf Gaming Gadgets dargestellt, ist das natürlich eine viel geringere Grafikauflösung als beim Original PET. Das ganze ist ein nettes Spielzeug, mehr nicht.

Miniatur PET (Ruiz Brothers

Mehr Kunst als Spielkrams präsentierte, wie Spiegel Online berichtete, hingegen Raquel Meyers auf dem 33. Chaos Communication Congress (33C3) in Hamburg. Denn ihre Pixelkunst auf dem C64 ist durchaus ernst gemeint.

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Bescherung (2) – Crash 1581

Freud und Leid liegen bekanntlich oftmals eng beieinander. So erfreulich die erste Bescherung war, so ärgerlich war die zweite. Beim Herumkramen im Keller (wo waren jetzt bloß wieder die Kisten mit den Christbaumkugeln?) stürzten leider zwei schlecht gesicherte Floppylaufwerke einen guten Meter in die Tiefe. Eine meiner CMD FD4000 und die nachfolgend abgebildete Commodore 1581 machten dabei Bekanntschaft mit den Bodenfliesen und die herumgewickelte Noppenfolie schützte bei dieser Fallhöhe nicht wirklich. Während die FD4000 als äußeren Schaden nur eine leicht angeditschte Ecke am Blechgehäuse aufweist, hat es die 1581 schwer erwischt.

Abgestuerzte 1581 So wie dieser traurige Haufen Plastik aussieht, wird es im Innern ein ziemliches Chaos geben. Das schaut ganz nach einem ausgiebigen Bastelprojekt aus.

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