Archiv des Autors: wte

Konfetti 64

C128.Net proudly presents: Konfetti 64! Machen Sie sich für diesen Rosemmontag Ihr eigenes elektronisches Konfetti. Werfen Sie Luftschlangen und lassen Sie die Welt ständig in einem neuen Licht erscheinen. Die erste Version dieses Machwerks (links) erblickte Freitag Nacht zwischen halb eins und halb vier das Licht der Welt. Mein erstes „Demo“ (SubNanoDemo) auf einem C64! Die weiterentwickelte Kombiversion, die auch auf einem C128 läuft (rechts), entstand dann am Sonntag bei Tageslicht!
Konfetti!

Das Programm auf dem D64-Image muss mit LOAD“KONFETTI.BAS“,8 oder LOAD“*“,8 geladen werden (nicht mit „,8,1“), da C64 und C128 unterschiedliche Startadressen für Basicprogramme haben. Mit [SPACE] wird der Farbwechsel des Hintergrunds aktiviert bzw. deaktiviert. Über die Taste [L] wird gesteuert, ob auch noch Luftschlangen fliegen. Jede andere Taste stoppt die „Demo“. Helau!

PS: Um das Programm für C64 und C128 lauffähig zu machen, wurde es in BASIC 2.0 programmiert. Dabei musste ich feststellen, dass der LOAD-Befehl im C128 nicht auf die gleiche Weise funktioniert wie im 64er. Wer sich das Programm anschaut, wird das Problem – und seine Lösung – sicher schnell finden.

Veröffentlicht unter C128, C64, Soft | Ein Kommentar

Video: Gates vs. Jobs

YouTube Video Gates vs. JobsAuf YouTube steht seit gestern ein Video (benötigt Java Script), das einen Streit zwischen Bill Gates und Steve Jobs um Vista und iPhone zeigt.

Der an dieser Stelle interessante Teil kommt im letzten Drittel des Videos zum tragen, wenn der gute alte C64, der meistverkaufte Computer der 80er – nein! der meistverkaufte Computer aller Zeiten -, auftritt. An dieser Stelle ist das Video nicht ganz jugendfrei, aber auf englisch fällt das nicht so auf.

Leider wird der CeVi etwas alterschwach dargestellt (siehe Bild), was ja, wie wir wissen, so nicht zutrifft. Auch hier gilt: totgesagte leben länger!

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreibe einen Kommentar

Basic 7.0 für den Plus/4

cbm264 Banner

Manchmal kann ein Tellerrand recht hoch sein, so dass der Blick nie, oder zumindest fast nie, darüber hinausreicht. Der Plus/4 (und der C16) haben im Kreis der Commodore-Fans immer ein Schattendasein geführt. Die Inkompatibilität zum C64, der „kastrierte“ Speicher beim C16 und das seltsame Design inklusive der Pfeiltasten beim Plus/4 (PluVi) haben sicher genauso ihren Teil dazu beigetragen wie das Fehlen der beliebten Sprites. Da halfen auch nicht die hervorragenden Farbgrafikfähigkeiten des TED oder das verbesserte Basic 3.5.

Trotzdem – oder gerade deshalb? – gab und gibt es eine treue Fangemeinde für diese Computer. Und so bleibt es nicht aus, dass man ab und an über interessante Entwicklungen stolpert, die es lohnen genauer untersucht zu werden. Eine dieser Entwicklungen ist das vom C128 bekannte Basic 7.0 für den Plus/4. Es erweitert das Basic 3.5 um die fehlenden Kommandos und fügt noch einige weitere hinzu. Wie man auf cbm264.com nachlesen kann, ist das Programm schon seit 1988 existent und seit November 2003 im Netz verfügbar. Man muss es dem oben zitierten Tellerrand zuschreiben, dass es mir erst jetzt bekannt wurde (die PluVi-Gemeinde möge das verzeihen).

VICE emuliert Plus/4 Basic 7.0

Basic 7.0 für den Plus/4 gibt es auch als ROM-File zur Benutzung in einem Emulator (Download über cbm264.com). Die Anleitung auf cbm264.com ist für den Yape-Emulator verfasst (der vermutlich die beste Plus/4-Emulation bietet). Bei der Plus/4-Emulation im VICE-Emu muss man etwas anders vorgehen: Das ROM wird hier über die Menübefehlfolge File / Attach Cartridge Image… / C2 low image… eingebunden. Nach dem Speichern der neuen Konfiguration und einem Neustart erscheint dann der oben angezeigte Startbildschirm und über [F2] kann Basic 7.0 gestartet werden. Ein Hinweis sei hier noch gestattet: es handelt sich um eine Befehlserweiterung mit den Basicbefehlen des Commodore 128, nicht um eine Emulation! C128-Programme müssen also immer noch an die spezifische Hardware angepasst werden.

Es gibt in VICE, anders als bei Yape, derzeit keine Option, sich die eingebundenen Cartridges anzeigen zu lassen (oder sie wurde so gut versteckt, dass man sie nicht findet). Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Cartridges bereits eingebunden wurden, schaue man (unter Windows) in der VICE.ini nach. In der Sektion [Plus4] sollte sich im Falle von Basic 7.0 folgender Eintrag finden: c2loName=“C:\Pfad\Vice\PLUS4\basic7-0.rom“.

Veröffentlicht unter Allgemein, Soft | Ein Kommentar

Super Emu?!

Noch ist es dem VICE-Team nicht gelungen, den C128 im VICE-Emulator korrekt nachzubilden (der 2 MHz-Modus fehlt ganz und der VDC wird nur rudimentär unterstützt) und doch gab es gestern im Forum64 eine Ankündigung, die weit über dieses Vorhaben hinausgeht und nun heiß diskutiert wird:

SuperCPU 128

Bastet Furry hat vor, eine Emulation der SuperCPU für VICE zu programmieren (oder notfalls einen eigenen Emu zu stricken). Verschiedene „Bausteine“ wie den 65816 Core sowie einen ROM-Dump der SuperCPU hat er schon zusammengetragen. Dass das SuperCPU-ROM auch das ROM der RAM-Link und JiffyDOS enthält, macht die Sache sicher nicht einfacher aber umso interessanter. Hoffen wir, dass es nicht bei einer Ankündigung bleibt, ein leichtes Unterfangen ist es in jedem Fall nicht und so hat der Initiator auch gleich verkündet: „Ach ja, kann (sehr) lange dauern bis was passiert, aber irgendwann passiert’s“. Wer helfen will und kann, sollte sich im Forum64 bei Bastet Furry melden, vielleicht geht’s dann ja schneller voran…

Veröffentlicht unter Allgemein | Ein Kommentar

C128 4k Game Coding Competition 2007!

Commodore128.org

Auf commodore128.org wurde im zugehörigen Forum die Commodore 128 4k Game Coding Competition 2007 ausgerufen. Die Ankündigung erfolgte bereits Ende Dezember, die Compo läuft jedoch noch bis zum 1. April 2007. Wer mitmachen will, sollte daher schnell seinen C128 anwerfen oder VICE starten und in die Tasten hauen.

Ein paar Regeln gibt es auch: Natürlich dürfen die Programme nicht größer als 4096 Bytes (4kb) sein, sie müssen auf einem C128 und auf VICE lauffähig sein (wobei letzteres eine erhebliche Einschränkung darstellt, da derzeit der 2 MHz-Modus gar nicht und der VDC nur schlecht emuliert werden), die Programme dürfen für den 40 oder 80-Zeichen Modus sein und alles läuft unter GPL, so dass auch der Quellcode mitgeliefert werden muss.

Ein Schmankerl zum Abschluss: Es gibt auch was zu gewinnen (außer der Ehre)! Der erste Preis sind AU$ 100, der 2. AU$ 50 und der Drittplazierte kann immerhin noch AU$ 25 via PayPal bekommen.

Veröffentlicht unter C128, Compo | Schreibe einen Kommentar

C64 Music!

C64Music!

Wer sich (nicht erst seit dem viel diskutierten Musikdiebstahl von Timber-was-auch-immer) für SID-Sound und alles, was sich sonst noch so rund um den C64 und die Musik deht, interessiert, sollte mal auf C64Music! vorbeischauen:

C64Music! is a weekly journal about Commodore64 related geek music projects, featuring DIY, schematics, releases, C64 bands, retro software reviews, SID based synths… you could call it a Multiple Sidosis…

Veröffentlicht unter C64, Music | Schreibe einen Kommentar

Hasst da la Vista?

Die Frage des Tages für PC-Junkies lautet „Hast da la Vista“ (Hast Du das „Vista“) oder auch „Hasst da la Vista“ (Hasst Du das „Vista“). Für Linux-User ist das längst entschieden: Brauch‘ ich nicht – will ich nicht. Und was für einen Nutzen hat Otto Normaluser vom neuen Windows Vista? – vorerst keinen!

Das neue Windows glänzt erstmal durch Inkompatibilität. Die Hardwareanforderungen werden derzeit nur durch neue Hochleistungs-PCs abgedeckt. Alte Rechner sind zu lahm (ein 1,5 GHz Pentium wird auf die Rechenleistung eines C64 reduziert, was nicht etwa gegen den Pentium sondern für den C64 sprechen soll), die alte Hardware wird mangels Treiberunterstützung nicht akzeptiert. Ohne nagelneuen Rechner lohnt sich die Anschaffung in keinem Fall. Bei der Software sieht es nicht anders aus. Das neue Sicherheitskonzept bringt diverse Software aus dem Tritt. Auch hier heißt es: Updaten und Neukaufen. Die Vista-Mania wird so schnell ein teures Vergnügen. Share- und Freeware? Vielfach Fehlanzeige! Vielleicht ist, wenn es schon ein neues Betriebssystem sein soll, jetzt der passende Augenblick gekommen, um auf Linux umzusteigen?

Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie der Performancegewinn, der mit verbesserter Hardware erreicht wird, mit immer langsamerer Software zunichte gemacht werden kann. Für diejenigen, die ihre „Retro-Software“ (Emulatoren, Star-Commander u.s.w.) weiterbenutzen wollen, war schon der Umstieg von Win98/ME zu XP eine große Hürde. Vista durfte eine noch größere sein.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreibe einen Kommentar

30 Jahre PET

Vor 30 Jahren, im Januar 1977, stellte die Firma Commodore auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (USA) den ersten als Fertiggerät in Serie gebauten Microcomputer vor. Der PET (Personal Electronic Transactor) getaufte Computer war zwar erst im Spätsommer lieferbar, doch der Prototyp war Monate vor den Konkurenzmodellen Apple II und TRS 80 einsatzbereit.

30 Jahre PET

Der Prototyp von der CES war erst zur Messe in alle Eile aus billigen Einzelteilen zusammengeschustert worden. Der Monitor stammte aus einem Billig-TV-Gerät und das Chassis war aus Holz. Chuck Peddle, der zuvor schon den KIM-1 entwickelt hatte, arbeitete drei Tage und Nächte, um das Werk zu vollenden und es wurde nur wenige Stunden vor der Eröffnung der Messe fertig. Wieso nur erinnert uns diese Geschichte an den ersten C64 und noch mehr an die Umstände der Vorstellung des C128?

Das Gehäuse des Prototypen hatte abgerundete Ecken und das Design wird Ira Velinsky zugeschrieben (keinesfalls Porsche, wie immer mal wieder fälschlich behauptet wird). Dieses Ur-Design wurde aus Kostengründen in der Serienproduktion des PET 2001 gegen das bekannte Blechkleid getauscht und findet sich erst Jahre später in den B-Serie Modellen (CBM 500, CBM 600 und CBM 700) bzw. dem eleganten CBM 8032 SK wieder.

Der PET hatte ursprünglich 4K RAM, wurde aber schon nach kurzer Zeit nur noch mit 8K RAM verkauft. Das Herz war der neue 1 Mhz MOS 6502 Prozessor, Betriebssystem und BASIC hatten in 14 KByte ROM Platz gefunden und so stand der Rechner nach dem Einschalten in Sekundenschnelle zur Verfügung. Die verwendete Tastatur war, wegen des eingebauten Cassetten(Daten)recorders, sehr winzig, und wurde nicht von ungefähr als Micky-Maus-Tastatur bezeichnet; immerhin gab es ein abgesetztes numerisches Tastenfeld. Der 9″ Monitor war fest eingebaut, jedoch ließen sich die Videosignale für externe Geräte am Userport abgreifen.

Schon nach kurzer Zeit war der PET 2001 auch in Deutschland erhältlich. Wo er später aufgrund namensrechtlicher Probleme in CBM 2001 (Commodore Business Machine) umgetauft werden musste. Man fand ihn sowohl im Versandhandel als auch in größen Kaufhäusern. Der Preis war gegenüber den in den USA verlangten knapp 600 Dollar mit 2.999 DM reichlich überhöht, sank aber bald auf rund 2000 DM und darunter. Übrigens kostet auch heute noch ein aktueller für den Massenmarkt produzierter PC genau 2000 DM oder eben 1000 Euro. Man schaue sich dazu die jährlichen Angebote von Aldi an. Das Gerät kostet jedesmal 999 Euro nur Leistung und Ausstattung werden von Jahr zu Jahr hochgeschraubt. Was mich zu der Aussage führt: Computer für den Massenmarkt kosten immer 1000 Euro. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Hier bestimmt die Psychologie den Preis und somit wird der „Rechner der Saison“ (jetzt im Februar 2007 ist es ein Laptop) über Leistung und Ausstattung an den Preis angepasst und nicht umgekehrt – und das jetzt schon seit fast 30 Jahren!

Es mag vielen Commodoreenthusiasten nicht in den Kram passen, aber das BASIC des PET und damit aller Nachfolger (inkl. C64) stammt ursprünglich von Microsoft. BillyBoy persönlich verkaufte Commodore das Produkt mit allen Rechten und Commodore konnte dann damit machen was es wollte (davon träumen die M$-Kunden von heute nur).

Zum Trost für alle M$-Hasser sei gesagt: das BASIC hatte einige Macken! Was sonst würde man von einem M$-Produkt erwarten?
1. Arrays konnten nur eine maximal Größe von 256 Elementen erreichen
2. Die IEEE-Schnittstelle war (auf höherer Ebene) nicht funktionsfähig
3. Leerzeichen innerhalb von (scheinbaren) BASIC-Schlüsselwörtern wurden vom Editor ignoriert. Was dazu führte, dass z.B. der Ausdruck „F OR I“ als „FOR I“ übernommen wurde und zu einem „Syntax Error“ führte. Allerdings konnte man auch „P R I N T“ schreiben und es wurde „PRINT“ ausgeführt.

Links:
Commodore PET History (geschichtlicher Abriss, englisch)
Larry’s PET/CBM Pages (mit kleinem Bildchen des Prototypen, englisch)
Andre Fachat’s PET Index (umfassende Zusammenstellung, englisch)
CBM Linkpage (wie der Titel sagt: Links!, deutsch)
Kufis Commodore Computer Online Museum (Quelle des PET-Bildes für die Montage, deutsch)

Veröffentlicht unter CBM | Ein Kommentar

Commodore Free: Nur eine kurze Pause?!

Eine kleine Schrecksekunde gab es vor kurzem für alle Freunde des englischsprachigen PDF-Magazins Commodore Free. Die Commodore Free wird von Nigel Parker herausgegeben und versteht sich als inoffizieller Nachfolger der Commodore Scene, die – nach einjähriger Unterbrechung im Jahr 2005 und nur einem Heft in 2006 – ihr Erscheinen im letzten Jahr endgültig einstellte.

Die Commodore Free wurde erstmals Ende Oktober 2006 publiziert und die dritte Ausgabe wurde Anfang Januar zum Download ins Netz gestellt. Das besondere an diesem Magazin ist, dass es nicht nur als PDF, sondern auch als ASCII-Text und (!) Diskettenmagazin (D64-File) verfügbar ist – bzw. bis Mitte Januar 2007 war, denn danach…

Bis gestern, den 22. Januar, las man folgendes auf www.commodorefree.com: „Web site Down! I have been contacted ref the use of some Brand names and images in the magazine without permission / I cant see how I can print a magazine on a computer without Showing a picture or writing about it or naming such a machine / I am thinking what to do next, as the magazine was free I dont have any legal support.“

Heute, am 23. Januar, sieht es zum Glück schon erfreulicher aus: „Having one or two problems – Hoping to return soon!“. Wie es scheint, gibt es Hoffnung, das Copyrightproblem zu klären. Andernfalls könnte man die Commodore Free nur noch als HTML-Kopie der PDF-Dateien (ohne Bilder) über den Google Cache lesen.

Nachtrag (31.1.2007):
Commodore Free ist wieder online. Inzwischen ist Ausgabe #4 erschienen. Aus Copyrightgründen wurden jedoch die Ausgaben #1 bis #3 dauerhaft vom Server gelöscht (Zitat: „Issues 1 to 3 had to be removed due to copyright problems“ ).

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreibe einen Kommentar

I adore my 64, my Commodore 64 …

Commodore Billboard

Wie vor wenigen Tagen hier [Werbung Anno Dazumals, VC 20 trifft StarTrek] berichtet, hatte meine auf dem Commodore Billboard durchgeführte Suche nach zwei Werbefilmen (TV-Commercials), die ich bei YouTube bzw. GoogleVideo gesehen hatte, keinen Erfolg. Trotzdem war die Suche nicht ergebnislos! Die beiden folgenden Radiowerbelieder haben mich für den Zeitaufwand mehr als entschädigt:

Version 1
Version 1
Version 2
Version 2

Die zwei Audiodateien (und noch weitere) finden sich auf dieser Seite des Commodore Billboards.

Veröffentlicht unter C64 | Ein Kommentar