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Rückblick: HE 2007

Einen Rückblick auf die Hobby & Elektronik 2007 bietet der Artikel „Geburtstagsfeier in Stuttgart: 25 Jahre C64“, den ich Anfang diesen Jahres für die cevi-aktuell geschrieben hatte. Durch die Irrungen und Wirrungen in der Redaktion gelangte der Artikel nicht ins passende Heft, verfiel dem allgemeinen Vergessen und hat daher ein klein wenig (*g*) an Aktualität eingebüßt. Wer trotzdem wissen möchte, was er fast in der cevi-aktuell hätte lesen können, kann das jetzt auf C128.Net nachholen.

Messehallen unter Schnee (2007)Hobby & Elektronik 2007: Verschneite Messehallen

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HE 2008 startet am Donnerstag!

Logo Hobby & Elektronik 2008Die Hobby & Elektronik 2008, Süddeutschlands große Messe für Computer und Elektronik, startet am Donnerstag, 13.11.2008 in Stuttgart im neuen Messezentrum am Flughafen, und geht bis zum 16.11.2008.

Gewöhnungsbedürftig sind diesmal die Öffnungszeiten am ersten Messetag. Die ständige Leere (und daraus gezogene Lehre) am Vormittag des ersten Messetages hat dazu geführt, dass die Tore sich erst um 14.00 Uhr öffnen, dafür aber auch erst um 20.00 Uhr schließen.

Wieder dabei sind auch diesmal die GO64! und die Commodore Connection Line (CCL). Neu mit eigenem Stand (nach einem Gastspiel im letzten Jahr auf dem Stand der CCL) ist der Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V. (Classic Computing).

Live-Berichte zur Messe von 2007 gibt es hier: http://blog.c128.net/archives/94

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Demo „Freiheit statt Angst 2008“

Eigentlich geht es ja hier in diesem Blog nicht um Politik, aber manchmal läßt sich das einfach nicht umgehen. Schließlich ist unsere Freiheit (nicht nur) im Internet bedroht und damit auch das Medium als solches. An diesem Samstag sind 100.000 gegen den Überwachungsstaat aufgestanden und haben gezeigt: So nicht!

Freiheit statt Angst: 11. Oktober 2008

Die Demo hat es sogar bis in die Fernsehabendnachrichten geschafft und dürfte somit auch von unseren Staatsführern wahrgenommen worden sein. Wobei mir bis heute schleierhaft bleibt, warum unsere versammelte Journalistenschar das Thema der staatlichen Überüberwachung nicht jeden Tag problematisiert. Letztlich ist ja auch die Presse(informations)freiheit (und damit die Demokratie selbst) gefährdet, wenn sich keiner mehr traut Informationen anonym weiterzugeben, weil Anonymität (für Otto Normalbürger) unmöglich wird.

In welchen Irrsinn uns der Staat mit vernetzten und zusammengeführten Daten, mit Biometrie, Vorratsdatenspeicherung, Lebensbegleitender Steuernummer, Gesundheitskarte und all den anderen Datengräbern und Überwachungsinstrumenten treibt, sollte ja inzwischen jeder mit Hirn zwischen den Ohren erkannt haben.

Nur Herr Schäuble begreift nicht, dass er nicht der Retter sondern der Totengräber des freiheitlichen Rechtsstaats ist. Die eigentliche Bedrohung sind nicht ein paar Terroristen, die immer als Begründung aus der untersten Schublade herausgekramt werden, um Lieschen Müller für dumm zu verkaufen, die eigentliche Bedrohung sind die vom Staat gesammelten Daten selber.

Personen- und Sachschäden durch Terroristen waren selbst zu den schlimmsten Zeiten der RAF ein Nichts im Verhältnis zu Verkehrsunfällen oder Ärztepfusch in Krankenhäusern. Damit hier kein Mißverständnis aufkommt: Ich habe kein Verständnis für Terrorismus oder Vandalismus oder was Verwirrte sonst noch so schlimmes anrichten können. Es geht um die Verhältnismäßigkeit, um Relevanz. Wenn man Leben retten will, sollte man in den Straßenverkehr investieren (sichtbare Fahrbahnmarkierungen sollen sehr hilfreich sein) oder mehr Ärzte einstellen um die übermüdeten Kollegen zu unterstützen. Das würde viele Menschen retten!

Statt dessen versucht man, Terroristen und organisierte Krimnalität (die „Mafia“ eignet sich auch immer gut als Todschlagargument) durch Einschränkung der Freiheitsrechte aller Bürger zu erwischen. Das ist doch lachhaft. Profis kann man mit Vorratsdatenspeicherung und Telekommunikationsüberwachung nicht schocken. Profis finden immer Wege der Verschleierung. Auf der Strecke bleibt der Normalbürger, der falls dumm genug, sich sicherer fühlt und dann wegen eines „blöden“ Zahlendrehers bei der IP-Adresse oder falscher Adressdaten eine Hausdurchsuchung erleben darf!

Nein Herr Schäuble, Überwachung steigert nicht unsere Sicherheit. Wie die Datenskandale der letzten Wochen und Monate eindeutig zeigen, gelangen alle gesammelten Daten, wenn sie nur interessant sind, früher oder später in falsche Hände. Das waren Kriminelle bei der Telekom? Na, als wenn noch nie ein Staatsdiener kriminell geworden wäre? Was der Staat derzeit anhäuft ist ein Datenpool, bei dem der organisierten Kriminalität schon jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft. Die Bundesregierung serviert das alles auf dem Silbertablett und früher oder später landet es zwangsläufig bei der Mafia und den gefürchteten Terroristen. Der Schutz dieser sensiblen Daten vor kriminellem Mißbrauch ist nur auf eine Art zu erreichen: indem man sie erst gar nicht erhebt. Folgerichtig sitzt die größte Gefahr für unseren freiheitlichen Rechtsstaat nicht irgendwo in einem Schützengraben in Afghanistan sondern in unserer Regierung – er weiß nur nichts davon.

Links zur und über die Demo:

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Bilder von der CC2008

Eurotec-Center in Moers - Eingang zur Classic Computing 2008

Mehr Bilder von der Classic Computing 2008 gibt es auf C128.Net.

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Kurztrip nach Moers: Classic Computing 2008

Nachdem ich letztes Jahr in Stuttgart auf der Classic Computing 2007 war, wollte ich mir natürlich die diesjährige CC am letzten Septemberwochenende im Eurotec-Center in Moers nicht entgehen lassen. Mein Zeitkontingent war jedoch eng begrenzt und beschränkte sich auf den Samstagnachmittag.

Schon am Eingang der Veranstaltung gab es die erste Überraschung: Das Ordnungsamt der Stadt hatte eine benötigte Genehmigung der Veranstaltung als „Spezialmarkt“ nicht erteilt und somit war jeder Verkauf verboten. Die wenigen gemeldeten Händler waren daher erst gar nicht erschienen.

Wo verkaufen verboten ist, ist Verschenken erlaubt. Und so legte ich an geeigneter Stelle einen Stapel der aktuellen Ausgabe der Digital Talk (#83) aus, den mit Champ zuvor „aufgedrängt“ hatte, und schwups waren Sie auch bald alle verschwunden.

Kein Verkauf! Digital Talk #83 Wunschdenken …
Handel und Wandel
waren verboten
Der Rest eines ganzen
Stapels ‚Digital Talk #83‘
Alles nur Träumereien
(Plakatwand)

Im Innern warteten zwei Hallen auf den Besucher. Vermutlich gab es ein Ordnungsprinzip, ich habe es aber in den gut drei Stunden meiner Anwesenheit nicht erkannt. Die ausgestellten Rechner waren zwar alle schön mit Schildern versehen, die einzelnen Ausstellungsschwerpunkte wie Commodore versus Atari oder Commodore von Anfang bis Ende waren jedoch nicht gesondert kenntlich gemacht oder abgegrenzt.

Natürlich gab es neben „alten Kisten“ auch aktuelle Hardware und den einen oder anderen zugehörigen Entwickler zu sehen wie X1541 und Skern. Sehenswert waren auch C64 DTV Umbauten. So wurde aus einem Mini-DVD-Player ein edles 64er-MicroNotebook. Aber auch Softwareentwickler konnte man treffen, wie z.B. Retrofan und ALeX, die Köpfe hinter FIBR, dem neuen (ultimativen?) C64 File Browser.

Den kompletten Bericht gibt es in der nächsten DT und später auch auf C128.Net. (Bilder folgen hier)

Ankündigung der CC 2008 auf Telepolis: „Basteln, daddeln, konservieren

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Wahre Fans (3)

Ein echter Commodore-Fan schreckt vor nichts zurück. Vor allem nicht vor dem Spielzeug seiner Kinder. Beispiele gibt es da ja bereits (VC20 aus Lego). Hier nun ein weiterer Fall von zwanghaftem Verhalten. Nur die begrenzte Anzahl der blauen Pinökel bei diesem Steckspiel hinderte den Hersteller dieses Machwerks an einer vollendeteren Komposition des Commodore-Logos:

Commodore-Logo mittels Steckspiel #1 Commodore-Logo mittels Steckspiel #2 Commodore-Logo mittels Steckspiel #3

Nachtrag (30.09.2008) : Wenn man das C des Logos etwas schmaler wählt (3. Bild), dann kann man sogar noch zwei Pinökel einsparen! Es ist auch durchaus möglich, das Logo noch etwas zu schrumpfen und eine einzeilige Spalte zwischen den beiden (dann verkleinerten) „Fahnen“ zu erzeugen, aber diese wirkt einfach „zu breit“ und ein optisch gefälliger halbzeiliger Zwischenraum ist bei einem spiegelsymetrischen Objekt nun mal leider nicht möglich.

(wird fortgesetzt)

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Classic Computing 2008

Keine drei Wochen trennen uns noch von der Classic Computing 2008. Diesmal findet sie am 27. und 28. September am Westrand des Ruhrgebietes statt, auf dem Eurotecgelände in Moers.

Zu den Schwerpunkten gehört eine möglichst vollständige Sammlung aller von Commodore jemals gebauten Computer inklusive seltener Prototypen. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Atari. Auch die damalige Konkurrenzsituation soll ausführlich beleuchtet werden. In der Halle wird es auch eine über Telefon vernetzte Mailbox (BBS) geben. Terminals mit angeschlossenen Akkustikkopplern führen in die frühe Welt der DFÜ. Die Verbindung zur „Außenwelt“ wird mittels Packet Radio hergestellt.

CC2008

Classic Computing 2008
Eurotec-Center
Eurotec-Ring 15
47445 Moers
Eintritt: 5 Euro (Schüler und Studenten: 3 Euro)
27.09.2008 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
28.09.2008 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Weitere Infos und Details (z.B. Hinweise zur Anreise und eine Liste der Aussteller) finden sich auf den Seiten zur Classic Computing 2008 des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V.

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In eigener Sache: Spamer unterwegs!

Seit einigen Wochen und in letzter Zeit vermehrt, sind die Leseranmeldungen zu diesem Blog in die Höhe geschnellt. Nun ist das ja eigentlich erfreulich. Weniger erfreulich sind jedoch die von den Anmeldern hinterlassenen E-Mail-Adressen, die fast alle auf russische Server führen und verdammt nach Spam riechen. Worin der Sinn liegen soll, sich in einem Blog anzumelden und dann nicht im Blog zu spammen, weiß ich nicht, aber irgendwas mieses wird es damit schon auf sich haben. Vermutlich sind irgendwelche Spam-Versuchs-Roboter unterwegs.

Ich habe daher alle ungebetenen Neuzugänge gelöscht (Abonnenten sind davon nicht betroffen) und jetzt die Selbstregistrierung abgeschaltet. Sollte ich jemanden versehentlich gelöscht haben oder sollte sich jemand neu anmelden wollen (z.B. für ein Abo), so sende er mir einfach über meine Kontaktseite eine Nachricht.

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Wahre Fans (2)

Hier ein weiteres Beispiel, wie sich die Existenz wahrer Commodore-Fans in der Umwelt bemerkbar macht. Selbst ein simples Schachspiel ist vor Ihnen nicht sicher. Sicher ist hingegen, dass man die hier dargestellte Stellung nicht in einem regulären Spiel erlangen kann:

CBM Schachbrett (C-Logo als Matrix)

Doch wie der Blick ins Handbuch zeigt, irrt hier der „wahre Fan“, bzw. seine Erinnerung war etwas getrübt. Das korrekte Muster für das frei programmierbare Zeichen bei einem 8×8-Matrix-Drucker zum Erzeugen des Commodore-Logos (Chickenhead) sieht ein klein bisschen anders aus (hier ein Auszug aus dem Handbuch zum MPS 1000):
Muster fuer frei programmierbares Zeichen bei einem CBM 8×8-Matrixdrucker

(wird fortgesetzt)

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OVP Desaster

Tja, da habe ich also unlängst in der elektro-Bucht mal wieder einen Commodore Color Printer Plotter 1520 erstanden. Ich glaub‘ es ist der vierte. Da die Dinger so empfindlich sind, sind die meisten defekt. Aber darum ging es diesmal nicht. Das Angebot versprach kurz zusammengefasst: Commodore 1520 in OVP! So eine Schachtel wollte ich schon immer mal haben und man sollte ja meinen, dass sich inzwischen herumgesprochen hat, dass eine möglichst unversehrte Originalverpackung wertsteigernd wirkt.

Nachdem ich den Zuschlag hatte, schrieb mir der Verkäufer „Hallo, Glückwunsch. Darf ich die Originalverpackung mit Klarsichtband zukleben oder soll ich nochmal Packpapier darum machen.“ – Ja, wie bitte? Oder wie man im tiefen Süden sagen würde: „Host mi?“ – Ich habe dann sinngemäß geantwortet, dass es tatsächlich wohl vernünftig wäre, die OVP zu schonen und Packpapier zu verwenden.

Doch irgendwie habe ich da wohl was falsch gemacht, als ich diese Botschaft nur als Zusatz zur Bezahlmeldung und nicht mit einer extra eMail (in Großbuchstaben?) versandte. Denn das hier war das Ergebnis (obendrauf klebte auch noch der Adresszettel des Paketdiensts!):

Printer Plotter 1520 in OVP

Der Paketbote, der das Desaster am Samstag ablieferte, konnte ja nichts dafür, aber er musste leider einen heftigen Fluch ertragen. So ein Sch…lechter Tag!

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