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PET Game Coding Competition 2007

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Auf commodorePET.org (Commodore PET Alive!) wurde am 7.April im zugehörigen Forum die Commodore PET Game Coding Competition 2007 gestartet. Die Compo läuft noch bis zum 31. Juli 2007. Wer mitmachen will, sollte daher auf einen verregneten Sommer hoffen und schnell seinen alten CBM-Rechner anwerfen oder VICE starten und die Tasten klappern lassen.

Die Größe des Programms spielt keine Rolle, es muss aber auf realen Maschinen und VICE laufen. Zudem ist der Quellcode beizufügen und (unter GPL) mitzuveröffentlichen. Was sonst noch zu beachten ist, steht alles in der offiziellen Ankündigung. Dort ist allerdings nicht explizit erwähnt, ob mit „PET“ alle PET/CBM-Rechner (also 2001, 3001, 4001 bis 8001) gemeint sind, doch würde ich mal davon ausgehen.

Wie bei der C128-Compo von Commodore 128 Alive! gibt es auch hier wieder was zu gewinnen! Der erste Preis sind $AU 100, der 2. AU$ 50 und der Drittplazierte kann immerhin noch AU$ 25 via PayPal bekommen.

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Auf eigenes Risiko (IEC2ATA Soft)

Wie vor 14 Tagen angekündigt, habe ich jetzt drei ZIP-Dateien mit Software für das IEC2ATA V2 hochgeladen. Skern wollte mir dazu zwar noch einige weiterführende Informationen senden, ist aber noch nicht dazu gekommen. So musste ich jetzt erst ein bisschen in meinem Gedächtnis kramen und kann daher auch nicht garantieren, dass das was ich hier schreibe in allen Punkten zutrifft.

DiskDie erste ZIP-Datei enthält ein BASIC-Programm für den C64 zum Kalibrieren und Konfigurieren (Download V 0.18, gezippt) des auf dem IEC2ATA verbauten AVRs (von ATMEL). Dieses Programm arbeitet über die serielle Schnittstelle (IEC-Bus), zusätzliche Leitungen zwischen C64 und IEC2ATA sind nicht erforderlich (das IEC2ATA benötigt jedoch eine externe +5V Stromzufuhr). Das Kalibrieren ist erforderlich, da auf der Platine kein Quarz eingebaut ist (der ließe sich aber nachrüsten) und die JiffyDOS-Unterstützung taktsensibel ist. Das Programm stammt von NLQ. Dirk hatte mich auf der HobbyTronic gebeten, es etwas benutzerfreundlicher zu gestalten. Die Betonung liegt auf etwas. Das Programm sollte sowohl mit der IEC2ATA-Platine vom dienstagstreff, als auch mit der von NLQ funktionieren. Zusätzlich kann damit auch das IEC2IEEE-Interface von NLQ konfiguriert werden.

DiskDie zweite ZIP-Datei enthält eine Version 1.2 und eine Version 1.3 einer Firmware für das IEC2ATA V2. Wenn die mitgelieferten READ.ME-Files korrekt sind, dann handelt es sich um Weiterentwicklungen der von Asbjørn Djupdal entwickelten Steuersoftware. Der Quellcode ist in C geschrieben, in der ZIP-Datei befinden sich jedoch nur die HEX-Files, die in den ATMEL geflasht werden müssen (s.u.). Diese Firmware ist die einzige, die derzeit ansatzweise funktioniert. Es sind jedoch einige dicke Bugs enthalten (man könnte es als „pre Alpha Version“ bezeichnen). Der Programmier ist bei der Programmierung in eine „Sackgasse“ geraten und sah sich außerstande, das Projekt fortzuführen. Es wird hier keine Weiterentwicklung geben. Das Filesystem ist proprietär [aber lesbar mit einem Spezialprogramm unter Linux] und inkompatibel zu den Firmwareentwicklungen von Skern und NLQ. Man kann sie ber nutzen, um Erfahrungen mit dem IEC2ATA zu sammeln.

DiskUm die Firmware in den AVR zu bekommen, benötigt man natürlich noch ein Flashprogramm, das das Flashrom über den IEC-Bus beschreiben kann. Die leistet CFlash (Download V2.01, gezippt). Es handelt sich dabei um ein compiliertes C64-BASIC-Programm (geschrieben von NLQ).

Nachtrag (13.05.2007):
Auch wenn die Reihenfolge im Text etwas anderes vorgaukelt, zuerst wird der ATMEL-Chip geflasht, dann kalibriert. Die Parameterfunktionen des Kalibrierprogramms sind zudem für diese Firmware nicht nutzbar. Man kann nur den Chip kalibrieren (was aber angeblich nur dann erforderlich ist, wenn man eine Firmware mit JiffyDos-Unterstützung verwenden will und JiffyDos kann diese Version sowieso nicht – somit kann man sich das wohl auch gleich ganz sparen).

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Jetzt gibt’s die IEC2ATA V2 Hardware

SKERN vom Dienstagstreff hat heute im Forum64 angekündigt, dass demnächst die Hardware zum IEC2ATA V2 (als Bausatz) ausgeliefert wird. Eine umfassend funktionierende Software fehlt jedoch noch immer. Der Beitrag aus dem Forum lautet (ergänzter Text steht in eckigen Klammern):

So nu‘ mach ich Nägel mit Köpfen.

1. Ich habe bis heute keine gut laufende Software.
1.1 Was ich habe, ist eine umgestrickte Version des Originals [von Asbjørn Djupdal], was eine verbesserte IEC-Routine hat. Leider verträgt die das break nicht richtig. Das Filesystem ist proprietär , es kann aber mit einem Unix-Programm auf einem PC zugegriffen werden. [Diese Firmware ist in C geschrieben wird vom letzten Programmierer nicht weiterentwickelt. Anscheinend gibt es Probleme mit dem Interrupthandling, die mit dem bestehenden Programmaufbau nicht gelöst werden können und eine komplette Neuentwicklung erforderlich machen.]
1.2 Meine Version ist in ASM geschrieben. Sie hat eine sehr gute IEC-Routine und fast alle low Level Sachen, aber kein Filesystem. Um da weiter zu kommen benötige ich unbedingt Hilfe. Ich denke, dass es möglich sein müsste, die high Level Sachen in C zu machen und dann die beiden Teile zu verlinken. Hab‘ aber keinen Schimmer wie das genau geht.
1.3 [Es gibt] Eine inzwischen kommerzielle Version vom NLQ die FAT 32 lesen kann. (nicht getestet)
2. Nächstes Wochenende werden ich alle Leute die in meinen Listen stehen anmailen und fragen ob Sie die Hardware noch möchten.
3. Eine Woche danach nehme ich alle sonstigen Bestellungen an.

Gruß SKERN

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Photos von der HT2007

So, endlich habe ich meine Photos von der HobbyTronic 2007 hochgeladen. Wer noch mehr bunte Bilder von der Messe sehen will, kann sich auch bei Brainstorm umschauen, der am letzten Messetag fast 100 Photos geschossen hat.

Zum schnelleren Auffinden, hier nochmal meine Blogeinträge zum Thema:
Ankündigung der HobbyTronic2007 (mit Rückblick auf Vorjahre)
1. Tag: Auf geht’s zur HobbyTronic
2. Tag: Zurück zu den PET-Wurzeln
3. Tag: Ramsch und Schnäppchen
4. Tag: Fragen und Antworten – frei zitiert / Wer zu spät kommt, den bestraft der Händler
5. Tag: Bis zum nächsten Mal

Natürlich gibt es auch eine offizielle Presseerklärung der Messeleitung zur HobbyTronic 2007.

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Bis zum nächsten Mal (letzter Tag)

So das war’s. Die HobbyTronic ist zu Ende, ich bin wieder zu Hause, die Kisten stehen noch unausgepackt im Keller. Zeit für ein paar letzte salbungsvolle Worte, dann ist erstmal Erholung angesagt.

Gibt es eine HT 2008?
Die HT, das kann man nicht übersehen, ist auch diesmal wieder geschrumpft. Viele Schrumpfkuren kann es aber nicht mehr geben… Über die Gründe kann man spekulieren, vielleicht ist das Internet mit seinen Schnäppchensuchmaschinen und Auktionshäusern ein nicht unwesentlicher Faktor, in jedem Fall gibt es eine Abwärtsspirale mit weniger Besuchern und daher immer weniger Händlern, die nun schon viele Jahre anhält. Alle Versuche dies zu stoppen, sind bisher nur begrenzt erfolgreich gewesen. In jedem Fall sind 5 Messetage zu lang. Der Freitag „zum Eingewöhnen“ und dann das Wochenende wären völlig ausreichend. Ob die Messegesellschaft dabei jedoch auf ihre Kosten kommt, darf bezweifelt werden.

IEC2ATA (Grafik von dienstagstreff.de)

IEC2ATA V2
Für alle, die auf Neuigkeiten zum IEC2ATA V2 warten, muss gesagt werden, dass sich die Erstellung der Software weiter verzögert, obwohl Dirk während der Messe ständig daran gearbeitet hat. Derzeit ist das ganze ein Ein-Mann-Projekt, da alle anderen Programmierer das Handtuch geschmissen haben oder eigene Projekte vorantreiben. Eigentlich sollte sich Dirk vornehmlich um Hardware kümmern, dann gäbe es noch ganz andere Möglichkeiten für den CeVi (er würde z.B. gern einen direkten Anschluss der 1541 an einen PC als USB-Storage-Device entwickeln). Doch leider ist solche Hardware ohne Programmierung der Mikrocontroller nutzlos (weshalb auch der IEC2ATA V2-Bausatz auch noch nicht ausgeliefert wird). Es scheint derzeit nicht möglich zu sein, Programmierer aufzutreiben, die sich sowohl mit den Atmel-Chips als auch IEC-Bus-Routinen und FAT32 auskennen. Ein echtes Dilemma. Bei Gelegenheit werde ich versuchen, mehr über den aktuellen Stand der Dokumentation und Programmierung zu publizieren.

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F&A – frei zitiert (4. Tag)

Fragen und Antworten – frei zitiert
„Oh, da guck mal, ein Amiga!“ (Nee, es ist ein C128 D.) „Ich hatte auch mal so einen Rechner, einen TRS 80“ (Hä?) „Bei mir zu Hause steht noch ein CP/M-Rechner könnt ihr den gebrauchen?“ (Leider nicht.) „Sowas hab ich letztens erst weggeschmissen“ (Grrrr!!!) „Auf so einem C64 habe ich auch mal angefangen!“ (Hat das nichtt jeder?) „Was kann man denn damit noch machen?“ (Was macht man mit einem alten Ford T?) „Ich habe auch noch so einen Rechner im Keller,“ (schade, da verstaubt er) „Was bekommt man denn heute noch dafür?“ (Bei uns nix, außer für einen C64SX oder C65, da würden wir schon 50 Euro geben [zwinker, lechtz] – aber frag mal bei Ebay…) „Warum beschäftigt man sich denn mit so altem Kram?“ (Warum sammeln andere Leute Briefmarken?)

Casemodding
Der Casemodding-Wettbewerb geht in seine heiße Phase über. Wurde in den letzten Tagen noch fleißig an den skurilen PC-Gehäusen gebastelt, sind jetzt die meisten Ausstellungsstücke fertiggestellt.

Wer zu spät kommt, den bestraft der Händler
Für alle, die erst jetzt am Wochenende Zeit finden, auf die HT zu kommen, sei gesagt: Zu spät! An einigen Ständen sind die wirklichen Schnäppchen schon verkauft, an anderen wurden heute die Preise für die „warmen Semmeln“ mal knapp verdoppelt (Beispiel: FM-Sender um MP3-Player im Autoradio empfangen zu können: bis gestern: 8 Euro, ab heute: 15 Euro!). Zudem treten sich heute die Leute gegenseitig auf die Füße, gestern noch konnte man mit dem Auto durch die Halle fahren… Ja, so spielt das Leben! Aber es gibt ja noch den Stand der Old-Series, hier ist nach wie vor jede Info zu haben – für Lau.

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Ramsch und Schnäppchen (3. Tag)

In der (halben) Messehalle 3a, in der sich die ganze HobbyTronic abspielt, befinden sich neben den üblichen Ramsch- und Schnäppchenhändlern (CDs, DVDs, PC-Nager, CD-Hüllen, USB-Sticks) auch noch eine Gaming-Area, ein Casemodding Wettbewerb, zwei Bücherhändler, „ordentliche“ Computerhändler,  die üblichen Kabelshops und zwei Zeitschriftenverlage. Dazu der Computer Fan Club Hagen mit seiner PC-Komponenten-Testanlage, der 1. WCC mit Videoschnittechnik, die Linux User Group und natürlich der Stand der „Old Series“ mit den wahren Computerschätzen.

Coder
Erste Schritte mit 6502-Assembler:
Nach Jahren der Abstinenz führte ein Hardwareprojekt wieder an den C64.

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Zurück zu den PET-Wurzeln (2. Tag)

Hallo von der HobbyTronic 2007! Heute haben wir endlich einen Internetzugang. Nach etwas chaotischen Beginn – alles andere wäre wohl nicht angemessen – ist daher jetzt erstmals Zeit was „sinnvolles“ zu machen.

Alpha 5 auf dem PETEiner der Blickfänger am Stand ist ein alter PET mit MickyMaus-Tatstatur und schwarz/weiß-Bildschirm. Da eine simple Einschaltmeldung auf die Dauer ziemlich langweilig wirkt, wollten wir ein etwas „interaktiveres“ Programm laufen lassen.

Auf meinem PC hatte ich ein D64 meiner (zwanzig Jahre alten) ActionGames für den CBM 4001 Series. Die Wahl fiel auf Alpha 5, da hier nur wenige Pokes anzupassen waren.

Da wir gestern noch „netzlos waren“ und keine Referenzliste vorlag, musten die Pokeadressen erst durch mühsame Analyse der ROMs von CBM und PET ermittelt und umgerechnet werden.

Das alles wurde auf dem PC mit VICE durchgeführt. Aus dem D64 wurde die PET-Programmdatei dann mit dem D64Editor extrahiert und auf PC-Diskette geschrieben. Vor dort führte der Weg dann zum C128 D mit FD-Laufwerk. Dort trat dann LittleRedReader V.2.80 in Aktion und kopierte das Programm endlich wieder auf eine „echte“ Diskette.

Wie man weiß, ist beim PET der IEEE-Bus nicht funktionsfähig. Mit der Disk konnten wir also nicht viel anfangen – wir brauchten ein Tape! Eine Datasette war verfügbar, doch wegen des unterschiedlichen Basicstarts und der Tatsache, dass der PET keinen „Verschiebelader“ hat wie der C64, konnten wir das Programm nicht einfach mit Load und Save von Disk auf Band übertragen. Erste Versuche mit Kopierprogrammen waren erfolglos, also wurde auf dem C64 (C128 im C64-Modus) ein PET-Emulator gestartet. Dieser war zwar nicht in der Lage das Spiel ablaufen zu lassen, aber er war perfekt als Kopiermaschine zu gebrauchen. Das Tape wurde vom PET anstandslos akzeptiert und voila! nun läuft Alpha 5 auch auf einem echten PET.

Alpha 5: Rücksturz zur Erde
Premiere (nach über 20 Jahren): Alpha 5 auf einem echten PET

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Auf geht’s zur HobbyTronic (1. Tag)

18. April, Mittwoch morgen, in aller Hergottsfrühe. Ich packe meine letzten Sachen in den Wagen und brause gleich los zur HobbyTronic nach Dortmund. Das bedeutet wieder 5 Tage Stress pur. Computer aufbauen, an Hardware verzweifeln, Software verbessern, mit den Freunden vom Dienstagstreff diskutieren und natürlich auch mit vielen fremden Standbesuchern… also die reine Freude. Wenn es uns gelingt einen Internetanschluss zu erhalten, werde ich hier in den nächsten Tagen mal so das eine oder andere berichten. Besser ist es natürlich, wenn Ihr selber nach Dortmund kommt…

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Basic 8

Vor einiger Zeit hatte ich hier schon mal über verschiedene Grafikerweiterungen für den VDC (80-Zeichen-Hires-Grafik) des Commodore 128 geschrieben. Eine Frage bleib damals offen, Ist Basic 8 identisch mit UltraHires? Nun diese Frage kann mit Fug und Recht mit Nein beantwortet werden. UltraHires kommt zwar von den gleichen Programmierern und dem selben Softwareunternehmen wie Basic 8, aber es handelt sich entweder um eine frühe Version des Programms oder um eine abgespeckte Version, mit einem reduzierten Befehlsumfang. Vielleicht war es sogar ein Appetithäppchen, um einen Teil der Möglichkeiten von Basic 8 einer breiten Käuferschicht bekannt zu machen. In den USA hat das sicherlich funktioniert, denn dort gehört Basic 8 zu den bekanntesten und verbreitesten BASIC-Erweiterungen für den C128. In Europa war hingegen der Graphic Booster 128 bekannter.

Von Basic 8 gibt es auch eine ROM-Version. Sie war für den internen freien ROM-Sockel, dem vieldiskutierten U36 bestimmt. U36 entspricht der als „internal Function ROM“ bezeichneten Speicherkonfiguration der MMU und kann von $8000 bis $FFFF als ROM eingeblendet werden (es ist auch möglich, nur die untere oder nur die obere Hälfte des Speicherbereichs einzublenden). Im Basic 7.0 oder im Monitor des C128 findet man die Daten des ROMs in der Bank 4. (Mit „D 48000“ kann man den Beginn des ROMs disassemblieren.).

ROM in VICE

Dieses ROM kann man alsROM- Image auch in einem Emulator (hier VICE) einbinden. Über das Menü kommt man mit „Settings“, „C128 settings…“ zum oben abgebildeten Parametermenü. Hier wird der Hacken beim „internal Function ROM“ gesetzt und dann der Pfad eingetragen, in dem das ROM-Image abgelegt ist. [Ich hatte den Originaldateinamen des ROMs abgeändert und die Datei ins C128-Verzeichnis von VICE kopiert.] Um diese Einstellung zu bewahren, sollte man diese Konfiguration mit „Save current settings“ speichern.

Nun kann man den C128-Emu resetten und… es passiert nichts! Das interne Function ROM aktiviert das Basic 8 nur dann, wenn während des Resets [ CONTROL] (auf der PC-Tastatur ist das in der Regel [TAB]) gedrückt wird. Das soll verhindern, dass immer Basic 8 startet. Bei meinem Rechner stürzt Basic 8 regelmäßig nach dem Intro-Bildschirm ab. Ob das an VICE, meinem PC oder an anderen Seltsamkeiten liegt, weiß ich noch nicht. Trotzdem kann man mit Basic 8 arbeiten. Mit [RUN]/[Restore] löst man einen NMI aus und gelangt wieder ins Basic. Die Erweiterung übersteht diese Prozedur unbeschadet und ist voll funktionsfähig.

Links:
Download Basic 8 ROM (ROM-Image für U36, Quelle: commodore128.org)
Download Basic 8 Disk 1 und Basic 8 Disk 2 (Diskversion von Basic 8 als D64, Quelle: commodore128.org)
Download Basic 8 Manual von Walrusoft (ASCII Text-Datei, 269 KB, Quelle: Project64)
Download Buch: How To Get The Most Out Of BASIC 8 (Scan, PDF, 8925 KB, Quelle: commodore128.org)
Download diverser Programme und Grafiken für Basic 8: http://commodore128.org/down24.html

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