Return to Fractalus!

Die aktuelle RETURN (Heft 15) sorgte für ordentlich Aufregung im Forum64. Nicht wegen des Inhalts (dabei hätte die gute Titelstory das wirklich verdient), sondern wegen des Vertriebs.

Return #15Aus Kostengründen erfolgte der Versand diesmal mit TNT statt mit der Post. Leider ging das etwas daneben. In einigen Regionen wurde verspätet oder gar nicht geliefert, in anderen kam das Heft dann doch mit der Post. Offenbar ist das TNT-Verteilnetz etwas löchrig und nutzt dort die Dienste der Post, was die Dinge nicht gerade beschleunigt. So ist das mit Experi­menten, nicht alle können gelingen. Inzwischen sollten jedoch alle Abonnenten und Käufer das Heft bzw. die Ersatz­lieferung erhalten haben.

Der Titel dieser Ausgabe des RETURN Magazins ist dem legendären Atari-Spiel Rescue on Fractalus! gewidmet. Der sauber recherchierten Artikel und ein Interview mit dem verantwortlichen Spieledesigner bei Lucasfilm, David Fox, eröffnen umfassende Einblicke in die Entstehungsgeschichte und liefern spannende Details. Ein echter Höhepunkt! Ein Hintergrundartikel über Fraktale rundet das Thema ab.

Den Artikel zum TRS-80 habe ich bisher nur kurz angelesen. Neu war für mich die Vielzahl der Modelle, die sich alle „TRS-80“ nennen ließen. Persönlich bin ich diesem Gerät damals nur zweimal begegnet. Zu wenig, um Freundschaft zu schließen. Und wer einmal den Fullscreen-Editor eines PET/CBM erlebt hatte – und kein Masochist war -, wollte sowieso nie wieder auf einem TRS-80 oder Appel II programmieren.

Ein Beitrag zu Mattels Intellivision, mit stattlichen sieben Seiten Umfang, war dann meine nächste Lesestation. Konsolen waren zwar nie mein Ding, aber man kann ja immer mal was dazulernen. Leider traf ich auf der zweiten Textseite auf einen Infokasten (eigentlich ein Infokreis) der die Grafikauflösung mit 60 x 196 Pixel beschrieb, was mir spontan seltsam anmutete. Im Fließtext stand dann was von (sinnfälligeren) 160 x 192 Pixeln … da hat man offenbar die freie Auswahl. Als ich dann auch noch einen verschwurbelten Satz las, in dem der Hauptspeicher mit 1,422 Kbyte angegeben wurde (wer schreibt denn 1456 Bytes als 1,422 Kbytes?), hatte ich alle Leselust verloren und legte den Artikel ad acta.

Das gab mir mehr Zeit für die folgenden Seiten. Obwohl ich mich bisher nie für C – und daher auch nicht für den CC65 – interessiert hatte, sprachen mich die Aufmachung und der Schreibstil des Artikels „Programmieren mit dem CC65“ so an, dass ich kurzzeitig darüber nachdachte, es mal mit C und diesem Compiler zu versuchen. Das Beispielprogramm „Ameise“ hat dann aber wieder klar­gestellt, warum ich von C nichts halte. Die vielbeschworene „Lesbarkeit“ des Quellcodes will sich bei mir einfach nicht einstellen. Das ist mir alles viel zuviel verklammert und verschachtelt. Wer A (Assembler) sagt muss auch B (BASIC) sagen, lautet eine Redensart, von C ist da nicht die Rede. 😉

Bleibt noch anzumerken, dass es von Rescue on Fractalus! natürlich auch eine Version für den Commodore 64 gibt. Holt Sie euch!

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