Ein Osterei im Juni!

Dass auch der C128 über ein Osterei (Easter Egg) verfügt, ist eine altbekannte Tatsache [z.B. hier oder da nachzulesen] und ich hatte deshalb auch nie-nicht-niemals vor, die Sache mit dem

SYS 32800,123,45,6

hier im Blog auch nur am Rande zu erwähnen. Doch nun muss ich schon zum zweiten Mal mit diesem Grundsatz brechen (hier war es das erste Mal).

Wie LokalHorst im Forum auf Commodore 128 Alive! berichtet, ist es ihm gelungen, ein weiteres Easter Egg und seine Aktivierung zu entdecken. Das ist nach so vielen Jahren schon eine kleine Sensation.

Easter Egg in CP/M mode (Z80 Rom) [Bild: LokalHorst]

Das Osterei verbirgt sich im wenig beachteten Z80-ROM des C128 und Lokal Horst schreibt [Easter Egg in CP/M mode (Z80 Rom)]: „Während der Disassembling des Z80-ROMs fand ich etwas ähnliches {Anm.: etwas ähnliches wie das oben beschriebene Esaster Egg} auch im CP/M. Man kann es mit der folgenden Tastensequenz aktivieren:

<ESC>=88<ESC>e<RETURN>

Die Aktivierung ist in der ROM-BIOS-Funktion „Insert-Line“ versteckt.

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SuperCPU für den Commodore PET

Im April diesen Jahres hat André Fachat einige interessante Aktualisierungen auf seiner Website auf 6502.org vorgenommen.

SuperCPU für den Commodore PET (Prototyp)Die größte Aufmerksamkeit gebührt dabei einem von ihm entwickelten Prototypen einer Commodore PET 65816 CPU Card. Die CPU-Karte wird als Ersatz für die auf dem Bord befindliche 6502 eingesetzt und enthält neben dem 65816 Prozessor noch 1 MByte FastRAM, 512k Flash-ROM und (natürlich) einen CPLD-Baustein als „logic glue“. Der aktuelle Prototyp taktet derzeit bei 10 MHz; 12,5 MHz sollen es mal werden. Details, Schaltpläne und Photos finden sich auf Andrés Homepage.

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RETURN Frühjahr 2010

Nachdem die Besucher der Bochumer Retro-Börse bereits am vergangenen Samstag die neue RETURN genießen konnten, war sie gestern endlich auch in meinem Briefkasten. Das Heft ist, man kann eigentlich nichts anderes mehr erwarten, professionell gearbeitet und deckt weite Teile der 8-Bit-Welt ab.

Die längeren Berichte über den Commodore SX64 und zu Impossible Mission fand ich recht informativ. Zum Apple Disk II hätte ich gern noch etwas vertiefendere Informationen zum Aufzeichnungsformat gelesen (denn ich habe noch eine Disk im Schrank liegen). Die C64-Heftdiskette empfiehlt sich auch diesmal wieder für ein intensiveres Studium (Download über die RETURN-Homepage). Und morgen werde ich mir mal den Bericht zur letzten Breakpoint reinziehen. Man muss den Genuß ja irgendwie auf mehrere Tage strecken, schließlich gibt es die nächste RETURN erst im Sommer…

Die Inhaltsangabe zum aktuellen Heft habe ich wieder einfach von der RETURN-Homepage „gemopst“:

RETURN Cover-Bild Fruehjahrsausgabe 2010

Ausgabe Frühjahr 2010

· Bericht über das Demotreffen „Breakpoint“
· Alles über den SX-64
· Review: Impossible Mission
· Im Gespräch mit Dennis Caswell
· Crossover: Pole Position
· Das Nintendo Famicom Disk System
· Neues Sinclair Game: Factory Daze
· Sega: 8 Bit Zubehör (1)
· Die Infocom Story
· Das Erfolgslaufwerk Apple Disk II
· Bis der Arzt kommt: Dr. Pill auf dem MSX

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Bunkerparty 2010

Bunkerparty 2010Wer nicht ab und an die Seite des Dienstagstreffs besucht (großer Fehler!), könnte es eventuell noch nicht bemerkt haben: Auch in Jahr 2010 wird es wieder eine Bunkerparty geben.

Vom 9 bis 11. Juli geht in Bochum die Post ab. Günstige Preise und eine einmalige Atmosphäre warten auf die Gäste. Alle Details (Invitro, Infos und Anmeldung) gibt es auf der Partypage. Handyjunkies seien jedoch vorgewarnt: ein Meter Stahlbeton garantieren kalten Entzug.

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Ein digitales Osterei!

DT #90 Logo von Bugjam

Noch rechtzeitig vor dem Osterfest, aber doch mit einmonatiger Verspätung, lag heute die Digital Talk #90 als digitales Ei im Osternest (soll heißen, im Briefkasten). Eigentlich war es nicht nur ein Ei, denn zusätzlich zur DT hatte der Osterhase noch ein zweites dickes Ei in den Umschlag gelegt: die Tiger Disk #169! Ja, todgesagte leben länger!

Cover des Digital Talk Hefts zur Ausgabe #90 (Link)Doch damit nicht genug. Wie schon beim letzten Mal gab es wieder ein buntes Begleitheft (DIN A4, 16 Seiten) und eine DVD. Das Begleitheft ist allerdings wieder so bunt geraten, dass man Augenkrebs davon bekommt (ich habe daher die hier verwendete Abbildung etwas „entschärft“). Das hat inzwischen auch der Macher erkannt und zeigt auf der letzten Seite eine zu Hoffnung Anlass gebende Vorschau auf das Titelblatt der nächsten Ausgabe. Die beiliegende DVD ist vollgepackt mit (mehr als 4 GB) C64-Longplays und spart einem damit eine Menge Downloadzeit.

Das Begleitheft und die DVD erhalten natürlich nur die Abonnenten. Die Digital Talk selber ist jedoch für jedermann – und wegen der doch nicht ganz unerheblichen Verspätung des Mags bereits seit letztem Mittwoch – als Download verfügbar. Auch die neue Tiger Disk steht schon seit einiger Zeit auf der Homepage der Tiger Crew zum Download zur Verfügung.

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Das letzte seiner Art?

Das diesjährige Frühjahrstreffen der GIG-Süd (Ankündigung) in Suhl war nicht nur das 13. sondern wohl auch das letzte seiner Art. Wobei der Begriff Frühjahrstreffen ansich schon ein Anachronismus ist. Schließlich gibt es bereits seit langem kein Herbsttreffen mehr und so könnte man das Attribut „Frühjahr“ auch gleich streichen. Andererseits fiel das Meeting gerade in diesem Jahr genau auf den Frühlingsanfang.

Schneereste in Suhl Diamond Dungeon Alpha 0.1 Der Suhler: bitte recht freundlich Vereinssitzung GIG Sued
Im Stadtzentrum liegen noch immer Schneereste
Mein neuestes Projekt – Diamond Dungeon
Der Suhler: Bitte recht freundlich
Hitzige Diskussionen während der Vereinssitzung

Um es kurz zu machen: der Verein GIG Süd existiert noch, aber wohl nicht mehr lange. Das Treffen wird es vorerst weitehin geben, jedenfalls, solange Klaus die Organisation in Suhl übernimmt. Der Besucheransturm war diesmal gemäßigt, aber durchaus noch im gewohnten Rahmen. Und was macht das Treffen in Suhl so besonders? Ganz bestimmt nicht der Schnee von gestern. Aber, es wird nicht so viel gedaddelt (manche sehen sowas durchaus positiv), es ist sehr gesellig und man trifft nur hier die gesammte „GEOS-Elite“ an einem Ort. Wobei GEOS nur eines von vielen Themen ist, mit denen man sich hier beschäftigt. Bilder von der Veranstaltung finden sich im Album auf C128.Net.

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Sonderausstellung: Computerwelten

Vom Abakus zum AvatarVom Abakus zum Avatar lautet der Untertitel der aktuellen Sonderausstellung Computerwelten im Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Der Ausstellungsprospekt beschreibt es so:

Der Computer ist heute allgegenwärtig und hat Arbeitswelt und Freizeit nachhaltig verändert. Die Ausstellung „Computerwelten – Vom Abakus zum Avatar“ nimmt diese Entwicklung zum Anlass, die Geschichte des Computers in ihren wesentlichsten Aspekten nachzuzeichnen.

Mit einer problemorientierten Konzeption werden anhand wichtiger Meilensteine jeweils Problem und Lösung in der über 5000-jährigen Entwicklung der Rechenkunst beleuchtet.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. Mai 2010 und das Museum ist täglich (bis auf Montags) geöffnet. Details, auch zur Anreise, finden sich auf der Museumshomepage.

Eröffnet wurde diese Sonderausstellung der Siemens AG, am vergangenen Sonntag. Dabei sind auch diverse Bilder entstanden, die man hier betrachten kann. Dem Anspruch, vom Abakus bis zum Avatar die gesamte Geschichte des Computers abbilden zu wollen, versucht man dadurch gerecht zu werden, dass man die wichtigsten Jahrzehnte nur am Rande streift. Aus den 70er und 80er Jahren finden sich keine adequaten Ausstellungsstücke (ein Apple I ist z.B. nur als Abbildung zu sehen). Und – mal ehrlich – eine Ausstellung über „die Geschichte des Computers in ihren wesentlichsten Aspekten“ ohne einen Commodore 64 ist schlichtweg unvollständig (um es mal nett zu formulieren).

Computerequipment Anno dazumal: Roehren

Die Exponate sind sehr „Siemens-lastig“. Und nur so läßt es sich wohl erklären, dass in einem Raum, neben einem RFID-Scanner zum selber ausprobieren, einige Siemenstechniken zum Thema Computer und Straßenverkehr präsentiert werden. Mit dem Thema der Ausstellung hat das wenig zu tun.

Die Namensgeber des Untertitels der Ausstellung sind natürlich auch zu sehen. Während der Abakus den Eingangsbereich des ersten Raumes beherrscht, kann man den „Avatar“ leicht übersehen. Er findet sich als Demoprogramm (ein manipulierbares Drahtgittermodell) auf einem kleinen Rechner im Foyer des Museums.

Wer noch nie einen Kernspeicher gesehen hat, oder gern ein paar hübsche alte Röhren sehen will, findet beides in dieser Ausstellung. Interessant klingt auch das Begleitprogramm mit Führungen und Workshops für Kinder. Jemand, der gern (möglichst viele) alte Computer sehen möchte, ist hier jedoch am falschen Ort. Kein Grund nicht doch mal im Stadtmuseum Hofheim vorbei zu schauen, denn es gibt ja noch die Dauerausstellung mit Bildern, alten Römern, der Geschichte der Lederindustrie und anderen interessanten Themen.

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GIG Süd – 13. Computertreffen in Suhl

[Logo der GIG Süd] Pünktlich wie der Frühling kommt das 13. Computertreffen in Suhl. Vom 19. März (12:00 Uhr) bis 21. März 2010 (16:00 Uhr) sind wieder alle Liebhaber alter Computersysteme herzlich eingeladen. Wie jedes Jahr findet das Treffen statt im

Hotel „Thüringen“ Suhl
Platz der Deutschen Einheit 2
98527 Suhl
Tel.: +49 3681 7676
Fax: +49 3681 724379

Übernachtung (mit Frühstück): Einzelzimmer = 72,00 €; Doppelzimmer = 87,00 €. Selbstbucher müssen den Buchungscode „Computerclub 2010“ angeben. Buchungsende ist der 15. März 2010.

Weitere Infos und Anmeldung bis spätestens 15. März 2010 bei:
Klaus Finke (Tel. +49 3681 726-neun-zwei-zwei)

Wie jedes Jahr ist der Samstag (20.03.2010) der wichtigste Tag und natürlich sind auch Tagesgäste willkommen (diese sollten sich allerdings bis zum 16. März bei Klaus anmelden).

Geplante Vorführungen (u.a.):

  • 1541 Ultimate
  • C64TPC, XU1541_USB, MMC64, SIDstick
  • Flohmarkt für Hard- & Software Komponenten

Ausgerechnet das 13. Computertreffen in Suhl wird wohl für die GIG Süd das amtliche Ende einläuten. Auf der Tagesordnung des Vereins, der am Samstag auch eine kurze Sitzung abhalten wird, steht: „Auflösung der GIG Süd, Fortbestand als nicht eingetragener Verein“. Damit wird allerdings nur der bitteren Realität Rechnung getragen, dass sich (fast) niemand mehr für GEOS interessiert und der eigentliche Vereinszweck damit hinfällig geworden ist. Was davon unberührt bleibt, ist das Treffen in Suhl denn das hat Klaus in den letzten Jahren immer im Alleingang organisiert und wird es hoffentlich noch viele Jahre machen.

Links:
Blogeintrag zum letzten Treffen: GIG Süd Frühjahrstreffen in Suhl 2009
Bilder vom letzten Treffen: GEOS Frühjahrstreffen 2009 in Suhl

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Diamond Dungeon Japan-Font

Der für das Spiel Diamond Dungeon verwendeten Japan-Font, den ich aus verschiedenen Vorlagen unter Berücksichtigung der Möglichkeiten einer 8×8-Matrix zusammenkomponiert habe, kann hier als C64- und C128-DIN-Version heruntergeladen werden. Es werden nur Großbuchstaben (und einige grundlegende Sonderzeichen) unterstützt. Deshalb wird der Font als Großschrift/Grafik-Zeichensatz angeboten.

Japan-Font für den C64
Japan-Font für den C64 (bzw. als C128 ASC-Zeichensatz)

Japan-Font für den C128 (DIN)
Japan-Font für den C128 (DIN-Zeichensatz)

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RETURN die Zweite

Heute lag die zweite Ausgabe der RETURN mit ein paar Tagen Verspätung im Briefkasten. Das Heft ist, wie Ausgabe 1 vom Oktober letzten Jahres, professionell gearbeitet und deckt wieder die ganze Breite der 8-Bit-Welt ab. Der C64 ist (leider) nicht übermächtig, aber sehr gut vertreten. Die C64-Heftdiskette (Download über die RETURN-Homepage) enthält einige interessante Files und lohnt ein intensives Studium.

Bedauerlicherweise kann auch im 21. Jahrhundert die Quadratur des Kreises nicht gelingen. Man erhält mit der RETURN ein absolut lesenswertes Magazin, das tiefe Einblicke in das Gestern gibt. Dazu Ausblicke auf aktuelle Spieleentwicklungen und neue Hardware.

Aber, und das ist kein Vorwurf sondern nur eine Feststellung, auch die RETURN kann nicht mehr das Fieber wie beim ersten Griff zu einer neuen 64’er oder (frühen) GO64! auslösen. Es gibt keine Tips & Tricks mehr zu entdecken, 20-Zeiler will niemand mehr abtippen, neue Graphic-Modi, Druckertreiber, Floppyspeeder, Assemblerkurse? – Fehlanzeige!

Gute alte Zeit … Zum Glück habe ich noch stapelweise alte Ausgaben und Sonderhefte im Regal stehen. Doch zurück in die Gegenwart. Die folgende Inhaltsangabe zum aktuellen Heft habe ich mal einfach von der RETURN-Homepage „gemopst“:

Titelbild der RETURN #1/2010

Ausgabe Winter 2010

· Interview mit Felix Rick (Giga-”Telespiel”)
· Bericht: The Wild Bunch
· C64-Reviews: Spy vs Spy, Bruce Lee
· Spiele mit Geschichte: Hanse
· Crossover: Defender
· Neues Lynx-Spiel: Zaku
· Die seltensten Atari 2600 Games
· Portrait: Simon Quernhorst
· Review: Megaman 1 & 2
· Moderne Speicher am Spectrum
· Alles über die PC Engine
· Dragon – der walisische Drache

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