eBay-Fund: MySoft 1.02

Ab und an stöbere ich durch die Bucht auf der Suche nach dem einen oder anderen Schnäppchen für meine Sammlung. Allerdings nicht regelmäßig. Und so war mir doch dieses Angebot von Anfang März bisher entgangen:

MySoft auf eBay

Wer auch immer die 8 Euro und 50 Cent bezahlt hat, er hat sechs hochwertige Disketten erhalten. Die MySoft-Software hingegen gibt’s bei mir immer noch umsonst. 😉

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RETURN mit höherer Auflage

RETURN Heft 32Kinder wie die Zeit vergeht, die RETURN 32 ist jetzt schon einen Monat alt und ich habe sie immer noch nicht ganz durchgelesen. Da setze ich wohl die Prioritäten falsch.

Andererseits wird auch die RETURN immer 16/32-Bit lastiger und ich habe die RETRO ja gerade erst abbestellt, da sie mir zu wenig Commodore-Infos liefert. Soweit ist es hier aber noch lange nicht, denn einiges Lesefutter ist ja denn doch enthalten wie z.B.:

• 3D-RPG für den Commodore 64: Argus
• Neues Spiel 2017: Rescuing Orc (C64)
• Pixelkunst: Märchen und Sagen
• Neue Hardware: Tapecart

Tja, und irgendwie scheint das Konzept der RETURN ja auch aufzugehen. Die letzten beiden Ausgaben waren so schnell vergriffen, dass man die Auflage flugs auf 12.000 gedruckte Exemplare erhöht hat.

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BASIC 10 Liner Contest 2018

Auch im Jahr 2018 gibt es wieder einen BASIC-10-Liner-Contest. Er startete bereits Ende Januar, aber es verbleiben noch einige Wochen, um Beiträge einzureichten, denn der Einsendeschluß ist erst der 24. März. Das sollte in jedem Fall genug Zeit sein, um 10 Zeilen BASIC-Code zu schreiben. Fragt sich nur, ob es auch genug Zeit ist, sich ein überzeugendes Projekt auszudenken.


Bildquelle: http://gkanold.wixsite.com/homeputerium/basic-10liners-2018

Anders als z.B. 2015 sind diesmal alle 8-Bit-Systeme zugelassen und alle zeilenorientierten BASIC-Dialekte erlaubt. Weitere Deteils, auch zu den verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs, erfährt man auf der 10-Liner-Homepage. Eine Diskussion zum Thema findet sich im Forum64.

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Endlich Licht

Die Jahres-CD der Digital TalkUngefähr vor zwei Wochen kam ein Viereckiger „Brief“ als Warensendung von der Digital Talk-Redaktion. Inhalt: die bestellte Jahres CD. Seitdem warte ich auf Licht. Für ein Foto!

Doch leider ist es morgens noch dunkel und abends schon dunkel. Wenn man nicht Schüler, Student oder Rentner ist, sieht man in diesem Winter keine Sonne, wird doch der kurze Tag durch – na klar – dunkle Wolken zu einer Dauerdammerungsveranstaltung.

Heute morgen gab es dann endlich einen Lichtblick. Klarer Himmel überall und strahlende Sonne blinzelte nahezu frühlingshaft über die Hausdächer zum Wohnzimmerfenster hinein. Da habe ich schnell den Photoapparat geschnappt und meine Chance genutzt.

Die CD startet mit einer eigenen Oberfläche. Aus ihr kann man alle Tools, Infos, Bilder, Spiele und auch alle Ausgaben der Digital Talk nutzen bzw. einsehen. Im Editorial besteht zudem die Möglichkeit sich ein Einleitungsvideo von Trixter anzuschauen. Der Inhalt der CD ist auch in einer Info-Textdatei zusammengefasst:

Willkommen bei der DIGITAL TALK Jahres-CD 2017!

Mit deinem Kauf hast du das Digital Talk Team unterstützt, 
denn alle "Erlöse" gehen zu 100% in unsere Budgetkasse, von der wir...

* defekte oder verloren gegangene Sendungen ausgleichen
* kostenlose Promoausgaben (Partys, Messen) realisieren
* Bonusgoodies für Verlosungen oder ähnliches anschaffen
* die "internen" Verschickungen im Team untereinander sicherstellen
* auf unvorhersehbare Kosten reagieren

können. Dafür ein recht herzliches Dankeschön im Namen des gesamten Teams!

Auf dieser CD findest du:

* alle Ausgaben der Digital Talk in ge- und entpackter Form 
* direkt im Emulator startende Ausgaben im Turbomodus/ohne Diskwechsel (d81-Images) 
* Tools zur Erstellung von Texten (C64 & Windows)
* die "verschollene" Diskette "DT-Tooldisk" und die zwei "DT-GFX" Disks
* Vollversionen, Freeware, PD
* Szenereleases 2017 (Spiele, Demos, Intros, SCPU/IDE64/EasyFlash-Fixes)
* alle Magazine, die der Digital Talk beilagen im PDF-Format
* Galerie
* Onlinefunktionen (Digital Talk News), uvm.
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Digital Talk 101: Download

DT 101 Disc-SleeveSeit gestern ist die DT 101 zum Download freigegeben. Hätt‘ ich meinen Rechner nicht im Keller verbuddelt, hätt‘ ich das schon vorgestern gewusst, denn dass Titelbild (dort Ausschnittsweise nachträglich eingefügt) verweist ja ziemlich eindeutig auf den Veröffentlichungstermin.

Neben den vier Disketten-Images enthält der Download einen Screenshot des Titelbildschirms und eine Diskettenhülle im PDF-Format zum selber ausdrucken (siehe Abbildung).

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Digital Talk 101: Lesefutter zum Fest

DT 101 Teil des ScreenshotsVor drei Tagen war die Digital Talk #101 in meinem Briefkasten inkl. Papiercover und zwei Disketten. Echter Service für zahlende Abonnenten: Sie bekommen die DT (zunächst) exklusiv! Bis heute gibt es noch keine Downloadmöglichkeit im Netz. Das ist schön, haben doch die, die solche Projekte durch ihre Zahlungen am Leben halten, sonst oft das Nachsehen. Dumm gelaufen nur, dass ich meinen Rechner gerade im Keller eingebunkert habe [ich brauchte Platz für den Weihnachtsbaum].

An dieser Stelle noch ein Hinweis auf die Vorbestellung der Digital Talk Jahres-CD 2017:

Digital Talk 2017 Jahres-CDZitat von der DT-Homepage: „Ab sofort möglich: Die Vorbestellung der neuen Digital Talk Jahres-CD 2017 – dem Archiv rund um die Digital Talk und der Commodore 64 Szene. Alle Ausgaben, alle Demos, Tools und freien Spiele – dazu Vollversionen, viele Infos, Goodies, uvm. – startbar unter Windows (ohne Installation), bedienbar über eigene Oberflächen – die Digital Talk startet auf Knopfdruck im Turbomodus ohne Diskettenwechsel!

Die CD stellt eure Möglichkeit dar uns zu unterstützen. […]

Die Vorbestellung entscheidet, wieviele Exemplare wir produzieren und endet am 1.1.2018. Auslieferung der CD Mitte/Ende Januar 2018. […]“

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Bilder von der Modell + Technik 2017

Mit 14tägiger Verzögerung sind jetzt endlich meine Bilder (eine Auswahl aus mehr als 150 Photos) von der Modell + Technik 2017 in Stuttgart online.

Leute auf der Modell und Technik 2017

Die Tagesberichte zur M+T 2017 finden sich unter folgenden Links:
Kurze Vorankündigung der Modell + Technik 2017
1. Tag: Neuer Name gleicher Inhalt
2. Tag: Hardwaretest C128D-Tastaturadapter
3. Tag: Jetzt geht’s los!
4. Tag: Alles hat ein Ende

Natürlich gibt es wieder eine offizielle Presseinformation zum Stuttgarter Messeherbst. Die M+T 2017 wird immerhin als erste der Teilmessen erwähnt. Auch der Termin der kommenden Modell + Technik steht bereits fest. Man trifft sich vom 22.11. – 25.11.2018.

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MT2017: Alles hat ein Ende

Starker Sturm: Wie an den Tagen zuvor ist auch heute unsere große Commodore-Fahne „abgestürzt“. Der Stand der CCL steht an der Hallenwand gleich neben großen Zuluftdüsen, die einige Stunden vor Messebeginn die Halle mit Frischluft fluten. Der Fahne macht das nichts aus, aber der ausziehbare Fahnenmast hält der Belastung nur bedingt stand. Irgendwann führt das vom starken Wind ausgelöste Gezerre dazu, dass der Teleskopmast zusammenschnurrt. Jetzt, eine halbe Stunde vor Messebeginn, ist er wieder aufgerichtet und die Fahne flattert munter vor sich hin. Spätestens wenn sich die Tore für die Besucher öffnen, wird sich der Wind legen.

Zu früh gefreut! Keine 15 Minuten später hat es die Fahne wieder „zerlegt“. Der Kunst-Wind ist einfach zu stark. Brainstorm ist schon dran, das Malheur zu beheben. Zum Glück endet jetzt der „Sturmwind“, und damit das Risiko weiterer Abstürze.

Melodische Musik: Während hier am Stand inzwischen der Bär stept, habe ich meinen zweiten Kellerfund zum Testen hervorgekramt. Anfang des Jahres hatte ich mir den Music Maker 128 über ein Online-Auktionshaus besorgt. Irgendwie ist es jedoch nie zu einem Test gekommen. Die Disk funktioniert noch tadellos. Das C128D bootet das Programm ohne murren. Die Programmdiskette läßt sich problemlos kopieren und startet auch von einem SD2IEC aus einem D64-Image heraus, wenn diese die Gerätenummer 8 hat. Wie bei allen alten Programmen werden erwartungsgemäß weitere Laufwerke nicht unterstützt.

Die Klaviatur passt auch irgendwie auf die Tastatur. Die Klemmen finden jedoch keinen rechten Halt und daher ist es eine wackelige Angelegenheit. Ein schneller Vergleich mit einem c128 („Türkeil“) offenbart, dass die Klaviatur dort nahezu perfekt einrastet. Ein C128D ist also nur bedingt geeignet. Doch wozu gibt es Klebeband?

Leider ist – zumindest auf dem C128D –  das hohe B ([DEL]-Taste) nicht spielbar. Die dafür angebrachte Nase ist etwas zu kurz. Das läßt sich mit einem Pappplättchen auf der Taste oder etwas Klebeband an der Nase aber leicht beheben. Das Programm ist einfach gestrickt aber für Einsteiger mehr als ausreichend. Es bietet 3 Klänge gleichzeitig, bringt einige Beispielmusiken mit und hat diverse Einstellmöglichkeiten, die in Summe mein Musikverständnis übersteigen (was nicht schwer zu erreichen ist).

Der „Play & Dissplay“-Modus lädt sofort zum Spielen ein und so klimpern wir ein „Alle meine Entchen“ oder den Flohwalzer. Auch einige Besucher fühlen sich angeregt, ein paar Tasten zu drücken. Das ist aber wohl mehr dem menschlichen Trieb geschuldet, immer alles angrabbeln zu müssen. 😉

Dusselige Daten: Skern hat seinen HD-Monitor inzwischen soweit, dass er auf der Platte lesen und schreiben kann. Jetzt kämpft er mit der Navigation mittels FAT. Schließlich muss er die defekten Daten finden und korrigieren bzw. löschen. Dazu später einmal mehr.

Brüllende Boxen: Die Ruhe der vergangenen Tage ist vorbei. Wenn der Lärmpegel nur durch das mehr der Besucher angestiegen wäre, wäre das Musik in unseren Ohren. Leider streiten einige Stände um die Aufmerksamkeit ebendieser und drehen ihrerseits die Boxen auf. Richtig nervtötend ist jedoch das Forum neben unserem Standplatz. War dieses in den vergangenen Tagen eher ein Ort der Ruhe hat dort heute Mittag ein eSports-Turnier begonnen und soll wohl noch einige Stunden andauern. Das Gedaddel ist dabei nicht das Problem, das besteht im brüllenden „Reporter“, der jeden nichtigen Spielzug meint lautstark kommentieren zu müssen. Wenn das noch lange so weitergeht, suche ich mir doch noch einen Seitenschneider…

Endlich Ende: Aus und vorbei. Der Gong hat geschlagen. Und schwupp verschwindet das Equipment in den Kisten. Brainstorm ist da von der schnellen Sorte. Zu Recht, denn es liegen noch etliche Kilometer vor uns, bis wir ins Bett fallen können.

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MT2017: Jetzt geht’s los!

10.00 Uhr
Dritter Tag auf der Modell + Technik und endlich Wochenende! Die letzten beiden Tage war der Besucherandrang eher überschaubar. Dass selbst an unserem Stand die Plätze an den Computern für längere Zeit frei blieben, hat es in den letzten Jahren eigentlich nie gegeben. Das sollte sich heute ändern!

10.10 Uhr
Die Hallen haben sich schlagartig gefüllt. Eigentlich geht die Messe jetzt erst los. Auch unser Stand füllt sich. Gut so! So hätte es aber schon gestern sein sollen. Heute ist auch NLQ auf unserem Stand. Das trifft sich gut, denn Skerns IEC2ATA zeigt einen seltsamen Fehler. Schaun wir mal, was der Experte dazu sagt.

11.15 Uhr
Skern optimiert immer noch seinem RGBI-VGA-Wandler, um sein TFT an den C128 anzuschließen. Bereits gestern hatte sich das seltsame Verhalten der HSync und VSync-Leitungen geklärt. Sowas passiert, wenn man die Pins von der falschen Seite aus zählt. Es waren schlicht die falschen Anschlüsse. Ups! Wählt man die richtigen Leitungen klappts auch mit dem Sync. Inzwischen funktioniert die RGBI-VGA-Konvertierung in den erwartbaren Grenzen. Nicht jeder Interlace-Mode funktioniert, aber zumindest das übliche wird sauber angezeigt. Skern hat  nun den Ehrgeiz, auch das unanzeigbare anzeigen zu lassen. Warten wir’s ab.

12.05 Uhr
Ein Besucher hat die NUN-Joy-Adapter entdeckt, die an meinem Rechner stecken und hätte gerne selber einen. Wie wir bei der Recherche im Netz feststellen müssen, ist die alte Verlinkung zum HardwareDoc inzwischen ungültig. Zwar können wir den alten Link zur Info-Seite durch einen gültigen ersetzen, aber eine Möglichkeit den Adapter zu bestellen scheint es nicht zu geben. Letztlich läßt sich im ganzen Netz kein Shop finden, der das Gerät anbietet. Falls also jemand eine Bezugsquelle kennt: bitte melden!

13.20 Uhr
Skern und NLQ haben den Fehler beim IEC2ATA gefunden. Die Spannung der Stromversorgung war zu niedrig. Das reichte noch zum Lesen der Daten, führte aber beim Schreiben zu Datenfehlern. Da der fragliche Schreibzugriff das Anlegen eines Unterverzeichnisses betraf ist dieses nicht korrekt formatiert worden. Zu allem Überfluss läßt es sich auch nicht mehr Löschen! Nun wollen die beiden direkten Zugriff auf das Medium nehmen um die „falschen“ Daten von Hand zu löschen. Direkter Datenzugriff auf ein FAT-Medium ist allerdings keine Basisfunktion eines C64.

13.30 Uhr
Da die verfügbaren Tools zu umständlich bzw. unzureichend sind, hat Skern seinen HD-Monitor für Direktzugriff auf SCSI-Platten hervorgekramt und ist dabei, den so umzuprogrammieren wie man es für eine ATA-Platte braucht. Selbst ist der Mann.

15.00 Uhr
In den letzten Jahren gab es die auf der H&E angebotenen Elektronikbasteleien für Kinder und Junggebliebene oft nur am Donnerstag und Freitag. Dieses Jahr ist das anders. An vielen Ständen gibt es auch am Wochenende ein vielfältiges Angebot. Selbst Conrad bietet Bausätze zum Selberlöten (vor Ort) an. Der Interessierte kann an den verschieden Ständen wählen zwischen Taschenlampen, Geschicklichkeitsspielen,  dem kleinsten Putzrobotter der Welt, Ampelsteuerungen, selbstgebauten Elektromotoren, Wechselblinklichtern und blinkende Feuerwehrautos.

15.15 Uhr
Wie oben beschrieben, hatten wir bei der verzweifelten Suche nach dem NUN-Joy verschiedene C64-Shops abgeklappert Viele sind inzwischen geschlossen. Immerhin haben wir einen neuen entdeckt, den Restore-Store.

16.30 Uhr
Skern programmiert immer noch am „Update“ seines HD-Monitors. NLQ widmet sich inzwischen  seinem universellen JiffyDOS-Patcher. Er soll die Vielzahl der Programme ersetzen, die bisher eingesetzt wurden, um die verschiedenen JiffyDOS-Versionen und andere DOS-Fehler zu patchen. All in One sozusagen.

16.55 Uhr
Besuch von Sokrates. Sein 8-Player-Game Race ist ja inzwischen für diverse Multi-Joystickadapter verfügbar (Collectors Edition erhältlich bei PolyPlay). Sein nächstes Projekt ist eine 3D-Demo.

17.30 Uhr
Die Messehallen sind noch immer gut gefüllt. Skerns HD-Monitor upgrade macht Fortschritte. Lesen geht, Schreiben nicht. Es wird noch dauern, bis das Tool irgendeinen Nutzen entwickelt.

18.00 Uhr
Der Schlussgong ertönt, die Messe ist für heute zu Ende. Die Besucher scheint es nicht zu stören. Nur langsam leert sich der Stand. Einige wollen anscheinend überhaupt nicht mehr gehen. Naja, wir haben Zeit. Und morgen geht’s weiter.

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MT2017: Hardwaretest C128D-Tastaturadapter

Brainstorm hat von der letzten Forever 8-Bit (März 2017) einen Tastaturadapter zum Anschluß von AT oder PS/2-Tastaturen an einen C128 mitgebracht. Der „AT-128 Keyboard Adapter for C128D V1.1“ wurde von CodeKiller designt und kann auch für 25 Euro über AmiBay bezogen werden. So ein Adapter kann ganz nützlich sein, um das Tastaturen-Chaos auf dem Schreibtisch zu reduzieren, wenn man PC und C128 nebeneinander aufgebaut hat.

Platzprobleme
Beim Test des Adapters an einem C128DCR (aka „Blechdiesel“) treten schon beim Einstecken in den Tastaturanschluss des Rechners erste Schwierigkeiten auf. Die Buchse für den PS/2-Stecker (Mini-DIN-Stecker) ist unter der Adapterplatine montiert und führt zu einer leichten Torsion derselben, da sie auf dem Tisch aufliegt und eine um zwei oder drei Millimeter zu hohe Bauhöhe hat. Bei einem C128D („aka „Platikbomber“) tritt dieses Problem nicht auf, da bei diesem der Tastaturanschluß einen guten Zentimeter höher liegt. Grundsätzlich ist dies aber kein ernstes Problem, da es die eigentliche Funktionsfähigkeit nicht beeinflußt.

Da hakt doch was
Der eigentliche Knackpunkt zeigt sich beim Ausprobieren einzelner Tasten. Während „B“, „H“ und „T“, getippt auf einer angeschlossenen PS/2-Tastatur, umgehend auf dem Bildschirm erscheinen, haken „C“ oder „W“ gewaltig. Das „Q“, „A“ oder „Y“ verweigert das System ganz, obwohl die kleine LED auf dem Adapter in allen Fällen das Ankommen des seriellen Tastatursignals anzeigt.

Auch die „2“ (und damit auch die Anführungszeichen) verweigert ihren Dienst, während „5“ und „6“ funktionieren. Ganz grob ergibt sich das Bild, dass nur die Tasten in der Mitte der Tastatur reagieren, die ganz Links jedoch nicht. An dieser Stelle haben wir, zumal ein zweiter C128DCR das gleiche Verhalten zeigte, den geplanten Test des Tastaturlayouts abgebrochen.

Und es geht doch
Unser Messestand verfügt natürlich noch über weitere Rechner und so testen wir den Adapter auch an Skerns C128-Tower (in dem eine „klassische“ C128-Platine steckt) und an einem C128D. In beiden Fällen funktionieren die Tasten, die beim C128DCR Schwierigkeiten machen, tadellos. Es muss also irgendeinen Unterschied zwischen den Rechnertypen geben, der sich bei Verwendung der original C128-Tastaturen (diese sind für C128D und C128DCR technisch identisch) nicht auswirkt, den Adapter jedoch beeinflußt.

Lesen erleichtert das Leben
Das Geheimnis liegt in einer Fußnote, die man auf der AmiBay-Seite findet. Der Adapter benötigt zusätzlich 5V auf Pin 4 der Tastaturbuchse, die sind beim C128DCR nicht angeschlossen und müssen im Rechner mit eine Drahtverbindung von C71 geholt werden. Da ich zum Löten keine Lust habe, war’s das für mich. Für andere mag es ein interessantes Gerät sein, solange man nicht einen der eher seltenen C128 mit starken Pull-Down-Widerständen am Tastaturanschluss hat, denn dann, so erklärt CopyKiller auf AmiBay, benötigt der Adapter einen Umbau.

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