Archiv des Autors: wte

C64 Weihnachts Nuvie

Gestern habe ich auf “Das Nuvie-Tutorial” in der aktuellen Lotek64 hingewiesen. Nuvies sind Video-Clips, die auf einem C64 mit 16 MB REU ablaufen. Das verwendete Grafikformat (NUFLI) mischt FLI-Hires (AFLI) mit Sprites und erlaubt die relativ freie Verwendung aller 16 Farben des C64 bei einer Auflösung von 320 x 200 Punkten. Die einzelnen Bilder werden nicht wie bei einem normalen Demo im Rechner erstellt, sondern von der REU gestreamt. In eine 16 MB REU passt ein Clip von ungefähr einer Minute Dauer. Dieser kann prinzipiell noch mit SID-Musik unterlegt und mit Demo-Elementen gemischt werden. Eine 16 MB REU ist am C64 alles andere als Standard. Man benötigt daher eine 1541 Ultimate oder ein Chameleon 64 (oder aber einen Emulator).

Am Heiligabend hat nun war64burnout im Forum64 ein Nuvie mit dem Titel: „Frohe Weihnachten 2013“ vorgestellt. Das Nuvie und eine AVI-Version können über die Links im Forum heruntergeladen werden. Für den schnellen Genuß kann man sich das ganze auch auf YouTube ansehen:

Wer mehr über Nuvies wissen möchte, kann sich – ebenfalls im Forum64 – den Thread: „Mein erstes voll synthetisches Nuvie Demo“ durchlesen, der viele Infos und weitere Beispiele enthält.

Veröffentlicht unter Allgemein, C64 | Schreibe einen Kommentar

Weihnachtslektüre

Für alle, die sich über die Feiertage langweilen, gibt es, rechtzeitig zum Fest, eine geballte Ladung Lesefutter. Schon letzte Woche kamen erst die RETURN (Heft Nr. 16) und dann die RETRO (Nr. 29 bzw. GO64! Ausgabe 07-09/2013) ins Haus geflattert.

Das Hauptthema der RETURN, Videospielautomaten, hat mich nicht so angesprochen. Interessanter war da schon der Bericht über die Anfänge und Entwicklung des Spieleherstellers Activision. Auch einen Beitrag zu SID-Programmierung (der erste Teil einer Serie) werde ich mir wohl noch näher ansehen. Mein Hauptaugenmerk galt diesmal aber – oh Wunder! – der Atari-Sektion. Dort wurde ein 8-Spieler-Adapter (Multi-Joy) vorgestellt, der drei Datenleitungen (des einen Joystickports) zum Selektieren der acht Joysticks verwendet. Ein 74LS138-Demultiplexer erledigt die Addressierung. Der andere Joystickport dient zum Auswerten der Signale. Eine vergleichbare Schaltung wollte ich vor gefühlt 15 Jahren mal für den User-Port des C64 aufbauen, um dann mit 8+2 (also 10) Joysticks auf der H&E in Stuttgart Ultra-Tron spielen zu können. Wie so oft ist es beim Wunsch geblieben. Schön zu sehen, dass ein anderer dieses Prinzip erfolgreich umgesetzt hat.

Die RETRO punktet wieder mit dem Titelthema: „50 Jahre BASIC“. Die runde Zusammenstellung mit Interview, diversen Hintergrundberichten und aktuellen Tools (CBM .prg Studio) gefällt. Allerdings ist der längste Artikel „Programmieren in BASIC“ trotz seines interessanten Inhalts in Teilen derart akademisch verkopft geschrieben, dass er besser als Vorlesungsscript denn als Magazinbeitrag taugt. Gefallen hat mir auch der Hinweis auf die BASIC-Demos für den C64, hier hätte man sich noch eine Linkliste gewünscht, irgendwie überflüssig erscheint der Artikel zu „B-Soft-Entertainment“ (da hätte man sich den Link sparen können). Aber sowas ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Return #16 RETRO #29

Wer noch keine RETURN und/oder RETRO zu Hause hat, muss deshalb nicht verzagen. Sowas läßt sich schnell bestellen. Und in der Zwischenzeit kann man sich mit dem kostenlosen Download der aktuellen Lotek64, (Heft 47) und der Commodore Free (Heft 76) behelfen.

Lotek64 #47 Commodore Free #76

Die Lotek64 ist noch so frisch, dass ich bisher nur einen sehr kurzen Blick hinein werfen konnte. Vielversprechend ist „Das Nuvie-Tutorial“. Nuvie-Videoclips für den C64 rufen immer wieder Erstaunen hervor, setzen jedoch auch sehr spezielle Hardware voraus. Beides ein Grund, um sich mal näher damit zu beschäftigen. Die Berichte zu Konsolen werde ich hingegen ignorieren.

Die Commodore Free liefert diesmal ein paar interessante News und – für den, der sie nicht kennt – eine ausführliche Beschreibung der CMD SuperCPU. Also nichts sensationelles, aber immerhin ein netter Zeitvertreib über die Feiertage.

Veröffentlicht unter Mags | Schreibe einen Kommentar

Mini-Fotomarathon (HE 2013)

Na sowas! Da muss man erst das Forum64 lesen, um zu erfahren, dass es auf der H&E auch einen Mini-Fotomarathon gab. Stefan schreibt dazu: „Auf der Hobby & Elektronik soll das Thema Fotografie zukünftig eine Rolle spielen. Erste Anfänge wurden bereits dieses Jahr gemacht. Unter anderem wurde ein Fotowettbewerb ausgeschrieben, an dem ich spontan teilgenommen hatte. Aufgabe war, drei Fotos zu liefern und zwar zu 1) ‚Gegensätze ziehen sich an‘, 2) ‚völlig losgelöst‘ und 3) ‚die Würfel sind gefallen‘. Ich habe versucht unseren Commodore-Stand und das Thema C64 mit einzubringen.“

Foto-Marathon H&E Stuttgart (Bilder: Stefan B.)

Nun, das ist ihm gut gelungen, wie die oben abgebildete Fotozusammenstellung belegt, die auch auf der offiziellen Webseite des Wettbewerbs gezeigt wird.  Dafür gab es einen respektablen 8. Platz (bei 21 Einreichungen). Es lohnt sich übrigens durchaus auch einen Blick auf den Platz 11 zu werfen, denn dort wurde ebenfalls ein Motiv von unserem Stand verwendet.

Veröffentlicht unter Compo, Events | Schreibe einen Kommentar

Bilder von der H&E 2013

Nach einer Woche sind jetzt meine Bilder (eine Auswahl aus mehr als 400 Photos) von der Hobby & Elektronik 2013 in Stuttgart online.

Bombmania-Manie
Bombmania löste bei einigen Besuchern starke Emotionen aus

Die Tagesberichte zur H&E 2013 finden sich unter folgenden Links:
Kurze Vorankündigung der Hobby & Elektronik 2013
1. Tag: Holpriger Start
2. Tag: Projekte
3. Tag: Phänomene
4. Tag: Was es sonst noch so gab

Natürlich gibt es auch eine offizielle Presseinformation zum Stuttgarter Messeherbst. Zur H&E 2013 findet man dort (wie gewohnt) nur vier Zeilen. Der Termin der nächsten Hobby & Elektronik steht bereits fest. Man trifft sich wieder vom 20.11. – 23.11.2014.

Veröffentlicht unter Events | Schreibe einen Kommentar

HE2013: Was es sonst noch so gab

Essen und Trinken: mit dem gestrigen Abendessen beim Chinesen in Echterdingen haben wir unsere übliche „Tour“ durch die lokale Gastronomie beendet. Angefangen hatten wir am Donnerstag in der Stuttgarter Innenstadt beim Ochs’n Willi (ohne Reservierung geht da nichts) und am Freitag waren wir im Marktstüberl in Vaihingen. Wie immer: alles sehr lecker!

Würfel: Auf der Spielemesse (Halle 1) hat ein bunter Würfel meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Rubik’s Futuro Cube. Das Teil blinkt und leuchtet ganz nett, hat auch 6 Seiten mit jeweils 9 Feldern (mit Farb-LEDs) aber ansonsten mit dem berühmten Zauberwürfel von Rubik nur den Namen gemein (aus Marketinggründen). Man sollte auf gar keinen Fall versuchen den Futuro Cube so zu verdrehen, wie man das früher mit dem Zauberwürfel machen musste. Das Ergebnis wäre ein haufen Schrott, denn das Innere des Futuro Cubes erinnert eher an einen Borg-Kubus und steckt voller SMD-Elektronik. Für das Gerät werden diverse Spiele angeboten, er reagiert auf Bewegung und Berührung und kann in C für weitere Aufgaben programmiert werden. Ein hübsches Blinkeding. Messepreis: 59 Euro.

Emuliert: Nachdem wir gestern von NLQ gelernt hatten, wie man ein Laufwerk auf Vorhandensein des 1541-Bugs testen kann, haben wir das heute an meinem Chameleon getestet. Die Emulation der 1541 ist diesbezüglich sehr präzise. Auch beim Chameleon tritt der Bug auf. Was uns nicht wirklich verwundert, wird doch das Original-ROM verwendet. Immerhin könnte man hier den erforderlichen Patch recht einfach über ein Firmware-Update installieren. Bei einer 1541 Ultimate sollte das Testergebnis im Übrigen nicht anders ausfallen.

Erinnerungslücken – Teil 2: Tja, auf meiner HD waren auch keine aktuelleren Versionen von „Canyon Bomber“ und ich war mir so sicher, dass ich daran schon weitergearbeitet hatte. Ich fürchte, ich muss in meiner wilden Sammlung von Speichermedien mal so richtig aufräumen. Ich habe ja noch ein paar FD-Disketten zu durchforsten und in irgendeinem Verzeichnis auf dem PC könnte auch noch was schlummern.

Freizeit: Schon vor zwei Tagen habe ich mir auf dem RETRO-Stand bei Enno die aktuelle CD „Home Computer“ von PRESS PLAY ON TAPE geholt. Und dazu das Buch Extraleben III: ENDBOSS von Constantin Gillies. Da habe ich dann für die nächste Zeit eine Freizeitbeschäftigung, jetzt wo die Hobby und Elektronik vorbei ist.

Veröffentlicht unter Events | Ein Kommentar

HE2013: Phänomene

Schiebung: Heute war erwartungsgemäß deutlich mehr Trubel in Halle 5 als an den letzten Tagen. Ein bisher ungeklärtes Phänomene ist dabei das schubweise Erscheinen der Besucher. Eben noch kann man kaum einen Fuß vor den anderen setzen, weil alles voller Menschen steht und 10 Minuten später sind wieder mehrere Rechner frei.

Besucher: Inzwischen sind hier so einige bekannte und unbekannte Gesichter, auch aus dem Forum64, aufgetaucht und haben sich zu erkennen gegeben (oder wurden erkannt). Unter anderem war Steffen Görzig, er schreibt gelegentlich für die RETURN (z.B. den Bericht über den CC65), an unserem Stand.

Helfer: Seit heute verstärkt NLQ das CCL-Team. Er arbeitet mit Skern wieder an Hard- und Firmware (z.B. IEC2IEEE) Wobei ich nicht wirklich verstehe, was sie da genau machen.

Ersatz: NLQ hat neue Erkenntnisse zum Save-and-Replace-Bug (@-Bug) der 1541 mitgebracht. Zwar ist der Bug nur allzubekannt, doch fehlte bisher eine allumfassende Erklärung für dieses scheinbar nicht gezielt reproduzierbare jedoch immer wieder auftretende Phänomen (im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind auch 1541-II und 1541-C nicht ganz bugfrei, hier wurde nur ein Teilproblem gelöst). NLQ kann den Bug jetzt nicht nur geplant provozieren sondern auch erklären, warum er auftreten muss.

Wir haben dann kurzfristig das „Lust auf Technik“-Forum in Halle 5 „gekapert“ und NLQ hat in einem kleinen Vortrag den Bug und seine tatsächlichen Ursachen erläutert. Ich glaube aber nicht, dass mehr als drei der anwesenden Zuhörer das ganze wirklich verstanden haben. Von diesem Vortrag gibt es ein Video, doch ist durch den Lärm in der Halle kaum etwas zu verstehen. Da trifft es sich gut, dass die genaue Beschreibung, was in der 1541 passiert, demnächst schriftlich zusammengestellt und im Forum64 veröffentlicht wird.

Es gibt für die 1541 auch einen Patch, um das Problem zu beheben. Grundsätzlich besteht der Fehler jedoch auf allen Commodore-Laufwerken selbst wenn sie mit JiffyDos ausgestattet sind (1541-Partitionen auf CMD-Laufwerken sind allerdings nach bisherigen Tests genauso wenig betroffen wie D64-Images auf dem SD2IEC), so dass wohl auch in Zukunft die einfachste Lösung der gänzliche Verzicht auf die Replace-Funktion ist.

Edit (04.07.2014): Link zur Info über den Save-and-Replace-Bug im Forum64 eingefügt.

Veröffentlicht unter Events, Hard | Schreibe einen Kommentar

HE2013: Projekte

Hardwareberge: Auf Skerns Basteltisch türmen sich – wie in jedem Jahr – diverse Projekte. RFID-Lesegerät, Telefonschrott, Gamepad-Adapter, seltsame Module, einige IEC-ATA und diverse Platinchen, deren Funktion ich nicht einmal erahnen kann.

Tausendsassa: Dass das IEC-ATA V2 vielseitig verwendbar ist, ist nicht neu. Neben der Verwendung für IDE-Festplatten und CF-Karten kann man mit angepasster Firmware (und einem entsprechenden Steckverbinder) das ganze auch als IEC-IEEE-Adapter einsetzen. Die Software dafür stammt von NLQ. Prinzipiell sollte auch der Einsatz als IEC-RS232 möglich sein und, wenn ich Skerns Phantastereien richtig gedeutet habe, mittels (weiterem) Adapter auch USB… irgendwie.

Handverdrahtet: Skern hat heute seinen Tower-C64 mit einem IEC-IEEE-Adapter aufgerüstet. Da die Originalplatine des IEC-ATA V2 dafür etwas zu lang war, hat er die relevanten Bauteile auf Lochraster aufgebaut und in der Skern-typischen Fädeltechnik mit Lackdraht verdrahtet. Der Nutzen geätzter Platinen wird einfach überbewertet. Testmaterial in Form einer SFD1001 haben die Kollegen vom Verein zum Erhalt klassischer Computer beigesteuert. Danke, danke!

Spielerei: Letztes Jahr war Norman Sommer mit „Whacky Wit“ noch in Halle 5 bei der RETRO zu Gast. Disesmal hat er seinen eigenen Stand in der Halle 1. Nach dem Erfolg auf der Spielemesse in Essen läuft es auch hier in Stuttgart gut. Zumindest ist der Stand mit seinen fünf Spieltischen immer dicht umlagert.

Erinnerungslücken: Nach langer Pause habe ich mir heute mal wieder meinen Partybeitrag zur Bunkerparty 2012, Canyon Bomber 65%, vorgenommen und mich ein bisschen in den Quellcode eingelesen. Allerdings muss ich erst noch die Datei mit dem allerletzten (aktuellen) Stand ausfindig machen. Da werde ich wohl noch einige Verzeichnisse auf den SD-Karten zu durchwühlen habe. Doch jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, kommt mir die Idee, dass vielleicht auch ein Blick auf die CMD-HD hilfreich sein könnte.

Drucktechnik: Die Kollegen vom AUGE e.V. haben wieder einen Selbstbau-3D-Drucker auf ihrem Stand. Zum Einscannern von Objekten steht auch gleich ein Selbstbau-3D-Scanner daneben. Leider fehlt diesesmal der Schokodrucker. Offenbar sind die Kühlprobleme noch immer nicht gelöst (oder der Besitzer isst die Schokolade lieber selber). 3D-Druck hat längst die Domäne der Computerclubs verlassen. Professionelle 3D-Drucker findet man in Halle 5 inzwischen an mehreren Stellen.

Veröffentlicht unter Events | Schreibe einen Kommentar

HE2013: Holpriger Start

Hektik: 09:30 Uhr, noch herrscht fast soetwas wie Ruhe in Halle 5. Geöffnet wird ja erst um 10.00 h. Skern ist gerade mit seinem Wagen vorgefahren und wir haben noch eine halbe Stunde seine Rechner aufzubauen (und unsere Commodore-Fahne zu hissen). Auf anderen Ständen wird ebenfalls noch fleißig gewerkelt.

Rauchbombe: Den Rest des Standes hatten wir schon gestern aufgebaut. Brainstorm hat seine Spielerechner vollkommen auf Module (EasyFlash) umgestellt und spart sich damit den Transport der Floppys (und zudem erleichtert es dass Neustarten der Programme, wenn die Besucher mal wieder unautorisiert herumfingern). Während des Probebetriebs passierte es dann. Ein Monitor (1901) begann zu qualmen, heftig zu qualmen, sehr heftig zu qualmen! Kondensator abgeraucht, PCB eineatmet, wieder ein Monitor weniger!

Totalschaden: Der Monitor war gestern nicht unser einziger Verlust. Aus noch ungeklärten Gründen hat mein C128 DCR das Aus- und Einstecken des neuen SD2IEC am Userport nicht vertragen. Eben ging er noch, dann… nix mehr! Der C128-Modus startet nicht. Ich habe es mal mit gedrückter CBM-Taste versucht und, Überraschung, der C64-Modus läuft einwandfrei. Für die Messe reicht das, aber für mich ist es ein absoluter Totalschaden.

Out of Stock: 15.30 Uhr, wie schon letztes Jahr scheint es auch diesmal auf der ganzen Messe keine PS/2-Tastatur für mein Chameleon zu geben. Jedenfalls habe ich beim Abklappern der Stände keine gefunden. Und ohne Tastatur ist ziemlich blöd. Gerade aber kommt Edikles vorbei und meint, er hätte bei einem Händler welche entdeckt. Schaun mer mal.

Messelärm: Diesmal, so hat es den Anschein, ist es etwas (!) weniger laut in der Halle 5 als die letzten Jahre. Wir haben dafür als Ersatz unseren eigenen Krachmacher am Stand. Brainstorm hat seinen MPS 801 reaktiviert. Den ganzen Vormittag hat er „Blindenschrift“ zu Papier gebracht (das Farbband war eingetrocknet).

Tintendreck: Gegen Mittag wurde dann versucht das Druckerfarbband aufzufrischen mit irgend­soeinem Apparat und einer Tintenpatrone von Scantronic (Original letztes Jahrtausend, versteht sich). Die Tinte war aber vollkommen eingetrocknet. Skern hat dann die Patrone geöffnet und ich habe etwas Gehäusereiniger beigesteuert (ist doch egal wo das Isopropanol herkommt). Nach dem Umrühren und wieder Zusammensetzen sabberte die Patrone dicke Tinte aus dem dafür vorhandenen Loch und es gab ordentlich dreckige Finger. Inzwischen ist das Band mittels Maschine eingefärbt und der MPS druckt wieder mit sichtbarem Effekt.

Selbstheilungskräfte: 18.00 Uhr, seit einer halben Stunde sieht man nur noch selten einen Besucher. Abendbrotzeit. Mein C128 hat sich irgendwie berappelt und funktioniert wieder – einfach so. Und ich habe tatsächlich eine PS/2-Tastatur bekommen. Originalverpackt. Mit Hinweiszettel für die Verwendung der neuen Sondertasten unter Windows 98. Der Tag endet versöhnlich.

Veröffentlicht unter Events | Ein Kommentar

RETURN: Probeexemplar und Probelesen

Das RETURN-Magazin kann man jetzt für nur 2 Euro testen. Ob die „Probeexemplar-Aktion“ zeitlich limitiert ist oder dauerhaft gilt, wird jedoch weder auf der Homepage noch auf der Facebook-Seite der RETURN weiter ausgeführt (dort habe ich die untenstehende Grafik und den darunterstehenden Text abgegriffen). Daher: schnell zugreifen!

Wer selbst die zwei Euro scheut, kann ab Morgen auch auf die Hobby & Elektronik in Stuttgart auf den Strand der CCL kommen (Halle 5). Dort haben wir verschiedene Ausgaben der RETURN ausliegen (zum reinschnuppern und zum Verkauf zum vollen Preis) und ab und an wird auch ein Exemplar bei unseren Gewinnspielen als Preis vergeben.

RETURN Probeexemplar (Bildquelle: RETURN)

RETURN ist eines der beliebtesten Computermagazine rund um die Computer und Spielkonsolen der 70er, 80er und 90er Jahre. Neben Berichten über die Hard- und Software von damals zeigen wir auch, was alles heute noch mit den Computern wie Commodore 64, Atari 800XL, Sinclair Spectrum und den Konsolen wie NES, Sega Master System, Atari 2600 und vielen anderen passiert, denn auch heute noch werden neue Spiele für die Geräte hergestellt, die als Diskette oder Module vertrieben werden.  Auf mehr als 80 Seiten findet man Informationen über die aktuelle Szene, Treffen, Sammlernews, Interviews mit den Machern von früher und heute. (Bild und Textquelle: Facebook-Seite des RETURN-Magazins)

Veröffentlicht unter Events, Mags | Schreibe einen Kommentar

SD2IEC im Commodore-Style

Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon einen hohen Stapel SD2IEC (bzw. SD2MMC) hier im Hause herumliegen hätte. Als ich aber im Forum64 von einem SD2IEC im Commodore-Style las, konnte ich mich nicht zurückhalten. Und jetzt ist es per Post aus Spanien angekommen. Da ich aber schon für die Hobby & Elektronik am Einpacken des Equipments bin, kann ich das Gerät heute nicht mehr ausprobieren. Nur für ein Photo hat es noch gereicht.

SD2IEC im Commodore-StyleDas Gerät ist liebevoll aufgebaut und hübsch anzuschauen, auch wenn einige Puristen dieses oder jenes anders gelöst haben wollten. Jetzt muss es nur noch ordnungsgemäß funktionieren, wäre es ansonsten doch nur was für die Vitrine (und in der würde der blaue Userport-Stecker wirklich einen eher häßlichen Eindruck hinterlassen).

Veröffentlicht unter Hard | 8 Kommentare