Diesen Eintrag drucken

GIG Süd - 13. Computertreffen in Suhl

[Logo der GIG Süd] Pünktlich wie der Frühling kommt das 13. Computertreffen in Suhl. Vom 19. März (12:00 Uhr) bis 21. März 2010 (16:00 Uhr) sind wieder alle Liebhaber alter Computersysteme herzlich eingeladen. Wie jedes Jahr findet das Treffen statt im

Hotel “Thüringen” Suhl
Platz der Deutschen Einheit 2
98527 Suhl
Tel.: +49 3681 7676
Fax: +49 3681 724379

Übernachtung (mit Frühstück): Einzelzimmer = 72,00 €; Doppelzimmer = 87,00 €. Selbstbucher müssen den Buchungscode “Computerclub 2010″ angeben. Buchungsende ist der 15. März 2010.

Weitere Infos und Anmeldung bis spätestens 15. März 2010 bei:
Klaus Finke (Tel. +49 3681 726-neun-zwei-zwei)

Wie jedes Jahr ist der Samstag (20.03.2010) der wichtigste Tag und natürlich sind auch Tagesgäste willkommen (diese sollten sich allerdings bis zum 16. März bei Klaus anmelden).

Geplante Vorführungen (u.a.):

  • 1541 Ultimate
  • C64TPC, XU1541_USB, MMC64, SIDstick
  • Flohmarkt für Hard- & Software Komponenten

Ausgerechnet das 13. Computertreffen in Suhl wird wohl für die GIG Süd das amtliche Ende einläuten. Auf der Tagesordnung des Vereins, der am Samstag auch eine kurze Sitzung abhalten wird, steht: “Auflösung der GIG Süd, Fortbestand als nicht eingetragener Verein”. Damit wird allerdings nur der bitteren Realität Rechnung getragen, dass sich (fast) niemand mehr für GEOS interessiert und der eigentliche Vereinszweck damit hinfällig geworden ist. Was davon unberührt bleibt, ist das Treffen in Suhl denn das hat Klaus in den letzten Jahren immer im Alleingang organisiert und wird es hoffentlich noch viele Jahre machen.

Links:
Blogeintrag zum letzten Treffen: GIG Süd Frühjahrstreffen in Suhl 2009
Bilder vom letzten Treffen: GEOS Frühjahrstreffen 2009 in Suhl

Diesen Eintrag drucken

Diamond Dungeon Japan-Font

Der für das Spiel Diamond Dungeon verwendeten Japan-Font, den ich aus verschiedenen Vorlagen unter Berücksichtigung der Möglichkeiten einer 8×8-Matrix zusammenkomponiert habe, kann hier als C64- und C128-DIN-Version heruntergeladen werden. Es werden nur Großbuchstaben (und einige grundlegende Sonderzeichen) unterstützt. Deshalb wird der Font als Großschrift/Grafik-Zeichensatz angeboten.

Japan-Font für den C64
Japan-Font für den C64 (bzw. als C128 ASC-Zeichensatz)

Japan-Font für den C128 (DIN)
Japan-Font für den C128 (DIN-Zeichensatz)

Diesen Eintrag drucken

RETURN die Zweite

Heute lag die zweite Ausgabe der RETURN mit ein paar Tagen Verspätung im Briefkasten. Das Heft ist, wie Ausgabe 1 vom Oktober letzten Jahres, professionell gearbeitet und deckt wieder die ganze Breite der 8-Bit-Welt ab. Der C64 ist (leider) nicht übermächtig, aber sehr gut vertreten. Die C64-Heftdiskette (Download über die RETURN-Homepage) enthält einige interessante Files und lohnt ein intensives Studium.

Bedauerlicherweise kann auch im 21. Jahrhundert die Quadratur des Kreises nicht gelingen. Man erhält mit der RETURN ein absolut lesenswertes Magazin, das tiefe Einblicke in das Gestern gibt. Dazu Ausblicke auf aktuelle Spieleentwicklungen und neue Hardware.

Aber, und das ist kein Vorwurf sondern nur eine Feststellung, auch die RETURN kann nicht mehr das Fieber wie beim ersten Griff zu einer neuen 64′er oder (frühen) GO64! auslösen. Es gibt keine Tips & Tricks mehr zu entdecken, 20-Zeiler will niemand mehr abtippen, neue Graphic-Modi, Druckertreiber, Floppyspeeder, Assemblerkurse? - Fehlanzeige!

Gute alte Zeit … Zum Glück habe ich noch stapelweise alte Ausgaben und Sonderhefte im Regal stehen. Doch zurück in die Gegenwart. Die folgende Inhaltsangabe zum aktuellen Heft habe ich mal einfach von der RETURN-Homepage “gemopst”:

Titelbild der RETURN #1/2010

Ausgabe Winter 2010

· Interview mit Felix Rick (Giga-”Telespiel”)
· Bericht: The Wild Bunch
· C64-Reviews: Spy vs Spy, Bruce Lee
· Spiele mit Geschichte: Hanse
· Crossover: Defender
· Neues Lynx-Spiel: Zaku
· Die seltensten Atari 2600 Games
· Portrait: Simon Quernhorst
· Review: Megaman 1 & 2
· Moderne Speicher am Spectrum
· Alles über die PC Engine
· Dragon - der walisische Drache

Diesen Eintrag drucken

Diamond Dungeon

Auf der letzten HomeCon habe ich ein neues Projekt begonnen. Ein weiteres neben vielen, die fast allesamt unvollendet vor sich hin rotten. Insofern bin ich besser als Franz Schubert, der hatte ja nur eine einzige Unvollendete. Wie dem auch sei, ich hatte unlängst eine Inspiration durch das Spiel Labyrinth - Das Duell von Ravensburger. [Ein ganz, ganz entfernt ähnliches Labyrinthspiel hatte ich vor etwa 30 Jahren schon mal für meinen alten CBM-Rechner umsetzen wollen und ich würde mich nicht wundern, wenn in irgendeiner alten Krempelkiste noch ein paar Skizzen dazu herumlägen.]

Als erstes schwebte mir eine möglichst nahe Kopie des Labyrinth-Brettspiels vor, aber dazu hätte ich Hiresgrafiken benötigt und die dazu erforderlichen Datenmengen will ich aus einem guten Grund vermeiden. Zudem bin ich kein Pixelgenie und müsste diese Arbeiten “outsourcen”. Daher habe ich mir einen neuen “Handlungsrahmen” ausgedacht und setz das ganze in einem japanischen Stil um. Manga liegt ja im Trend.

Diamond Dungeon Titel Girl (Draft)

Einen Arbeitstitel hat das ganze auch schon “Diamond Dungeon”. Wie der Zusatz zum Originalspiel “Das Duell” schon vermuten läßt, handelt es sich um ein Spiel für 2-Spieler. Und genau hier kommt eine besondere Eigenschaft des C128 zum Tragen: Er kann zwei Bildschirme verwalten! Um den Duellanten ein ungestörtes Spiel zu ermöglichen, erhält jeder seinen eigenen Bildschirm. Im Grunde ist es wie ein 2-Personen-Netzwerkspiel auf einem Rechner. Ein Netzwerk wäre auch die einzige Möglichkeit, das Spiel auf einem C64 umzusetzen.

Da ich beide Bildschirme benötige und die Ansteuerung des 80-Zeichenbildschirms über den VDC ein echter Flaschenhals ist, wäre Hiresgrafik vieleicht ein Problem. Ich werde also mit einem geänderten Zeichensatz arbeiten. Um das Erscheinungsbild auf beiden Bildschirmen einheitlich zu halten, wird der VDC dabei auf 40-Zeichen-Betrieb gestellt. Leider scheint die C128-Emulation in VICE ein Problem mit dieser Betriebsart zu haben. Wieder ein Grund mehr, unbedingt das Originalgerät einzuschalten.

Bisher gibt es einen ersten Entwurf zum Titelbild (es basiert auf einer nach HiRes konvertierten Grafik eines unbekannten Manga-Künstlers; s.o.), eine vage Vorstellung vom Spielkonzept, ein ebenso vages Spielfeld, eine ungeprüfte Routine zur Feststellung der korrekten Verknüpfung von Labyrinthein- und -ausgang und einenTeil des Zeichensatzes. Dabei handelt es sich um den im Spiel verwendeten Japan-Font, den ich aus verschiedenen Vorlagen zusammenkomponiert habe.

Als Entwicklungsdauer setze ich mal 1 Jahr an, was für meine Verhältnisse ziemlich schnell wäre. Ich hoffe, es gibt genügend HomeCons dieses Jahr, damit ich dort die erforderliche Ruhe finde, um bei diesem Projekt voranzukommen.

Diesen Eintrag drucken

Wahre Fans (6)

Nach langer Pause folgt heute mal wieder ein Beitrag aus der Reihe über Commodore-Fans. Als Ende 2009 das folgende Photo entstand, war noch nicht abzusehen, dass dieser Winter “ewig” dauert. Inzwischen hätte man mannshohe Commodore-Logos aus Schnee bauen oder aus Eis aussägen können.

Commodore Logo im Schnee

Doch während draußen die Globale Erwärmung herrscht und statt Hitze nur große Kälte bringt, sitzt der wahre Fan im warmen Zimmerchen und arbeitet mit seinen geliebten Commodore-Rechner.

(wird fortgesetzt)

Diesen Eintrag drucken

Datenklau - Datengau

Die Diskussion um den Kauf gestohlener Bankdaten über deutsche Steuersünder in der Schweiz schlägt hohe Wellen. Man kann über die Frage, ob der Staat derartige, illegal erlangte Daten ankaufen darf oder sogar soll, geteilter Meinung sein. Eines aber beweist Stasi 2.0-Schäuble mit seiner Kaufabsicht: Im Falle eines Falles heiligt der Zweck die Mittel und Datenschutzrechte sind ein minderes Gut.

Wenn schon, wie jetzt wiederholt geschehen, gut bezahlte Angstellte aus der Privatwirtschaft keine Hemmungen haben ihr vertrauliches Wissen illegal zu kopieren und in bare Münze umzuwandeln (wobei der Staat, der ja eigentlich derartige Verbrecher hinter Schloß und Riegel bringen sollte, hilfreich assistiert), warum sollte man dann annehmen, dass kleine unterbezahlte staatliche Angestellte und Beamte es anders handhaben werden, wenn “interessierte Kreise” nach Daten anfragen? Das Stichwort dazu ist ELENA, die neue Bundesdatenkrake, die uns dem gläsernen Menschen näher bringt.

Stoppt-ELENA-Banner der Piratenpartei

Wie schon bei der Vorratsdatenspeicherung, so gilt auch für ELENA: Sicher vor Mißbrauch sind nur die Daten, die nicht erhoben werden.

Diesen Eintrag drucken

Tyco Video Driver

Der Tyco Video Driver (SEGA), den ich auf der letzten HomeCon in Aktion sehen durfte, hat mich so sehr fasziniert, dass ich nicht umhin komme, ihm hier einen eigenen Beitrag zu widmen. Dieses seltsame Spielsystem aus roter Steuerkonsole mit Lenkrad und Gashebel, einem kleinen roten Plastikauto vor dem Fernseher und einer Videokassette ist schlichtweg einzigartig.

Das zugehörige Videoband zeigt eine kurvenreiche Fahrt an der Kalifornischen Küste. Mit dem Lenkrad wird der Wagen auf einer Plastikschiene vor dem TV-Gerät hin und her bewegt und mittels eines schwarz-weißen Balken am unteren Rand des Videos wird über Sensoren ermittelt, ob man sich noch “in der Spur” oder bereits im Abgrund befindet. Der Ablauf auf dem Bildschirm und das Spiel werden einzig und allein über diesen Videobalken synchronisiert. Ein alter Werbespot aus den späten 80ern zum Tyco Video Driver findet sich auf YouTube (bzw. hier).

Tyco Video Driver auf der HomeCon V
Mein Video von der HomeCon V (640 x 480, 10 MB)

Diesen Eintrag drucken

Bericht und Bilder zur HomeCon V

“Autofahrer auf der A66 von Wiesbaden nach Frankfurt werden gebeten, zwischen Diedenbergen und Hofheim besonders vorsichtig zu fahren, es liegen Kartons auf der Fahrbahn.” Als der Radiosprecher diese Verkehrsmeldung durchgibt, ist es Samstag, 23. Januar 2010, kurz vor Zehn. Ich bin bereits auf der A3 und fahre zur HomeCon V. Die A66 liegt schon lange hinter mir, trotzdem drehe ich zwanghaft den Kopf und schaue in den Fond. Erleichterung. Meine Kisten sind es jedenfalls nicht. Einem erlebnisreichen Tag mit meinem C 128 steht also nichts im Wege. Das dachte ich jedenfalls.

Als ich jedoch kurz nach Zehn an der Alten Schule in Großauheim ankam, sahen die Dinge anders aus. Der große Parkplatz war komplett besetzt! Im Erdgeschoß hatte sich ein Trupp Skatbrüder versammelt und draußen alles zugeparkt. Es schien sich dabei überwiegend um Sehbehinderte gehandelt zu haben, denn die Art der Parkerei war die reinste Parkplatzvergeudung. Zudem stand eine Gruppe vor der Tür (mit Rauchwaren) und rührte sich auch nicht, als sich HomeCon-Besucher mit schwerem Gerät die Stufen zum Eingang hoch- und durch die Tür hindurch quälten.

Im ersten Stock hatten die Organisatoren, Hessi und Quarkbeutel, den Saal schon vorbereitet. Auspacken, Zusammenbauen, Einstöpseln, Spaß. Ich hatte im Forum 64 ein fertig aufgebautes IEC2ATA mit Gehäuse erstanden und wollte nun die neueste Firmware von NLQ aufflashen. Das beschäftigte mich sehr. Als ich irgendwann wieder hochblickte, war der Saal proppeldicke voll. Dann widmete ich mich wieder meinen (meist dauerhaft unvollendeten) Projekten.

Bilder von der HomeCon V im Januar 2010

Zwischendrein nahm ich mir aber auch die Zeit für ein paar Blicke über den Monitor meines Commodore 128 und sah manch interessantes und erstaunliches. Mir gegenüber saß Draco und hatte einige seiner Hardwarebasteleien dabei. Leider habe ich diesbezüglich keinerlei Talente und kann dann immer nur ehrfürchtig staunen. Hessis Olympia Cevi (gold-silber-bronze) fristete ein ihm nicht angemessenes Schattendasein an einer Tischkante. Dr. Peter Kittel erzählte aus dem (Commodore-)Nähkästchen. Die Amiga-Kicker hatten sich - im Vergleich zur letzten HomeCon - “vermehrt”. Jetzt wurde an zwei Amigas gleichzeitig gespielt. Drei Ataris waren für ein Labyrinthspiel über ein spezielles Netzwerk verbunden und es gab mehrere Versionen des SIO2USB für Ataris zu bewundern (eines eingebaut in eine Atari-Datasette). Natürlich gab es auch die verschiedensten Konsolespiele zu entdecken. Der Brüller schlechthin, war jedoch ein abgefahrenes System aus einer Steuerkonsole mit Lenkrad, einem kleinen Plastikauto, das vor dem Fernseher plaziert wurde und einer Videokassette.

Während drinnen die Geräte heißliefen, wurde draußen gegrillt. In der Zwischenzeit konnte ich einen kurzen Smalltalk mit Dejuhra (Digital Talk) und finchy (RETURN) führen. Natürlich gab es auch wieder die obligatorische Competition (ich kam bei Pong nicht über die zweite Runde hinaus) und eine Siegerehrung. Dabei wurde versehentlich wohl auch der heimliche Hauptsponsor der HomeCon offenbar, wie das nachfolgende Bild beweist:

Sponsor der HomeCon ?

Wie dem auch sei, die HomeCon V war wieder ein voller Erfolg und alle warten gespannt auf die nächste Veranstaltung. An dieser Stelle daher nochmals ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die am späten Abend noch mal so richtig ran mussten, um die Tische und Stühle wieder abzuräumen.

Bilder von der HomeCon gibt es hier: www.c128.net/album/hc2010-5/index.htm

Diesen Eintrag drucken

HomeCon V in Großauheim

HomeCon 5 Invitation by JAC!Nur noch vier Tage trennen uns von der ersten HomeCon im Jahr 2010. Die HomeCon V wird am kommenden Samstag (23.01.2010 ab 10.00 h) jedoch erstmals nicht im Bürgerhaus Froschhausen, sondern in der Alten Schule Großauheim (Taubengasse 3) in Hanau-Großauheim stattfinden. Der Ausweichort bietet nicht nur viel (Park)Platz, die Anreise führt zudem über weit weniger blitzerverseuchte Straßen. Kartenmaterial (auch zum direkten Vergleich mit dem bisherigen Veranstaltungsort) findet sich auf der HomeCon-Homepage. Eine offizielle Anmeldung gibt es ebenfalls (man darf natürlich auch einfach so kommen). Erstmals gibt es ein “Invitation Intro”. Wer die Story dazu lesen und/oder sich die Demo ansehen möchte, sollte unbedingt hier vorbeischauen.

Diesen Eintrag drucken

Star Commander 0.83

Acht lange Jahre und zahlreichen Beta Versionen hat es gebraucht, doch jetzt ist er da, der neue Star Commander. Heute wurde von Joe Forster die Version 0.83 veröffentlicht (die letzte nicht-Beta-Version 0.82 stammte vom März 2002).

Star Commander 0.83 (Fenstermodus)