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21.1.2012 von wte.
Es hatte über zwei Jahre gebraucht, bis ich mein “altes” EasyFlash [C64-Wiki] endlich in sein Gehäuse eingepasst hatte. Möglicherweise wird es mir mit dem nigelnagelneuen EasyFlash 3 genauso gehen. Dieses feine Stück Hardware habe ich vor nicht allzulanger Zeit von Retro Donald erstanden, der das von Skoe entwickelte Multi-Modul-Modul in seinem Shop anbietet.

Das EasyFlash 3 bietet Platz für 8 Kernals sowie 7 EasyFlash Slots (ersetzt also 7 EasyFlash) und ein Firmware-Update ist einfach per USB möglich doch leider hat es einen kleinen Haken: während mein “altes” Easyflash problemlos am C128 werkelt, zickt das Nachfolgeprodukt rum. Dass das EasyFlash 3, wegen des komplexeren Timings, eher selten an einem C128 richtig funktioniert (eher an keinem), war allerdings bekannt. Aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Zwar meldet sich auch am C128 das Startmenü, doch das von Donald mitgelieferte Prince of Persia stürzt nach dem Laden mit einem grauen Bildschirm ab. Es sieht so aus, als ob ich mir auf meine alten Tage doch noch einen C64 zulegen muss. Wer hätte das gedacht.
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30.12.2011 von wte.
Vor etwa einem Jahr berichtete ich hier über den NUN-Joy Adapter, der es erlaubt einen Wii™ Nunchuk® als Joystick zu nutzen. Leider erwies sich im Praxistest auf der HomeCon X, dass der Port#1 am C64 nicht genutzt werden kann, da sich die Elektronik aktiv verhält. Inzwischen gibt es beim HardwareDoc eine überarbeitete Version, die ich mir vor ein paar Tagen bestellt und nun erhalten habe.

Der C64-kompatible NUN-Joy unterscheidet sich von der ursprünglichen Version in zweierlei Hinsicht: einmal durch 5 Euro (Aufpreis) und zweitens durch 5 Dioden, die jetzt die Plätze der 5 Widerstände belegen (siehe Photo). Wer sehr geschickt ist, mit dem Lötkolben (ich also nicht), kann die alte Version sicher auch selbst umrüsten. Wie aus den bereits angesprochenen Tests hervorgeht, ist diese Spezialversion jedoch nur für Port#1 erforderlich, am Port#2 genügt auch die ursprüngliche Variante.
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5.11.2011 von wte.
Als letzte Woche die aktuelle RETRO (#21) ins Haus flatterte, sind mir zwei Dinge aufgefallen. Zum einen gibt es jemanden, der Überschriften in gelber Schrift auf weißem Grund (bzw. umgekehrt) für eine gute Idee hält.
Das verhindert das Einscannen des Hefts und erhält bei Lesern mit Sehschwäche - haben wir die nicht bald alle? - die Spannung, da man erst im Text erfährt worum es eigentlich geht. Zudem treibt es den RETRO-Fan raus aus der selbstgewählten Dunkelheit seiner Computerecke ins helle Licht des wahren Lebens, damit die schwachen Kontraste besser erkennbar werden. Danke für soviel Weisheit und Weitblick.
Zum anderen fand ich dort einen Hardware-Testbericht über einen “Scanline-Generator” mit dem schönen Namen SLG 3000. Dieses hübsche Gerät erzeugt auf einem TFT-Monitor ein Bild, das dem eines klassischen Röhrengeräts recht nahe kommt.
Netterweise gab es im Heft am Ende des Berichts einen ausgeschriebenen Link (und nicht nur eine Nummer, denn das mit den “Links zum Heft” ist ein schlechter Scherz, da das Linkverzeichnis nur bis Heft #19 aktualisiert wurde. Da bestätig sich eine alte Weisheit: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht). Unter www.arcadeforge.de findet man jedoch nicht nur das SLG 3000 sondern auch noch andere hübsche Hardware und ein kleines Männchen in meinem Hirn sprach: “haben wollen, haben wollen”. Und so artete mein kurzer Blick in die RETRO letztlich in einen Kaufrausch aus.
![Effekt des SLG 3000 [Bildquelle: ArcadeForge (c)] Effekt des SLG 3000 [Bildquelle: ArcadeForge (c)]](http://blog.c128.net/__oneclick_uploads/2011/11/pic_slg3000effect2.jpg)
Das Bild zeigt den Effekt des SLG 3000 (bitte Klicken für eine größere Version) [Foto: ArcadeForge.de]
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4.11.2011 von wte.
Vor einiger Zeit hatte ich versucht das RGB-Signal meines C128 (80-Zeichen-Modus) in ein VGA-Signal zu wandeln, um ein TFT als Bildschirm nutzen zu können. Mein 1901-Monitor funktioniert zwar noch (und es gibt nichts besseres für den C128), aber er braucht leider mehr Platz, als auf meinem Computertisch verfügbar ist. Der von mir auf dem letzten Treffen der GIG-Süd gebastelte RGBI-zu-RGBA-Konverter erfüllte leider nicht die in ihn gesetzten Erwartungen und mein schöner RGB-VGA-Wandler zeigte kein Bild, nicht einmal ein paar verrauschte Pixel, auf dem angeschlossenen VGA-Bildschirm.

Doch vor einigen Tagen kam ein Päckchen aus Amerika (siehe oben) und nun bin ich glücklicher Besitzer eines schönen kleinen Stücks Hardware, dass dieses Problem beheben wird. Quell des Glücks war das Forum auf Commodore 128 Alive. Dort wird unter der Bezeichnung Commodore 128 Video DAC ein spezieller RGBI-CGA-Wandler angeboten, der die korrekte Pegelwandlung durchführt, um mit Hilfe des schon oben erwähnten RGB-VGA-Wandlers die Videosignale des VDC auf einen VGA-Monitor zur Anzeige zu bringen. Die lange Vorgeschichte bis zur Entstehung dieses von vielen herbeigesehnten Elektronikwunders kann man ebenfalls im Forum nachlesen.

Ein fertig aufgebautes Board kostet $56.00 und der Zoll genehmigt sich darauf noch 19% Mehrwertsteuer, doch das ist die Sache wert. Zwar hatte ich persönlich noch keine Gelegenheit zum Lötkolben zu greifen und den Anschluss zwischen diesem Adapter und dem VGA-Konverter herzustellen, doch Dirk Vroomen hat das Zusammenspiel von C128, Video DAC, CGA-VGA-Konverter und TFT-Monitor bereits getestet und auch ein schönes Bildschirmfoto gepostet, dass ich hier der Bequemlichkeit halber spiegele. Auch tokra zeigt sich begeistert und liefert gleich einen Link auf Fotos von seiner Projektorleinwand. Und ja, das was der Beamer da zeigt, sind alles vom VDC erzeugte Bilder!
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24.6.2011 von wte.
Fast seltener als eine CMD-HD oder ein CMD-RAMLink: das dazugehörige Parallelkabel. Jetzt habe ich endlich eins bei Ebay ersteigern können. Es soll ja auch irgendwelche alten Atari-Floppykabel geben, die diesen Steckertyp verwenden, aber auch die sind rar wie Diamanten.

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22.1.2011 von wte.
Nach der HomeCon ist vor der HomeCon
Die HomeCon X ist erst seit wenigen Stunden Vergangenheit und schon ist die Anmeldung für die HomeCon XI freigeschaltet. Fast möchte man meinen, die Jungs hat der Größenwahn gepackt, wird doch das elfte Rhein-Main-Retro-HomeComputer-und-Konsolen-Treffen als Wochenend-Veranstaltung für den 26. und 27. März geplant. Doch der Erfolg gibt ihnen Recht.
Alle Plätze belegt
Heute konnten bei der HomeCon über 40 Teilnehmer zwischen 6 und 66 gezählt werden. Schon kurz nach dem offiziellen Beginn der Veranstaltung waren fast alle Tische besetzt. Für letzte Nachzügler mussten sogar Zusatztische aufgestellt werden und irgendwann waren auch diese allesamt belegt. Dass bei diesem Ansturm das Kuchenbuffet nur bis zum frühen Nachmittag reichte, verwundert natürlich nicht.
Jubel, Trubel, Heiterkeit
Neben Kaffee und Kuchen, Wasser und Limo wurde auch wieder kräftig eingeheizt. Nicht dem Raum, der wurde mir durch heftiges Lüften manchmal sogar zu kalt, sondern Hessis Lava-Grill. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wurde vor dem Tagungsraum fleißig (selbst mitgebrachtes) Fleisch gebrutzelt. Drinnen wurde derweil wild gezockt. Vollkommen Jugendfrei waren hingegen die Spiele auf einem Photo Play 2000 [Wikipedia: Photo Play]. Ein recht interessantes System mit berührungsempfindlichen Monitor, das nur mit dem Finger gesteuert wird. Natürlich gab es auch wieder eine GamesCompo. Diesmal war es Wizard of Wor auf einem Atari. Wie üblich habe ich den anderen die ersten Plätze überlassen.
Kleine Spielchen
Auf meinem c128 habe ich mal wieder einem alten Projekt ein paar Programmzeilen hinzugefügt. Leider entpuppte sich meine Hoffnung, das Programm in einem Jahr fertigstellen zu können, als pure Illusion. Zur zwischenzeitlichen Abwechselung habe ich dann den NUN-Joy-Adapter ausprobiert. Dazu brauchte ich erstmal ein paasendes Spiel und nach langem Suchen bin ich dann auf eine bisher noch nie gespielte Originaldiskette mit GUN RUNNER gestoßen. Auch ohne Anleitung war nach einiger Zeit ersichtlich, dass die Aufgabe darin bestand, mit einem Hubschrauber Leute aus Feindesland zu retten. Diese Leute waren vermutlich die titelgebenden Gun Runner (also Waffenschmuggler). Die Gegner bestanden aus weiteren Hubschraubern, Drohnen, Ballonen und anderen seltsamen Flugobjekten, die einem bei der geringsten Berührung den Garaus machten. Um es nochmal deutlich zu sagen, das Spiel hieß nicht Choplifter!

Die Steuerung mit dem Nunchuck war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Vielleicht hatte ich mir auch einfach ein zu schnelles Spiel ausgesucht und meine Fähigkeiten überschätzt. Die zwei Steuerungsmodi, die das NUN-Joy anbietet, lassen sich während des Spiels problemlos jederzeit wechseln. Ich persönlich kam mit der Steuerung über die Neigungssensoren besser zurecht. Da konnte man sich gut auf das Spielfeld und den Feuerknopf konzentrieren. Bei der Steuerung über den Daumen-Steuerknüppel hatte ich Probleme die Umschaltung zwischen Dauer- und Einzelfeuer zu koordinieren. Hält man den Nunchuck jedoch mit beiden Händen und steuert mit links und feuert mit rechts, bessert sich die Handhabung. Mit ein bisschen mehr Übung kann der Nunchuk eine spaßbringende Alternative zu einem Joystick sein.
Kleiner Wermutstropfen beim NUN-Joy
Leider zeigte sich beim Versuch, das NUN-Joy am Joystick-Port #1 anzuschließen, ein Problem. Zwar werden die Steuerbefehle korrekt umgesetzt und an den Rechner gesendet, doch leider ist die Tastatur mit angeschlossenem NUN-Joy-Adapter nicht mehr funktionsfähig. Bekanntlich werden Tastatur und Joystick-Port #1 von ein und derselben CIA abgefragt. Bewegungen am Joystick führen daher zu Pseudo-Tastatureingaben, was auch der Grund dafür ist, dass die meisten Spiele den Joystick-Port #2 verwenden. Das NUN-Joy verhält sich, anders als ein unbenutzter Joystick, nicht passiv sondern aktiv am Port. Wird keine Richtung und kein Feuerknopf aktiviert, werden die entsprechenden Leitungen auf high gesetzt. Das führt dazu, dass das Drücken auf bestimmte Tasten wirkungslos bleibt. Auch RETURN ist davon betroffen. Ein C64 oder C128 mit einem NUN-Joy in Port #1 ist somit nicht mehr nutzbar.
Ein paar Bilder von der HomeCon X finden sich hier: www.C128.net/album/hc2011-10
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20.1.2011 von wte.
Nachdem ich Ende letzten Jahres im Forum64 von einem käuflichen Adapter gelesen hatte, der es erlaubt einen Wii™ Nunchuk® als Joystick zu nutzen, konnte ich nicht umhin, diesen umgehend zu bestellen. Jeff Ledger hatte ein vergleichbares Interface bereits Anfang 2009 konstruiert [Blog-Link] und schon damals hatte mich die Vorstellung, ein C64-Spiel durch Herumgefuchtel in der Luft zu steuern, stark fasziniert. Seit heute nun sind zwei Adapterplatinen in meinem Besitz.
Der als NUN-Joy bezeichnete Joystick-Adapter konvertiert die Signale eines Wii™ Nunchuk® -Controllers in die eines “normalen” Joysticks für Homecomputer. Dabei kann er für die Richtungen entweder die Signale des Steuerknüppels verwenden oder alternativ die der Neigungssensoren. Der NUN-Joy ist mit solchen Joysticks für Konsolen und Rechnern kompatibel, die über einen neunpoligen SUB-D Stecker angeschlossen werden z.B. Atari , VC20 , C64 , C128 , Amiga , CPC usw.
Dieses Wunderwerk der Mikroelektronik ist für 30 Euro über die Internetseiten des ABBUC (ATARI Bit Byter User Club e.V.) beim HardwareDoc zu erhalten. Dort finden sich auch weitere Detailinformationen.
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31.5.2010 von wte.
Im April diesen Jahres hat André Fachat einige interessante Aktualisierungen auf seiner Website auf 6502.org vorgenommen.
Die größte Aufmerksamkeit gebührt dabei einem von ihm entwickelten Prototypen einer Commodore PET 65816 CPU Card. Die CPU-Karte wird als Ersatz für die auf dem Bord befindliche 6502 eingesetzt und enthält neben dem 65816 Prozessor noch 1 MByte FastRAM, 512k Flash-ROM und (natürlich) einen CPLD-Baustein als “logic glue”. Der aktuelle Prototyp taktet derzeit bei 10 MHz; 12,5 MHz sollen es mal werden. Details, Schaltpläne und Photos finden sich auf Andrés Homepage.
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14.10.2009 von wte.
Bereits im September 2008 kündigte Individual Computers auf der Back In Time Live in Stockholm für das erste Quartal 2009 eine neue Hardware für den Commodore 64 an: das Chameleon.
Diese “Superduper-Ultra-Turbo-All-in-one-cart” (Zitat von RaveGuru auf retrohackers.com) könnte man auch als die eierlegende Wollmilchsau unter den Cartridges bezeichnen. Vereint sie doch so ziemlich alle denkbaren Funktionen und noch ein paar bisher undenkbare in einem kleinen gelben Gehäuse.
Jetzt, gut ein Jahr nach der Ankündigung, gibt es endlich den ersten richtigen Prototypen (siehe Photo). Wenn die abschließenden Hardwaretests und die finale Softwareentwicklung erfolgreich verlaufen, sollte das Produkt zum Jahresanfang 2010 in Serie gehen. Das Weihnachtsgeschäft, wenn es denn bei Retro-Hardware sowas überhaupt gibt, wird man jedoch aller Voraussicht nach verpassen. Der Preis für dieses excellente Stück Hardware soll bei 220 Euro liegen.
Mehr über das Chameleon erfährt man im Forum 64 (hier und dort) sowie auf der inoffiziellen Entwicklerpage: www.syntiac.com. Dort kann man auch ein umfassendes Programmierer Manual (Draft Version) für das Chameleon herunterladen (PDF).
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6.4.2009 von wte.
Jeff Ledger, dem einen oder anderen bekannt vom Petscii-Forum, berichtet in seinem Oldbitcollector-Blog (Beitrag vom 3. März), wie er den Nunchuk-Controller der Nintendo Wii an den Commodore 64 angeschlossen hat: “This interface uses the same transistor switching for the joystick, switching out the Accelerometer for a Wii controller. If there is interest, I will make this setup available as a kit from Gadget Gangster in the near future.”

Bild: Jeff Ledger, learn1thing.blogspot.com
Jeff hat auch ein kleines Video auf YouTube eingestellt, wo er den Controller in Aktion zeigt und “Master of the Lamps” spielt.
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