Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Soft.
19.2.2012 von wte.
Nach 5 Jahren endlich ein Update, hier kommt: Konfetti 2.0! Noch immer gilt: Machen Sie sich Ihr eigenes elektronisches Konfetti. Werfen Sie Luftschlangen und lassen Sie die Welt ständig in einem neuen Licht erscheinen. Dieses Update bietet jetzt Konfetti in zwei Fallgeschwindigkeiten und mit Haufenbildung! So realitätsnah war elektronisches Konfetti noch nie!

Das Programm auf dem D64-Image muss auf einem C64 mit LOAD”KONFETTI.BAS”,8 oder LOAD”*”,8 geladen werden (nicht mit “,8,1″), da C64 und C128 unterschiedliche Startadressen für Basicprogramme haben. Auf einem C128 (40-Zeichen-Modus) geht auch RUN”*” oder DLOAD”*”. Mit [SPACE] wird der Farbwechsel des Hintergrunds aktiviert bzw. deaktiviert. Über die Taste [L] werden zusätzlich fliegende Luftschlangen aktiviert. Jede andere Taste stoppt die “Demo”. Helau!
Geschrieben in Soft, C64, C128 | Drucken | Keine Kommentare »
9.1.2011 von wte.
Pünktlich zum Jahresanfang hat Payton Byrd ein Bugfix der ersten Beta-Version des Programms CBM-Command 2.0 ins Netz gestellt. CBM-Command ist, wie der Name schon nahe legt, ein dem klassischen Vorbild “Norton Commander” nachempfundener Dateimanager für diverse CBM-Speichermedien (1541, 1571, 1581, CMD, uIEC/SD etc.) und verschiedene Commodore-Rechnertypen (VC20, C64, C128, Plus/4). Dateimanager bzw. -browser gibt es mehrere für den C64. Erwähnenswert sind hier DraCopy/DraBrowse (für verschiedene CBM-Systeme) und natürlich der elegante Fibr (nur für C64). Letzterer wird leider derzeit nicht weiterentwickelt. DraCopy und CBM-Command haben einen vergleichbaren Funktionsumfang und wurden beide mit CC65 entwickelt, was gewisse Einschränkungen bei der Geschwindigkeit (da lacht der SuperCPU-Besitzer) aber auch flexible Anpassung an diverse Computermodelle zur Folge hat.
Die Einschaltmeldung von CBM-Command beim C64 |
![]() |
Die Einschaltmeldung von CBM-Command beim C128: Das Programm startet immer (und nur) im 80-Zeichen-Modus (die Abbildung zeigt nur die linke Bildschirmhälfte) |
CBM-Command verfügt über die üblichen Funktionen zum Umbenennen und Löschen von Files sowie wie zum DOS-Kommandos senden. Beim Löschen des aktuellen Files wäre es hilfreich, wenn dessen Dateiname zur Sicherheit nochmal in der Sicherheitsabfrage auftauchen würde, doch das ist nicht der Fall. Immerhin gibt es eine Sicherheitsabfrage. Diese entfällt, wenn man mehrere markierte Dateien löscht - ups!
![]() |
CBM-Command auf dem C128: Das Programm zeigt die Dateien von zwei Laufwerken an. Das Löschen eines Files wird mit einer Sicherheitsabfrage verifiziert |
CBM-Command kann mit allen drei klassischen Disk-Images (D64, D71, D81) umgehen, Textdateien anzeigen, in Unterverzeichnisse (Subdirectorys) und Images hineingehen und Dateien kopieren. Dabei werden jetzt auch REL-Dateien berücksichtigt.
Insgesamt ein nicht allzu fixes, schlichtes aber flexibles und erfreulich nützliches Tool. Aktuelle Entwicklungen können auf Commodore 128 & PET alive nachverfolgt werden.
Geschrieben in Soft, C64, C128 | Drucken | 1 Kommentar »
7.2.2010 von wte.
Auf der letzten HomeCon habe ich ein neues Projekt begonnen. Ein weiteres neben vielen, die fast allesamt unvollendet vor sich hin rotten. Insofern bin ich besser als Franz Schubert, der hatte ja nur eine einzige Unvollendete. Wie dem auch sei, ich hatte unlängst eine Inspiration durch das Spiel Labyrinth - Das Duell von Ravensburger. [Ein ganz, ganz entfernt ähnliches Labyrinthspiel hatte ich vor etwa 30 Jahren schon mal für meinen alten CBM-Rechner umsetzen wollen und ich würde mich nicht wundern, wenn in irgendeiner alten Krempelkiste noch ein paar Skizzen dazu herumlägen.]
Als erstes schwebte mir eine möglichst nahe Kopie des Labyrinth-Brettspiels vor, aber dazu hätte ich Hiresgrafiken benötigt und die dazu erforderlichen Datenmengen will ich aus einem guten Grund vermeiden. Zudem bin ich kein Pixelgenie und müsste diese Arbeiten “outsourcen”. Daher habe ich mir einen neuen “Handlungsrahmen” ausgedacht und setz das ganze in einem japanischen Stil um. Manga liegt ja im Trend.

Einen Arbeitstitel hat das ganze auch schon “Diamond Dungeon”. Wie der Zusatz zum Originalspiel “Das Duell” schon vermuten läßt, handelt es sich um ein Spiel für 2-Spieler. Und genau hier kommt eine besondere Eigenschaft des C128 zum Tragen: Er kann zwei Bildschirme verwalten! Um den Duellanten ein ungestörtes Spiel zu ermöglichen, erhält jeder seinen eigenen Bildschirm. Im Grunde ist es wie ein 2-Personen-Netzwerkspiel auf einem Rechner. Ein Netzwerk wäre auch die einzige Möglichkeit, das Spiel auf einem C64 umzusetzen.
Da ich beide Bildschirme benötige und die Ansteuerung des 80-Zeichenbildschirms über den VDC ein echter Flaschenhals ist, wäre Hiresgrafik vieleicht ein Problem. Ich werde also mit einem geänderten Zeichensatz arbeiten. Um das Erscheinungsbild auf beiden Bildschirmen einheitlich zu halten, wird der VDC dabei auf 40-Zeichen-Betrieb gestellt. Leider scheint die C128-Emulation in VICE ein Problem mit dieser Betriebsart zu haben. Wieder ein Grund mehr, unbedingt das Originalgerät einzuschalten.
Bisher gibt es einen ersten Entwurf zum Titelbild (es basiert auf einer nach HiRes konvertierten Grafik eines unbekannten Manga-Künstlers; s.o.), eine vage Vorstellung vom Spielkonzept, ein ebenso vages Spielfeld, eine ungeprüfte Routine zur Feststellung der korrekten Verknüpfung von Labyrinthein- und -ausgang und einenTeil des Zeichensatzes. Dabei handelt es sich um den im Spiel verwendeten Japan-Font, den ich aus verschiedenen Vorlagen zusammenkomponiert habe.
Als Entwicklungsdauer setze ich mal 1 Jahr an, was für meine Verhältnisse ziemlich schnell wäre. Ich hoffe, es gibt genügend HomeCons dieses Jahr, damit ich dort die erforderliche Ruhe finde, um bei diesem Projekt voranzukommen.
Geschrieben in Soft, C128 | Drucken | 1 Kommentar »
11.1.2010 von wte.
Acht lange Jahre und zahlreichen Beta Versionen hat es gebraucht, doch jetzt ist er da, der neue Star Commander. Heute wurde von Joe Forster die Version 0.83 veröffentlicht (die letzte nicht-Beta-Version 0.82 stammte vom März 2002).
Geschrieben in Soft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
30.10.2009 von wte.
Beim Stöbern auf meiner Festplatte, bin ich vor geraumer Zeit über die 128′er aktuell-Archive gestolpert. Den wenigen verfügbaren Informationen zufolge, handelte es sich dabei um eine deutsche PD-Reihe. Gleich im ersten Archiv sprang mit das Programm “c128-halloween” ins Auge. Das Ergebnis sieht man hier:

Der (animierte) Kürbis rollt auf dem C128 mit die Augen (VIC-Graphic)
Die Ausgaben 1 bis 9 und 14 bis 18 der 128′er aktuell sind auf einem kanadischen Server zum Download verfügbar. Falls noch jemand die Originaldisks bzw. Diskimages hat, oder eine der fehlenden Ausgaben sein Eigen nennt, möge er sich bitte melden.
Geschrieben in Soft, C128 | Drucken | 1 Kommentar »
4.2.2008 von wte.
Nachdem ich schon im letzten Jahr ein simples Rosenmontags-Nanodemo veröffentlicht hatte, sollte es dieses Jahr etwas komplexeres werden. Doch Komplexität hat ihren Preis und der wird in Sekunden, Minuten und Stunde bezahlt. Das neue Basicdemo (es enthält allerdings auch zwei winzig kleine ML-Routinen) namens “Konfetti reloaded” läuft nur auf einem C128 und hat einen Fertigstellungsgrad von ca. 10%.

Bisher habe ich nur mit den Spritebefehlen des BASIC 7.0 herumgespielt. Sound fehlt noch völlig und genaugenommen habe ich auch noch keine Idee, wie ich das, was ich mir vorgenommen habe, umsetzen kann. Vielleicht ergibt sich ja im Laufe des Jahres die Möglichkeit, weiter an diesem Projekt zu arbeiten. Vermutlich wird es aber bis nächstes Jahr dauern, bis ein Update kommt, oder aber das alles wird als ein weiteres von meinen vielen angefangenen und niemals vollendeten Projekten enden.
Das Programm ist hier als gezipptes D64-Image verfügbar. Das Basicprogramm lädt Sprites und ML-Code vom zuletzt verwendeten Laufwerk nach. Beendet wird der Konfettiregen durch Druck auf eine beliebige Taste. Helau!
Geschrieben in Soft, C128 | Drucken | 1 Kommentar »
29.1.2008 von wte.
Durch Zufall hatte ich vor einigen Tagen auf YouTube das Video eines PET-Spiels entdeckt. Doch es gab nicht nur dieses eine - es war eine komplette Serie! Die Quelle dieser Schmuckstückchen liegt auf der Homepage von Kim Moser aus N.Y., der, wie der Nachname erahnen läßt, deutsche Vorfahren hat.

Fire! [Download als prg-File] - Lodernde Glut auf dem PET. - Wer will da noch Choplifter spielen…?
Kim Moser hat verschiedene PET-Games vornehmlich (aber nicht nur) aus dem CURSOR Magazine (englischsprachiges Kasetten-Magazin mit kurzen Programmbeschreibungen auf Papier) [Wikipedia] als Livemitschnitt “verfilmt”. Das Magazin erschien in den späten 70ern und frühen 80ern und die Programme sind für den PET mit 8 K RAM ausgelegt. Die Aufnahmen entstanden wohl mit Hilfe eines Emulators und geben einen guten Überblick über den Spielverlauf.
Faszinierend auch die Cover und Animationsprogramme des CURSOR Magazines, die jedes für sich ein kleines PET-Demo sind und die graphischen Möglichkeiten des PETSCII-Zeichensatzes voll zum Einsatz kommen lassen (ein schönes Beispiel ist: Cover 18; witzig: Dance).
Kim Mosers Homepage verbirgt noch manch anderes (Commodore)Schätzchen - ein Besuch lohnt sich!
[Eine Zusammenstellung der Programme der Ausgaben #1 bis #28 des CURSOR Magazines auf sechs D64-Images gibt es hier: http://www.jammingsignal.com/c64/d64/cursordisks.zip (Info von comp.sys.cbm, Leif Bloomquist).]
Geschrieben in Soft, CBM | Drucken | 1 Kommentar »
31.12.2007 von wte.
Passend zum Jahresende hier eine “Demo” für PET und CBM. Sie läuft auf allen Systemen mit 40-Zeichen-Bildschirm (PET 2001, CBM 3001, 4001). Bei einem RAM-Ausbau mit 32 K wird der Variablenspeicher für Strings zerschossen, das sollte jedoch keine Rolle spielen. Feuerwerk ist identisch mit dem hier genannten Programm “Sternenexplosion”. Programme dieser Art waren die üblichen ersten Gehversuche auf einem PET/CBM vor über 25 Jahren.

Folgende Funktionen sind implementiert:
[c] = Bildschirm Löschen
[d] = Wechsel des Löschmodes
[f] = Wechsel der Symbolauswahl : alle / ausgesuchte Symbole
[x] = Ende
Geschrieben in Soft, CBM | Drucken | Keine Kommentare »
17.4.2007 von wte.
Vor einiger Zeit hatte ich hier schon mal über verschiedene Grafikerweiterungen für den VDC (80-Zeichen-Hires-Grafik) des Commodore 128 geschrieben. Eine Frage bleib damals offen, Ist Basic 8 identisch mit UltraHires? Nun diese Frage kann mit Fug und Recht mit Nein beantwortet werden. UltraHires kommt zwar von den gleichen Programmierern und dem selben Softwareunternehmen wie Basic 8, aber es handelt sich entweder um eine frühe Version des Programms oder um eine abgespeckte Version, mit einem reduzierten Befehlsumfang. Vielleicht war es sogar ein Appetithäppchen, um einen Teil der Möglichkeiten von Basic 8 einer breiten Käuferschicht bekannt zu machen. In den USA hat das sicherlich funktioniert, denn dort gehört Basic 8 zu den bekanntesten und verbreitesten BASIC-Erweiterungen für den C128. In Europa war hingegen der Graphic Booster 128 bekannter.
Von Basic 8 gibt es auch eine ROM-Version. Sie war für den internen freien ROM-Sockel, dem vieldiskutierten U36 bestimmt. U36 entspricht der als “internal Function ROM” bezeichneten Speicherkonfiguration der MMU und kann von $8000 bis $FFFF als ROM eingeblendet werden (es ist auch möglich, nur die untere oder nur die obere Hälfte des Speicherbereichs einzublenden). Im Basic 7.0 oder im Monitor des C128 findet man die Daten des ROMs in der Bank 4. (Mit “D 48000″ kann man den Beginn des ROMs disassemblieren.).

Dieses ROM kann man alsROM- Image auch in einem Emulator (hier VICE) einbinden. Über das Menü kommt man mit “Settings”, “C128 settings…” zum oben abgebildeten Parametermenü. Hier wird der Hacken beim “internal Function ROM” gesetzt und dann der Pfad eingetragen, in dem das ROM-Image abgelegt ist. [Ich hatte den Originaldateinamen des ROMs abgeändert und die Datei ins C128-Verzeichnis von VICE kopiert.] Um diese Einstellung zu bewahren, sollte man diese Konfiguration mit “Save current settings” speichern.
Nun kann man den C128-Emu resetten und… es passiert nichts! Das interne Function ROM aktiviert das Basic 8 nur dann, wenn während des Resets [ CONTROL] (auf der PC-Tastatur ist das in der Regel [TAB]) gedrückt wird. Das soll verhindern, dass immer Basic 8 startet. Bei meinem Rechner stürzt Basic 8 regelmäßig nach dem Intro-Bildschirm ab. Ob das an VICE, meinem PC oder an anderen Seltsamkeiten liegt, weiß ich noch nicht. Trotzdem kann man mit Basic 8 arbeiten. Mit [RUN]/[Restore] löst man einen NMI aus und gelangt wieder ins Basic. Die Erweiterung übersteht diese Prozedur unbeschadet und ist voll funktionsfähig.
Links:
Download Basic 8 ROM (ROM-Image für U36, Quelle: commodore128.org)
Download Basic 8 Disk 1 und Basic 8 Disk 2 (Diskversion von Basic 8 als D64, Quelle: commodore128.org)
Download Basic 8 Manual von Walrusoft (ASCII Text-Datei, 269 KB, Quelle: Project64)
Download Buch: How To Get The Most Out Of BASIC8 (Scann, PDF, 8925 KB, Quelle: commodore128.org)
Download diverser Programme und Grafiken ür Basic 8: http://commodore128.org/down24.html
Geschrieben in Soft, C128 | Drucken | 1 Kommentar »
31.3.2007 von wte.

Sie sind unter uns! Eway 10 Softwares neuestes Produkt besticht durch Witz und gute Grafik. Der Titel “They” ist kurz und vielversprechend. Wie immer gibt es das Programm nur als Tape zu kaufen. Neu ist diesmal, dass das Spiel mit englischen Texten arbeitet. Die ersten drei Produktionen aus dem Hause Eway 10 Software waren noch deutschsprachige Grafik-Adventures. Inzwischen lagen aber viele Anfragen aus dem Ausland vor und so entschied sich der Autor für eine internationale Version.

Wer noch eine Datasette sein eigen nennt, sollte sofort bestellen, um sich dieses Sammlerstück zu sichern. Allen anderen bleibt nur die Hoffnung, dass irgendwann mal auch dieses Spiel zum Download als D64-Image bereitgestellt wird, denn die drei Vorgängerproduktionen, “Die Höhle”, “Astrolab” und “Der Seelenlose” gibt es jetzt auf der Hompage von Eway 10 Software zum freien Download.
Geschrieben in Soft, C64 | Drucken | 2 Kommentare »