Auf eigenes Risiko (IEC2ATA Soft)

Wie vor 14 Tagen angekündigt, habe ich jetzt drei ZIP-Dateien mit Software für das IEC2ATA V2 hochgeladen. Skern wollte mir dazu zwar noch einige weiterführende Informationen senden, ist aber noch nicht dazu gekommen. So musste ich jetzt erst ein bisschen in meinem Gedächtnis kramen und kann daher auch nicht garantieren, dass das was ich hier schreibe in allen Punkten zutrifft.

DiskDie erste ZIP-Datei enthält ein BASIC-Programm für den C64 zum Kalibrieren und Konfigurieren (Download V 0.18, gezippt) des auf dem IEC2ATA verbauten AVRs (von ATMEL). Dieses Programm arbeitet über die serielle Schnittstelle (IEC-Bus), zusätzliche Leitungen zwischen C64 und IEC2ATA sind nicht erforderlich (das IEC2ATA benötigt jedoch eine externe +5V Stromzufuhr). Das Kalibrieren ist erforderlich, da auf der Platine kein Quarz eingebaut ist (der ließe sich aber nachrüsten) und die JiffyDOS-Unterstützung taktsensibel ist. Das Programm stammt von NLQ. Dirk hatte mich auf der HobbyTronic gebeten, es etwas benutzerfreundlicher zu gestalten. Die Betonung liegt auf etwas. Das Programm sollte sowohl mit der IEC2ATA-Platine vom dienstagstreff, als auch mit der von NLQ funktionieren. Zusätzlich kann damit auch das IEC2IEEE-Interface von NLQ konfiguriert werden.

DiskDie zweite ZIP-Datei enthält eine Version 1.2 und eine Version 1.3 einer Firmware für das IEC2ATA V2. Wenn die mitgelieferten READ.ME-Files korrekt sind, dann handelt es sich um Weiterentwicklungen der von Asbjørn Djupdal entwickelten Steuersoftware. Der Quellcode ist in C geschrieben, in der ZIP-Datei befinden sich jedoch nur die HEX-Files, die in den ATMEL geflasht werden müssen (s.u.). Diese Firmware ist die einzige, die derzeit ansatzweise funktioniert. Es sind jedoch einige dicke Bugs enthalten (man könnte es als „pre Alpha Version“ bezeichnen). Der Programmier ist bei der Programmierung in eine „Sackgasse“ geraten und sah sich außerstande, das Projekt fortzuführen. Es wird hier keine Weiterentwicklung geben. Das Filesystem ist proprietär [aber lesbar mit einem Spezialprogramm unter Linux] und inkompatibel zu den Firmwareentwicklungen von Skern und NLQ. Man kann sie ber nutzen, um Erfahrungen mit dem IEC2ATA zu sammeln.

DiskUm die Firmware in den AVR zu bekommen, benötigt man natürlich noch ein Flashprogramm, das das Flashrom über den IEC-Bus beschreiben kann. Die leistet CFlash (Download V2.01, gezippt). Es handelt sich dabei um ein compiliertes C64-BASIC-Programm (geschrieben von NLQ).

Nachtrag (13.05.2007):
Auch wenn die Reihenfolge im Text etwas anderes vorgaukelt, zuerst wird der ATMEL-Chip geflasht, dann kalibriert. Die Parameterfunktionen des Kalibrierprogramms sind zudem für diese Firmware nicht nutzbar. Man kann nur den Chip kalibrieren (was aber angeblich nur dann erforderlich ist, wenn man eine Firmware mit JiffyDos-Unterstützung verwenden will und JiffyDos kann diese Version sowieso nicht – somit kann man sich das wohl auch gleich ganz sparen).

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3 Kommentare zu Auf eigenes Risiko (IEC2ATA Soft)

  1. x1541 sagt:

    Ich hab das eben mal probiert auf meiner Hardware.

    Das calib Programm fragt mich welche Hardware ich habe, aber es stehen zwei IECATA zur Auswahl. Was nehme ich da? Ausserdem weiß ich nicht wie ich die Jumper auf der Platine setzen soll. Das Programm belohnt mich deshalb auch mit einem IEC-ERROR die ganze Zeit.

    Aber das Flashprogramm funktioniert. Den C(LOCK) Jumper schliessen kann ich per JC auf 2-3 befolgen 🙂 R(ESET) ist klar …

    Die Originaldoku von NLQ sagt auch man soll zuerst flashen und dann kalibrieren … Trotzdem, auch nach dem Flashen (V1.2 oder 1.3 ist egal) funktioniert das Kalibrieren bei mir nicht.

    Ach ja, mit 1.2 ist am Gerät keine Reaktion zu sehen, mit 1.3 leuchtet die rote LED immer. HD habe ich noch keine angeschlossen …

    Hilfe 🙁

  2. wte sagt:

    Tja, wie gesagt, „eigenes Risiko“ bedeutet: Experimentierfreude wird vorausgesetzt. Ich habe leider auch nicht mehr im Kopf, welche Jumper wie zu setzen sind, da ich nur ab und an Skern über die Schulter geschaut habe. Erst Flashen und dann Kalibrieren ist sicher richtig. Die Reihenfolge der Toolbeschreibungen in meinem Beitrag ist da wohl etwas verwirrend.

    Der IECATA-Typ sollte egal sein. Er bezieht sich auf die Firmware. Die Parametereinstellungen (für die wird der Typ verwendet) sind nur für Skerns („IEC2ATA 1594 SKE“) und NLQs („IEC2ATA SHD-1594“) Versionen relevant. Die hier vorgestellte Software kann damit nicht konfiguriert werden. Der Oszillator für die interne Kalibrierung ist hardwareabhängig, man muss also nur den richtigen ATMEL-Chip wählen.

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