Die GIG ist tot, es lebe die GIG!

Totgesagte leben länger! Diese Lebensweisheit trifft auch für die GEOS Interessengemeinschaft Süd (GIG Süd) zu. Auf dem 14. Computertreffen in Suhl (vom 25. bis zum 27. März 2011) kam es zwar zur angekündigten Auflösung des eingetragenen Vereins, aber die Gruppe selbst wird auch ohne das „e.V.“ weiterexistieren und am Treffen in Suhl will man ebenfalls festhalten.

Insofern ist bis auf die zwei Buchstaben fast alles beim Alten geblieben. Das „fast“ betrifft zum einen die mit der Vereinsauflösung abgelegten formalen Zwänge einer Vorstandswahl und die damit verbundenen amtsgerichtlichen Eintragungen in das Vereinsregister und zum anderen das Vereinsvermögen (es wird Satzungsgemäß einem gemeinnützigen Zweck zugeführt). Welche Auswirkungen das auf das nächste Treffen haben wird, das bisher mit Vereinsmitteln gesponsert wurde, werden wir spätestens in einem Jahr wissen.

In diesem Jahr verirrten sich ca. 20 bekannte Veteranen der Anwenderszene und ein „Neuling“ in den Thüringer Wald. Neben der Zukunftsplanung ging es dabei natürlich vor allem um einen Erfahrungs- und Ideenaustausch zu alter und aktueller Soft- und Hardware. Nur um GEOS geht es eigentlich schon lange nicht mehr.

Bemerkenswert war zum einen die hohe relative Dichte an laufenden SX64 (3 Stück) und zum anderen der von Skern mitgebrachte Prototyp einer Adapterplatine für das IEC2ATA V2. Dieser Adapter versieht das IEC2ATA (wie bereits im Bericht zur letzten Hobby & Elektronik angedeutet) mit einem leistungsfähigeren Atmel AVR. Einer verbesserten Laufwerksemulation steht jetzt hardwareseitig nichts mehr im Wege.

IEC2ATA Adapter mit leistungsfähigerem Atmel AVR

Ich selbst habe mich diesmal mit einem Lötkolben, einigen passiven Bauteilen und zwei Anschlußkabeln beschäftigt und versucht, einen RGBI zu RGBA-Konverter zu basteln um daran einen RGB-VGA-Wandler anschließen zu können. Die entsprechende Anleitung hatte ich mir von H2Obsessions Internetseite besorgt.

RGBI auf RGBA Adapter

Nachdem alles fein säuberlich zusammengebastelt war, wurde für den RGB-VGA-Konverter eine improvisierte Stromversorgung mittels PC-Netzteil installiert (der Versuch den Konverter über den Casettenport zu versorgen saugte meinem C128 das ganze Leben, sprich Strom und Spannung aus dem Leib) , ein LCD-Monitor herbeigeschleift und alles zusammengestöpselt. Vor den Augen der versammelten Teilnehmer wurde das chinesische Menü des Konverters auf eine lesbare Sprache umgestellt und dann… Nichts! Leider nur Nichts!

Test der Kette RGBI - RGBA - VGA

Nicht einmal ein Flimmern oder Zucken konnte vom C128 auf den LCD übertragen werden. Die Suche nach dem Fehler wird mich vermutlich ein vielfaches der Zeit kosten, die der Zusammenbau benötigte. Damit endete das Treffen für mich, da ich nur für einen Tag teilnehmen konnte, nicht ganz so erfolgreich wie erhofft; aber immerhin konnte ich noch was aus der kostenlosen Grabbelkiste ergattern und das ist ja auch schon was.

Einige Bilder vom Treffen finden sich im Album auf C128.Net.

Nachtrag: Ein weiterer Bericht über das Treffen, geschrieben von HaJo.

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Coca-Cola Codebreaker

Auf der HomeCon im Januar traf ich Trackrider, der gerade an einem Code Generator zur Erzeugung von Coca-Cola Deckelcodes (das sind die Zahlen und Buchstaben, die innen im Cola-Flaschendeckel stehen) arbeitete. Man kann die Codes bei www.cokefridge.de gegen sogenannte Coins tauschen und dann unter anderem Musik downloaden oder an Spielen teilnehmen und was gewinnen.

An so einen Code Generator haben sich schon viele versucht [z.B. die Leute von coke.frob.us ; die Seite ist jetzt nur noch im Web Archiv zu finden, einige Spuren finden sich aber auch noch auf Digg]. Auch auf cracks.cx kann man nach dem Begriff „Coca-Cola Code“ suchen und bekommt auch einige Treffer angezeigt. Wer weiss aber schon, was dahinter steckt? Empfehlen kann man den Besuch dieser Seiten sicherlich nicht.

Trackrider hatte sein Projekt auf einem C64 gestartet. Aufgrund des nicht ausreichenden Speichers stieg er dann letztlich auf einen C128 um (meiner Meinung nach sowieso der bessere Computer – hüstel).

CCC Infotext

Nach bisherigen Tests sind die vom Programm ausgegebenen Codes zu 99% korrekt. Allerdings kann das Tool nicht wissen, ob es den Code schon in einem Flaschendeckel gab und ob ihn schon jemand verwendet hat (ok, die Coca-Cola Company weiß es natürlich). Daher muss man damit rechnen, dass die erzeugten Codes immer mal wieder, obwohl sie korrekt sind, abgelehnt werden, da sie schon von anderen genutzt wurden. Im Rahmen der oben erwähnten Tests war etwa die Hälfte der Codes „frisch“ und der Rest bereits verbraucht.

CCC Datenscann

Man startet das Programm von der Originaldisk mit BOOT. Es wird dann eine Grafik nachgeladen und nach einigem Firlefanz startet der C128 mit dem Nachladen von Daten. Das ganze erfolgt im Direktzugriff, daher darf man die Disk nicht validieren (und das Laufwerk muss voll kompatibel sein, ein SD2IEC wird wohl nicht funktionieren). Nach Aussage von Trackrider sind die Codes nicht wirklich zufällig sondern entstehen aus einer komplexen Reihenfunktion (irgendwie muss ja auch Coca-Cola den Überblick behalten). Es werden für die Codes auch nicht alle Ziffern und Buchstaben verwendet sondern nur eine Auswahl (0123456789ADHIJMPQTW).

CCC zeigt einen Deckelcode

Die Diskdaten enthalten vorberechnete Pseudozufallsdaten und beschleunigen somit die Echtzeitberechnung der eigentlichen Codes. Damit nicht jeder mit dem Programm die gleichen Codes erzeugt und dann der Zweite der es nutzt nur noch verbrauchte Codes erhält, muss man die Disk personalisieren. Dazu gibt man im Programm einen sechstelligen Zifferncode ein, der später auf der Disk im Klartext erscheint. So startet jeder an einer anderen Stelle der Reihe und jeder hat seinen eigenen Codebereich.

Das Tool gibt es hier als gezipptes D64 zum Download.

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Lesefutter zum Dritten

Nicht mehr ganz so frisch ist die aktuelle Ausgabe der englischsprachigen Commodore Free. Das neueste Heft (Februar 2011) trägt die Nummer 48 und erschien Anfang März (Infomail). Wenn der Herausgeber, Nigel Parker, seinen bisherigen Erscheinungsrhythmus beibehält, darf man aber schon in Kürze mit einer neuen Ausgabe rechnen.

Commodore Free (neues Logo)

Aus dem Inhalt von Heft 48:

* Editorial
* Readers Comments
* NEWS
  - PET+C64 in 25 Most Important PCs
  - Amiga Programmer for PageStream 5
  - Sideways SEUCK Compo 2011
  - Commodore Server Update
  - Fantasia's Return BBS Test Run.
  - Plus/4 / C16 Technical Documents
  - Arcade Retro Gaming Newsletter
  - Tiger-Disk #171 available
  - PixelJam Demoparty at Notacon 8
  - Aros Broadway 0.0.2R11
  - HVMEC 1.0 Released
  - The C64 - Archiv Updated
  - AmigaOS 4.1 Classic Promo Video
  - Contiki 2.5rc1 Released
* Interview With MIRKOSOFT
* Where Are They Now
* Multimedia With The CDTV
* C16 Programming
* Back to the Past: Issue 9, Jun 2007
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Lesefutter zum Zweiten

Retro #19Nur einen Tag nach der Digital Talk lag die aktuelle Retro im Kasten. Die Retro #19 heißt bei mir immer noch GO64! und eigentlich stand sie schon auf meiner „Abschußliste“. Mir enthält sie einfach zu wenig „Commodore“! Jetzt bin ich aber doch ganz zufrieden damit, das Abo verlängert zu haben.

In einem Bericht mit dem Titel „The Ultimate Challenge“ geht es auf vier Seiten um C64-Hardwareerweiterungen und auch ein umfangreicher Bericht über die Entwicklung von der Hacker- zur Demoszene verspricht langen Lesegenuss.

Die C64-Retro-Game-Show findet mit Teil 23 ihren (vorläufigen) Abschluss. Es werden die Jahre 2005 bis 2011 behandelt. Der lange Zeitabschnitt zeigt: es gibt leider nicht mehr viel Neues im Spielesektor.

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Lesefutter zum Ersten

Digital Talk #91Der März verabschiedet sich mit viel Lesefutter. Am Dienstag war die neueste Ausgabe der Digital Talk im Briefkasten. Nach langem Hin und Her, frustrierten Redakteuren, Problemen mit dem Magsystem und anderen Schwierigkeiten (alles nachzulesen im Forum64) hat es DJ Sid zusammen mit Nyquist doch noch erreicht, dass es eine Ausgabe #91 gibt. Ein ordentliches Booklett und ein hübsch gruseliges Diskettencover runden den Spaß ab. Für nicht-Abonnenten gibt es die DT hier zum Download. Sehr erfreulich, dass es mit dem DiskMag weitergeht.

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Die Qual der Wahl

Am kommenden Wochenende hat man die Qual der Wahl. Gleich zwei mehrtägige Veranstaltungen locken den Retro-Computer-Fan. Am Samstag und Sonntag gibt es in Hessen die HomeCon XI (Anmeldung hier); die erste zweitägige HomeCon wird sicher ein riesen Spaß.

Schon am Freitag startet in Thüringen das 14. Computertreffen in Suhl (Info hier). Bis zum Sonntag wird in gepflegter Atmosphäre gespielt, geschaut, probiert und gefachsimpelt. Ich selber werde am Samstag dort auftauchen und entweder ein bisschen mit Elektronik basteln oder an einem meiner vielen Programmierprojekte weiterarbeiten.

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GET mit blinkendem Cursor

Heute hatte ich im Forum64 ein Déjà-vu-Erlebnis. Ein Forumsteilnehmer fragte nach einem „Cursor bei GET Abfragen„. Benötigt wurde eine Lösung für einen CBM 8032. Das erinnerte mich gleich an meine eigenen Probleme mit der Implementierung des GET-Befehls bei CBM-Rechnern … vor über 25 Jahren!

Lustigerweise kamen im Forum gleich ein paar hilfreiche Tipps für die Nachbildung eines Cursors auf einem C64. Nur war danach nicht gefragt. Die beste BASIC-Lösung für den 8032 kam vom User Paradroid:

10 poke 167,0:rem cursor ein
20 get a$:if a$=""then 20
30 wait 170,1:poke 167,1:rem warte auf cursor aus (170,1), dann cursor ausschalten (167,1)
40 if a$=chr$(13) then end
50 print a$:goto 10

Die Idee mit dem WAIT-Befehl ist ganz nett, führt aber zu einer hakeligen Eingabe, da immer erst das Ende der Blinkphase abgewartet werden muss. Das hat mir vor einem viertel Jahrhundert schon nicht gefallen. Daher habe ich mir damals eine Assembler-Lösung gebastelt (anders geht’s halt nicht). Das war dann auch meine erste Veröffentlichung in einer Computer-Zeitung (und es gab sogar Geld dafür … was für Zeiten!):

GET mit blinkendem Cursor (auch als PDF)

Manche Lösungen sind halt seeehr, seeehr alt.

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Internationales Jahr der Chemie 2011 (2)

Die Vereinten Nationen (UN) haben für 2011 das „Internationale Jahr der Chemie“ ausgerufen. Wenn sich schon die ganze Welt so intensiv mit Chemie beschäftigt, dann ist das Grund genug mal zu rekapitulieren und recherchieren, was denn das Retro-Computer-Hobby mit Chemie verbindet.

Im ersten Teil habe ich daher über eigene Erfahrungen mit Computern im Chemiestudium berichtet. Dass ich für meinen C128 eigens ein Textverarbeitungsprogramm geschrieben habe (schreiben musste, um mit einem strunzdummen, aber dafür billigen Typenraddrucker spezielle Symbole wie ein Alpha darstellen bzw. automatisch ein Inhalts- und ein Stichwortverzeichnis für meine Dissertation erzeugen zu können), sei hier nur eine Randnotiz wert. Der zweite Teil soll sich mit Lern-, Demonstrations- und Rechenprogrammen zum Thema Chemie befassen.

Teil 2: Die Chemie, Commodore und die Nachwelt

Allgemein zugängliche Chemierechen und -lernprogramme, bzw. das was man damals dafür hielt, gab es schon – wenn auch in kleiner Zahl – in den frühen CBM-Tagen. In Softwaresammlungen der ICPUG und TPUG (heute erhältlich auf CD) finden sich zumindest einzelne mehr oder weniger sinnvolle Beispiele. Obwohl ich die entsprechende ICPUG Disk leider nicht testen konnte, klingen die Programmbeschreibungen vergleichbar zu denen auf den TPUG Educational-Disks und deren Qualität ist, nach einer ersten Sichtung, leider nicht gerade berauschend.

Dabei gab es in Programmzeitschriften wie der Chip und speziell der CAL (Computer-Anwendung im Labor, 1983 – 1985) durchaus sinnvolle und nützliche Programme für angehende und gestandene Chemiker, die auch auf einem Commodorerechner lauffähig waren (und sind). Im Internet sucht man diese allerdings vergeblich, sie sind für die moderne Nachwelt, die nur noch elektronisch recherchiert und das Betreten von echten Bibliotheken für Papierliteratur für einen Anachronismus hält, schlichtweg verloren. Google jedenfalls liefert zu den entsprechenden Stichworten allenfalls ein paar inhaltlich wertlose Hinweise auf Literaturzitate.

Ernsthafte Computeranwendungen im Bereich der Chemie gibt es natürlich auch in der Erfassung und Auswertung von Messdaten. Dafür den weitverbreiteten und relativ preisgünstigen C64 zu nutzen, bot sich da auch wegen seines frei programmierbaren USER-Ports geradezu an. Zu diesem Thema gibt es einige interessant klingende Bücher (mehrbändig):

Falls man heute überhaupt noch einer dieser Schriften in gebrauchter Form habhaft werden kann, dann zu horrenden Preisen. Die Basis der Preisbildung erscheint allerdings recht fragwürdig, zumal eine praktische Nutzung im Unterricht heutzutage ausgeschlossen werden kann. [Falls jemand, der das hier liest, diese Bücher besitzt und nicht mehr benötigt, kann er mir ja mal ein vernünftiges Angebot unterbreiten.]

ChemLab Screenschots (tn)

Wenn also im Bereich der sinnvollen Anwendungen nichts den weiten Weg bis in die Moderne überlebt hat, bleibt immer noch ein Gebiet, in dem der C64 unübertroffen ist: Spiele. Trotz intensiver Suche habe ich nur ein Beispiel finden können: Chem Lab von Simon & Schuster Computer Software ist eine Art Simulation Chemischer Laborversuche (Bericht in der Compute; Info in der Gamebase64). Die Palette der animierten Experimente reicht dabei von Farbspielereien bis Explosionen.

Falls irgendjemand weitere Infos zu Spielen oder Anwendungsprogrammen für Commodore-Rechner mit Chemiebezug kennt oder hat, würde ich mich über eine kurze Mitteilung freuen.

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Internationales Jahr der Chemie 2011 (1)

Internationales Jahr der Chemie 2011Die Vereinten Nationen (UN) haben für 2011 das „Internationale Jahr der Chemie“ ausgerufen. Es soll an die Errungenschaften der Chemie und ihre Beiträge zum menschlichen Wohlstand erinnern [1]. Die Eröffnungsrede auf der deutschen Auftaktveranstaltung am 9. Februar wurde von unserer Bundeskanzlerin gehalten.

Wenn sich schon die hohe Politik so intensiv mit Chemie beschäftigt, dann ist das Grund genug mal zu rekapitulieren und recherchieren, was denn das Retro-Computer-Hobby mit Chemie verbindet und damit meine ich nicht die diversen Rezepturen zum Bleichen vergilbter Computergehäuse.

Teil 1: Die Chemie, der Computer und Ich

Als ich Anfang der 80er des letzten Jahrhunderts mein Chemiestudium begann, konnte man durch die Fenster des Instituts für Technische Chemie mehrere CBM-Rechner erkennen, die dort vermutlich für Steuerungsaufgaben benutzt wurden. Meine Hoffnung, im Studium recht bald mit diesen oder anderen Rechnern in Kontakt zu kommen, erwies sich jedoch als trügerisch.

Statt dessen wurde den Studenten ein Informatikkurs zum Erlernen der Programmiersprache FORTRAN 77 angeboten. Die Programme wurden mit Hilfe von Lochkartenstanzern auf Lochkarten (Bild) übertragen. Der fertige Programmkartenstapel wurde dann im Rechenzentrum abgegeben und verarbeitet. Erst am nächsten Tag holte man sich einen dicken Stapel Computerpapier aus dem Drucker und konnte dann sehen, ob das Programm etwas sinnvolles oder – was viel öfter der Fall war – eine Fehlermeldung als Ergebnis zeigte. Ein Computerterminal bekamen wir nicht zu Gesicht. Mit meinem CBM 4008 war ich daher zuhause informationstechnisch weitaus fortschrittlicher ausgerüstet als an der UNI.

Einen direkten Draht zum Zentralrechner erhielten wir erst später, als wir im Rahmen eines Organik Seminars HMO-Gleichungen lösen sollten (semiempirische Quantenchemie klingt gruselig, ist aber nur halb so komplex wie es sich anhört). Die Ergebnisse der Berechnungen, wer hätte es gedacht, waren wieder Stapel an bedrucktem Endlospapier. Die Programmlogik war aber keine Hexerei und so habe ich mir eine einfache Version für meinen CBM erstellt und konnte zuhause rechnen.

In der Folgezeit habe ich noch manches von meinem CBM berechnen und drucken lassen, womit ich bei einigen Praktikumsassistenten durchaus Eindruck schinden konnte. Besonders die hochauflösenden Grafiken (Anm: nach den Maßstäben der damaligen Zeit!), erzeugt mittels eines eigentlich nicht grafikfähigen Computers und eines ebenfalls eigentlich nicht grafikfähigen Druckers (CBM 4022) konnten überzeugen. Erst mit dem massenhaften Auftauchen des Commodore C64 begann der Stern meines CBMs zu sinken. Doch da lagen die besagten Praktika schon hinter mir.

Fortsetzung folgt mit Teil 2: Die Chemie, Commodore und die Nachwelt

[1] Quelle: http://www.unesco.de/chemiejahr_2011.html

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GIG Süd – 14. Computertreffen in Suhl

Die GEOS Interessengemeinschaft SÜD e.V. (GIG Süd) liegt in den letzten Zügen. Auf dem nun schon 14. Computertreffen in Suhl, wird man sie zu Grabe tragen (Vereinsauflösung). Doch das kann die Stimmung nicht trüben, denn das Treffen soll es auch weiterhin geben. Vom 25. März (14:00 Uhr) bis 27. März 2011 (11:00 Uhr) sind also wieder alle Liebhaber alter Computersysteme herzlich eingeladen; für Tagesgäste bietet sich da natürlich ein Besuch am Samstag an. Wie jedes Jahr findet das Treffen statt im

Hotel „Thüringen“ Suhl
Platz der Deutschen Einheit 2
98527 Suhl
Tel.: +49 3681 7676
Fax: +49 3681 724379

Übernachtung (mit Frühstück): Einzelzimmer = 72,00 €; Doppelzimmer = 87,00 €. Selbstbucher müssen den Buchungscode „Computerclub 2011“ angeben. Buchungsende ist der 25. März 2011.

Weitere Infos und Anmeldung (auch für Tagesgäste) bis spätestens 24. März 2011 bei:
Klaus Finke (Tel. +49 3681 726-neun-zwei-zwei)

Links:
Blogeintrag zum letzten Treffen: GIG Süd Frühjahrstreffen in Suhl 2010
Bilder vom letzten Treffen: GEOS Frühjahrstreffen 2010 in Suhl

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