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Heute im ZDF: 35 Jahre C64

Wie man im Forum 64 nachlesen kann, treffen sich in Berlin regelmäßig einige VzEkC-Mitglieder und Freunde zum Stammtisch in der Humboldt-Universität. Am 10. Februar hatte man dort Besuch von einem ZDF-Fernsehteam. Hintergrund war der 35. Geburtstag des C64.

Der geplante Ausstrahlungstermin ist heute, am 28.02.2017 um 17 Uhr im ZDF im Boulevardmagazin „Hallo Deutschland„. Ich habe  meinen Videorecorder schon mal passend programmiert. Ansonsten sollte das auch am nächsten Tag über „Sendung verpasst“ und  noch für einige Zeit in der Mediathek des ZDF verfügbar sein.

Nachtrag (01.03.2017):
Aus „rechtlichen Gründen“ ist der Beitrag nicht Teil der Mediathek-Filmdatei und kann daher nicht heruntergeladen werden. Was das für Gründe sind wurde nicht erläutert. Wie man sich das ganze dennoch anschauen kann, wird im oben verlinkten Beitrag im Forum64 erklärt.

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Happy Birthday C64!

Heute vor genau 35 Jahren, am 8. Januar 1982, öffnete die 1982 International Winter Consumer Electronics Show (WCES) in Las Vegas ihre Tore. Dieses Datum markiert die offizielle Geburtsstunde des Commodore 64. Commodore hatte etwa 20 funktionstüchtige Prototypen für die Messe vorbereitet und präsentierte das neue Grafik- und Soundwunder der staunenden Öffentlichkeit [Presseecho Anno 1982].

Falls jemandem dieser Text sehr bekannt vorkommt, dann hat er sich korrekt erinnert. Bis auf die Geburtstagszahl hatte ich das schon vor 10 Jahren zum 25. Jahrestag so formuliert.

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Music Maker 128

Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich schon hinter dem Music Maker 128 her. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich den entsprechenden Beobachtungseintrag in der Bucht eingestellt hatte. Allerdings habe ich inzwischen auch vergessen, warum ich das Teil damals eigentlich so unbedingt haben wollte. Wie auch immer, jetzt hat es geklappt. Kurz vor Weihnachten waren plötzlich sogar mehrere Exemplare gleichzeitig verfügbar. Diese Woche war der Liefertermin und nun ist die neue Hardware da! Wobei es irgendwie komisch ist, etwas ohne Elektronik, ja ohne jedes Stück Metall, als „Hardware“ zu bezeichnen.

Musik M aker 128

Wie man sieht ist sogar eine Originalverpackung dabei (die ist zwar beschädigt, aber ich bin ja kein Purist). Dank der OVP ist das gute Stück in bestem Zustand. Begleithefte und Disk sind ohne Knick und Knitter und sogar die Keyboard-Notensticker sind noch auf der Originalfolie verfügbar. Als erstes werde ich wohl mal ein Image von der Diskette ziehen, sicher ist sicher [sonst bleibt nur die CSDb], und dann ein bisschen herumklimpern.

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Zehn Jahre blog.c128.net

Vor 10 Jahren habe ich hier den ersten Blog-Beitrag veröffentlicht. In den ersten acht Tagen folgte täglichen ein neuer. Dieses Tempo war natürlich nicht durchzuhalten. Heute bin ich zufrieden, wenn ich es schaffe jeden Monat einen Beitrag zu schreiben. Mehr ist Luxus. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt: Die Blogbeiträge aus dem Jahr 2006 wurden ursprünglich nicht hier erstellt, sondern in meinem ersten Blog und nachträglich hierher kopiert.

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Alte Webnews 2016

Anders als in meinem Nachlese-Experiment will ich mich heute, am letzten Tag des Jahres, auf die (wenigen) Meldungen beschränken, die in den News-Meldungen des zweiten Halbjahres zu den Stichworten „C64“ und „Commodore“ aufgetaucht sind.

Ende August wurde es durch eine Pressemitteilung von iComp offiziell: „Neue C64-Gehäuse ab Weihnachten 2016“. Einige Internet-Magazine griffen das auf [Gamestar, t3n]. Und im Shop der RETURN kann man sie (vor)bestellen (Bildquelle der Rendergrafik: RETURN).

Neue C64 Gehäuse (iComp)

Im September machte eine Meldung über einen C64c, der bereits seit 25 Jahren in einer polnischen Autowerkstatt seinen Dienst verrichtet, die Runde [PC-Welt, Gamestar, t3n]. Das Gerät sieht zwar inzwischen äußerlich arg mitgenommen aus, doch konnten Werkstattstaub und Schmiermittel der robusten Hardware anscheinend nichts anhaben. Es ist angeblich auch nicht geplant, das Gerät in naher Zukunft durch moderne Technik zu ersetzen.

Es war Oktober, als Ricardo Quesada sein „Commodore Home“ genanntes Heimautomatisierungs-­system mit dem vielsagenden Untertitel „Home automation for the masses, not the classes“ publizierte. Bisher habe ich dazu nur eine deutschsprachige News gefunden [t3n], was schade ist, denn dieses „smarte“ System verdient größte Aufmerksamkeit. 😉

Dass die dunkle Jahreszeit Programmierer besonders inspiriert (was soll man schon mit seiner Freizeit anfangen, wenn man nicht in der Sonne sitzen oder liegen kann), ist ja nicht neu. Da enstehen dann schon mal mehr oder weniger zwecklose Produkte. Im November konnte man lesen [iX, t3n], dass es gelungen war, einen C64-Client für den Instant-Messaging-Dienst Slack zu programmieren (in 6502 Assembler). Allerdings wurde für den Netzzugang ein Rasperry PI benötigt und da fragt man sich, wozu da noch der C64 erforderlich war; was uns entweder zu Satz Nummer Zwei in diesem Absatz zurückbringt oder die übliche Antwort provoziert: weil es geht!

Auch der Dezember lieferte zwei interessante Meldungen. GamingGadgets berichtete über einen sehr speziellen PET-„Nachbau“. Die Originalmeldung (und das Foto) kommt vom Blog Adafruit. Das mittels 3D-Druck hergestellte Gerät beinhaltet einen Arduino-Controller und ein 144-Pixel (LED) Display. Anders als im Artikel auf Gaming Gadgets dargestellt, ist das natürlich eine viel geringere Grafikauflösung als beim Original PET. Das ganze ist ein nettes Spielzeug, mehr nicht.

Miniatur PET (Ruiz Brothers

Mehr Kunst als Spielkrams präsentierte, wie Spiegel Online berichtete, hingegen Raquel Meyers auf dem 33. Chaos Communication Congress (33C3) in Hamburg. Denn ihre Pixelkunst auf dem C64 ist durchaus ernst gemeint.

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Bescherung (2) – Crash 1581

Freud und Leid liegen bekanntlich oftmals eng beieinander. So erfreulich die erste Bescherung war, so ärgerlich war die zweite. Beim Herumkramen im Keller (wo waren jetzt bloß wieder die Kisten mit den Christbaumkugeln?) stürzten leider zwei schlecht gesicherte Floppylaufwerke einen guten Meter in die Tiefe. Eine meiner CMD FD4000 und die nachfolgend abgebildete Commodore 1581 machten dabei Bekanntschaft mit den Bodenfliesen und die herumgewickelte Noppenfolie schützte bei dieser Fallhöhe nicht wirklich. Während die FD4000 als äußeren Schaden nur eine leicht angeditschte Ecke am Blechgehäuse aufweist, hat es die 1581 schwer erwischt.

Abgestuerzte 1581 So wie dieser traurige Haufen Plastik aussieht, wird es im Innern ein ziemliches Chaos geben. Das schaut ganz nach einem ausgiebigen Bastelprojekt aus.

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Bescherung (1) – Endzeit 1-3

Nach dem Feiertagsstress finde ich endlich Zeit, hier mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Kurz vor Weihnachten hatte ich mich selbst beschenkt und mir bei Eway 10 Software die allerneuesten Spielzusammenstellungen (C64-Textadventures) bestellt:

Eway 10: Endzeit 1-3Als „alter“ Kunde hatte ich schon Ende November von Eckhard Borkiet die Info erhalten, dass nun Teil 3 der Endzeit-Trilogie verfügbar ist und dass gleichzeitig die Compilation dazu erscheint. Bei 18 Euro für die Special Edition (Diskette und CDRom [Emu Files, MP3 Soundtracks und Anleitungen] im Deluxe Case) konnte ich nicht nein sagen. Und da es auch eine Neuauflage der TenYearsGamesCompilation gab, habe ich diese gleich mitbestellt (zum 2016er-Sonderpreis von nur 22 Euronen).

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Bilder von der H&E 2016

Nach rekordverdächtigen drei Tagen sind jetzt meine Bilder (eine Auswahl aus mehr als 300 Photos) von der Hobby & Elektronik 2016 in Stuttgart online.

Die Tagesberichte zur H&E 2016 finden sich unter folgenden Links:
Kurze Vorankündigung der Hobby & Elektronik 2016
1. Tag: Alles wie gehabt
2. Tag: Megatrends
3. Tag: Zahn der Zeit [siehe auch: Wahre Fans (10)]
4. Tag: Belagerung

Natürlich gibt es wieder eine offizielle Presseinformation zum Stuttgarter Messeherbst. Zur H&E 2016 findet man dort immerhin 11 Textzeilen. Auch der Termin der nächsten Hobby & Elektronik steht bereits fest. Man trifft sich vom 23.11. – 26.11.2017. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich der Name der Messe bis dahin in Modell + Technik geändert haben wird.

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Wahre Fans (10)

Wahre Commodore Fans sind immer und überall auf der Suche nach Artefakten und Objekten, um Produkten der Firma oder auch dem Commodore-Logo selbst zu huldigen. Eine ganz besondere Möglichkeit diesen Zwang auszuleben, ergab sich auf der letzten Hobby und Elektronik in Stuttgart am Stand der Stiftung Jugend forscht.

Commodore Laser Toast War der Commodore-Logo-Toaster noch ein Aprilscherz, so wurde er jetzt von der Wirklichkeit eingeholt. Zwar sind die Kosten des erforderlichen Equipments für einen Laser Toaster etwas höher als für einen gewöhnlichen Toaster (etwa 1000 Euro sollte man schon übrig haben) und auch der Platzbedarf ist ein klitzekleines bisschen größer, doch dafür erhält man ein sehr exklusives Gerät.

Wie das Photo belegt (und wir haben jetzt November und nicht April!) gelingt es mittels Lasertechnik problemlos, das Commodore-Logo auf Tostbrot zu verewigen. Das hier erzeugte Unikat ist natürlich unverkäuflich.

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HE2016: Belagerung

09:30 Uhr: Die Rechner werden vorgeglüht. Nachdem wir gestern fast überrannt wurden, teilweise war die Menschantraube so dicht, dass man sich auf dem Stand fast nicht mehr bewegen konnte, bereiten wir uns auf das Finale vor.

10.00 Uhr: Die Tore werden geöffnet. Skern und NLQ arbeiten an einer Korrektur der Firmware für das IEC2IEEE. Das wird sich hinziehen…

10.35 Uhr: Ich beschließe, mich um meinen C128 mit der fehlenden Tastaturkappe zu kümmern. Ist ja auch erst 3 Jahre her, dass das Malheur passierte… Wie sich nach längerer Suche herausstellt, habe ich die zerbröselten Teile und die Kappe irgendwo verlegt; jedenfalls ist sie nicht in einer der Ersatzteilkisten wo sie hätte sein sollen. Macht nichts, Planung ist alles! Ich habe eine originalverpackte Ersatztastatur dabei und nehme einen Komplettaustausch vor. Interessanterweise hat die neue Tastatur zwei auf der Unterseite eingelötete Kondensatoren, die die alte Tastatur nicht aufweist. Ein Kurzer Test: alles ok. Die alte Tastatur verliert bei der Aktion eine weitere Kappe und wird zum Ausschlachten freigegeben.

10:50 Uhr: Martin vom AUGE e.V. hat heute seine Max Machine (VC 10) mit Multimax-Modul mitgebracht. Da der Rechner nur 2 KB RAM enthält, ist er ohne Modul nicht funktionsfähig. Wie sich zeigt, ist Japanisches NTSC für deutsche Fernseher ein ernstes Problem; weshalb das Bild nur in schwarz-weiß und mit viel Gekrissel angezeigt wird. Immerhin ist das Gerät in Ordnung.

11.05 Uhr: Das Multimax-Modul funktioniert auch an einem C64. Der Vorteil: jetzt auch in Farbe und mit klarem Bild! Neben Spielen bietet das Modul auch zwei BASIC-Varianten. Mini Basic stellt sagenhafte 510 Byte RAM zur Verfügung. Max Basic bietet immerhin 2047 Bytes. Die Spiele sehen auf den ersten Blick eher grottig aus.

11.15 Uhr: So ein „unbekanntes“ Modul muss natürlich genauer untersucht werden. Skern zückt also seinen Schraubendreher und erlaubt allen einen Blick in’s Innere. Das ROM ist gesockelt und so wird mittels EPROM-Brenner (dem VzEkC sei gedankt) eine Sicherheitskopie ausgelesen. Mal sehen, vielleicht sehen wir das Maxmodul demnächst in einem Easy-Flash.

11.40 Uhr: Ein Besucher sucht nach einem Abnehmer für seine alte Hardware. NLQ wohnt günstig und wird das Equipment retten.

12.00 Uhr: Der Stand wird wie gestern von Menchenmassen belagert. Einige Besucher wollen selber mal wieder was in einen C64 eintippen und suchen verzweifelt nach einem Rechner ohne installiertem Spiel. Natürlich erfüllen wir solche Wünsche gern. Wozu gibt es sonst den Ein/Aus-Schalter?

14.00 Uhr: Brainstorm schaut auf die Uhr und stellt fest: noch 4 Stunden! Da er ständig auf den Beinen ist und zwischen den Spielerechnern hin und her pendelt, um zu erklären und zu helfen, qualmen ihm die Füße.

15.00 Uhr: Ich diskutiere gerade mit Brainstorm die Vorteile des Easy-Flashs (die Besucher haben einen Hang dazu die Rechner an- und auszuschalten, was früher lange Ladezeiten von Floppy bedeut hat), als wir zu Controller-Problemen bei Online-Spielen am PC befragt werden. Da das nicht so ganz unser Fachgebiet ist, verweisen wir auf VICE und emulierte C64-Spiele, da sollte der Controller schon irgendwie funktionieren.

15.30 Uhr: Ein Pärchen, beide Ende dreißig, nähert sich dem Stand. Er: „Oh, C64!“ Sie (wenig begeistert): „Oh.“ Er: „Da kann ich Dir mal zeigen mit was ich mal angefangen hab.“ Sie (leicht genervt): „Ah.“ – Wir stellen fest: da ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten!

16.35 Uhr: Schon seit Stunden bastelt Skern an seiner handgefädelten IEC2IEEE-Platine herum. Seine Absicht, mal „so auf die Schnelle“, die bisher fehlende Flash-Funktion nachzurüsten, erweist sich als komplexer als gedacht. Doch jetzt ist die Hardware funktionsfähig. NLQ entwickelt derweil die Flash-Software weiter.

16.55 Uhr: In unseren Köpfen hat sich das allgemeine Gedudel als Geräuschbrei festgebrannt. Der wahren Commodore-Fan fragt sich: Kann denn C64-Sound nerven? Wir meinen: Ja, nach vier Tagen schon!

17.00 Uhr: Die letzte Stunde wird eingeleitet. Und im Geiste wird schon seit geraumer Zeit die Strategie für den Standabbau entwickelt. Brainstorm stellt fest: Wir müssen den Abbau so planen, das wir uns nicht selbst blockieren und nachher gut mit dem Auto ranfahren können. Recht hat er!

17.07 Uhr: Wie Brainstorm gerade aus erster Hand erfahren hat, wird es die Hobby und Elektronik auch 2017 geben. Und sie wird auch wieder in Halle 5 sein. Allerdings wird sich der Name ändern. Wie bereits vermutet lautet er „Modell + Technik“.

17.15 Uhr: Skern beginnt seine Sachen zusammenzupacken. Da er mit der Bahn unterwegs ist, muss er rechtzeitig los, um seinen Zug nicht zu verpassen. In einer dreiviertel Stunde werden wir seinem Beispiel folgen.

22.45 Uhr: Nachdem ich nahezu eine dreiviertel Stunde gebraucht habe, um das Auto zu entleeren und das ganze Equipment wieder an seinen angestammten Platz im Keller zu räumen fühle ich mich endlich zu Hause. Gute Nacht!

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