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Feuer frei: Galaxians – Galaga – Galaxy

Galaga 4001Shoot ‚em up! – Damals
wie heute ein beliebtes
Genre.

Die Faszination der Weltraumballerspiele unter den Arcade Games zeigte sich nicht nur in der Vielfalt, sondern auch im Variantenreichtum. Kaum war Space Invaders (1978) auf dem Markt, kamen Galaxians (1979) und Galaga (1981) in die Spielhallen. Damit kam mehr Bewegung in die Alienhorde. Schon bald fanden sich Programmierer wie Henrik Wening, die diese Spiele auf Commodore Rechner portierten. Die Version für den CBM 3001 / 4001 hieß gleichfalls Galaga, entstand 1982 (also vor 25 Jahren) und kann auf der Homepage des Programmierers heruntergeladen werden. Wenn man die technischen Möglichkeiten (bzw. Einschränkungen) des CBM Rechners berücksichtigt, dann muss man dieser Umsetzung allen Respekt zollen. Der Spielspaß ist auch heute noch ungebrochen hoch.

Aus der CBM-Version wurde dann wenig später (1983) auch eine Version für den C64. Diese bekam, wohl auch aus Gründen des Markenrechts, den Namen Galaxy und wurde offiziell von Kingsoft vertrieben.

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Space Invaders für PET und CBM

Space Invaders 4.0

Die Computerfreaks der „Frühzeit“ warteten nicht auf Farbe und Hochauflösende Grafik (man lese dazu den gestrigen Beitrag zu Space Invaders auf VC 20 und C128), um sich die Arcade Games ins Wohn- oder Arbeitszimmer zu holen. Mit viel Phantasie und Kreativität konnte man auch aus den Grafikzeichen eines PET/CBM-Rechners etwas hübsch alienhaftes zaubern – wie man hier sehen kann.

Diese Umsetzung von Space Invaders stammt von A. Brzenska aus dem Jahre 1979. Sie wurde für den PET 2001 geschrieben und später an den CBM 3001 und CBM 4001 angepasst.

Download des Programms:
Für PET 2001 und CBM 3001 kann man es in der CBM Software Database finden.
Für den CBM 4001 im PET Files Archive auf der PET Games Disk 01 („SPACE INV 4.0“).

Infos zum CBM 4001 Series Computer:
Auf Deutsch: MySoft-Homepage (inkl. einiger Spiele zum Download)
Auf Englisch: PET index (sehr technisch, detailliert und informativ!)

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Space Invaders 128

VC20 Space InvadersWer sich das VIC 20 Werbefilmchen mit William Shatner (16. Januar) ganz genau angesehen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass dort auf dem VC 20 auch einer der Automatenpielklassiker der „Frühzeit“ gezeigt wurde: Space Invaders (links als Standbild zu sehen).

Man kann sich das heute kaum mehr vorstellen, aber, um so ein Arcade Game zu zocken, musste man damals in eine Spielhalle oder Diskothek gehen. Dazu waren zwei Dinge erforderlich: ein entsprechendes Alter und ausreichend Bargeld, denn die Automaten waren nicht eben billig. Eine Deutsche Mark (gefühlter Wechselkurs: 1 Euro, inflationsbereinigter heutiger Gegenwert: ca. 2 Euro) kostete, wenn ich mich recht erinnere, die Runde Weltraumballern. Asteroids, Star Wars, Galaxians und eben Space Invaders waren die Renner in den späten 70ern und frühen 80ern.

Einstiegsbildschirm Alien Invaders 128

Alien Invaders 128

Von Darrell Spice Jr. wurde unter dem Namen Alien Invaders eine hervorragende Umsetzung für den 80-Zeichen-Modus des C128 programmiert (s.o.). Sie ist im Downloadbereich von commodore128.org verfügbar und muss im 80-Zeichen-Modus gestartet werden.

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VC 20 trifft StarTrek

Wie schon am 11. Januar angekündigt, hier der Hinweis auf ein weiteres altes Commodore Werbefilmchen, das ebenfalls noch auf dem Commodore Billboard fehlt!

Computer und SiFi, dass passte schon immer gut. Gab es doch an Bord von Raumschiffen stets irre oder besonders schlaue Bordcomputer, die mit vielen bunten Lichtern blinken konnten. Computerprogramme mit Namen wie Luna Lander, StarWars, oder Enterprise bzw. StarTrek waren folgerichtig mit das Erste was auf den 8-Bit Rechnern der späten 70er und frühen 80er lief. Lunar Lander oder Mondlandung gab es sogar schon für die ersten programmierbaren Taschenrechner.

Was nimmt es da Wunder, dass man sich bei Commodore eines echten Raumschiffkapitäns als Werbefigur für den VC 20 (VIC 20) bediente? Wer konnte das beginnende Zeitalter der Computertechnik für Otto Normalverbraucher besser verkörpern als James T. Kirk? Und so machte William Shatner (er war jung und brauchte das Geld) Werbung für den „Wundercomputer der 80er“. Nun, der wahre „Wundercomputer der 80er“ wurde der C64, aber das konnte selbst Shatner damals noch nicht ahnen.

[Download AVI] [YouTube]
[GoogleVideo]

Da die Anzeigequalität der Flash-Filme bei YouTube und GoogleVideo eher mäßig ist, halte ich das Video auch als AVI-Datei verfügbar. Suchen Sie sich also ihre Lieblingsversion aus: Flash von YouTube oder Google [dazu muss JavaScript aktiviert sein] oder Download des AVI-Files vom C128.Net-Server [dazu das kleine Vorschaubild anklicken].

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Der Picodore 64: ein Commodore 64 PDA

Seit einigen Tagen sorgt ein außergewöhnlicher DTV-Umbau für Furore in der Blog-Szene. Jason Winters bastelte sich aus Balsaholz, Klebstoff, einer Papierfolie mit Edelstahleffekt, einem alten PSOne LCD-Bildschirm, einer Tastatur aus einem HP Jornada und natürlich einem DTV64 seinen eigenen Commodore 64 Palmtop. Dabei waren einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen, denn die PDA-Tastatur arbeitet mit einem spezielle RS232-Protokoll. das erst mittels 16F88 PIC Microcontroller an die PS/2-Schnittstelle des DTVs angepasst werden muss. Das Gerät verfügt überdies über eine interne 1541 III, die als Speichermedium eine SD-Card benutzt.

Picodore 64

Ich denke, das ist der Umbau des Jahres. Falls jemand auf die Idee kommen sollte, sowas – vielleicht noch etwas „runder“ – in Kleinserie zu produzieren, möchte ich mich jetzt schon mal als Käufer anmelden. Ich will so ein Teil!

Links:
Picobay Project Artikel von Jason Winters (02.01.2007)
Jasons erste Veröffentlichung im Petscii Forum (30.12.2006)

Mehr über das DTV Hacking erfährt man auf der DTV Hacking Website. Hier gibt es nicht nur ausführliche Umbauanleitungen und Beschreibungen sondern auch Videos über Umbauaktionen, natürlich Links und ein Forum zum Informationsaustausch.

DTV Hacking

Wer mehr über die Bloggerei rund um den Picodore lesen möchte, suche in Technorati nach: Picodore 64 (lieferte am 14. Januar 2007 20 Blog-Einträge – bei steigender Tendenz über die letzten Tage). Beispiele sind: [1], [2] und [3].

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Werbung Anno Dazumals

Als ich letzte Woche das Netz nach anderen Blogs durchstöberte, die über den C128 berichten – man muss sich ja auf dem Laufenden halten -, kam ich auf eine italienische Seite, die ein Werbefilmchen (Commercial) von Commodore über den C128 anbot. Na eigentlich war es nur ein verlinktes Angebot von YouTube. [Es gab auch noch ein anderes interessantes Commercial, über das ich die Tage noch berichten werde.]

Ich habe natürlich gleich auf dem Commodore Billboard nachgesehen und? – Fehlanzeige! Kein Wunder, dass es mir bis dahin unbekannt war. Der C128 wird hier einem Apple IIc gegenübergestellt (vergleichende Werbung war in Deutschland bis zum Jahr 2000 verboten!) und dieser schneidet – wen wundert’s – schlecht ab. Das Filmchen hat wirklich einen gewissen Pfiff.

[Download AVI] [YouTube]
[GoogleVideo]

Da die Anzeigequalität der Flash-Filme bei YouTube eher mäßig ist, habe ich weitergesucht und wurde dann bei GoogleVideo fündig. Hier kann man neben der gleichfalls begrenzt hübschen Flash-Version das Video auch über Umwege als AVI-Datei downloaden. Das habe ich gemacht und online gestellt. Suchen Sie sich also ihre Lieblingsversion aus: Flash von YouTube oder Google [dazu muss JavaScript aktiviert sein] oder Download des AVI-Files vom C128.Net-Server [dazu das kleine Vorschaubild anklicken].

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Happy Birthday C64!

Heute vor genau 25 Jahren, am 8. Januar 1982, öffnete die 1982 International Winter Consumer Electronics Show (WCES) in Las Vegas ihre Tore. Dieses Datum markiert die offizielle Geburtsstunde des Commodore 64. Commodore hatte etwa 20 funktionstüchtige Prototypen für die Messe vorbereitet und präsentierte das neue Grafik- und Soundwunder der staunenden Öffentlichkeit [Presseecho Anno 1982].

25 Jahre C64

Happy Birthday C64!

(c) WTE. Das Original des C64 Photos ist von Bill Bertram

 

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BASIC-Erweiterungen für die VDC Grafik des C128

Vor kurzem gab es im Forum 64 eine kurze Diskussion zu einem Programm zur Unterstützung der VDC Grafik beim C128 (also einer Grafik-BASIC-Erweiterung). Ich habe das zum Anlass genommen, mich mal wieder mit ein paar alten 64er Sonderheften (Markt & Technik) zu beschäftigen und hier eine kurze Zusammenstellung zu geben.

  • Grafik 80: Die wohl bekannteste Erweiterung des BASIC 7.0 um Grafikfunktionen für den VDC (zuständig für die 80-Zeichendarstellung) dürfte Grafik 80 sein. Dieses Programm erschien im 64er Sonderheft 1/1986 und wurde erneut, zusammen mit einer Erweiterung des CHAR-Befehls (Character 80) und einer Hardcopyroutine (Hardcopy 80), im 128er Sonderheft 10 abgedruckt. Die unterstützte Auflösung betrug 640 x 200 Pixel (2 Farben fix). Später gab es eine Farbvariante mit 640 x 176 Pixel Auflösung (16 Farben). Die geringere Zeilenzahl war notwendig, um den benötigten Speicher für das Farbram zu erhalten, da die Erweiterung für den ersten VDC mit nur 16 Kb RAM entwickelt worden war.
  • Color-Pack 1: Andere Wege zur Gewinnung des benötigten Farbrams geht das Color-Pack 1, das im 128er Sonderheft 22 vorgestellt wurde. Hier wird eine Auflösung von 480 x 240 verwendet was einen nahezu verzerrungsfreien quadratischen Ausdruck auf einem der damals üblichen Nadeldrucker erlaubte.
  • Supra Basic: Die VDC-Befehle von Supra Basic, abgedruckt im 128er Sonderheft 36, sind nur ein Teil des Funktionsumfangs dieser mächtigen BASIC-Erweiterung, die auch Label als Sprungmarken zuläßt. Supra Basic setzt vermutlich einen VDC mit 64k RAM voraus, denn bei einer angegebenen Auflösung von 640 x 200 und Farbfähigkeit der VDC-Grafik muss ein 16k VDC passen.
  • Ultra-Hires: Im RUN-Computermagazin 6/86 wurde das Programm Ultra-Hires (Version 1.0) veröffentlicht. Im Heft 8/86 der RUN (CW-Publikationen) erschien dann eine Erweiterung (Version 1.1). Ich selber habe dann noch einen kleinen Patch dazu entwickelt, der leider nicht mehr veröffentlicht werden konnte, da die RUN 1988 eingestellt wurde. Die Graphikauflösung beträgt 640 x 200 Pixel (2 Farben fix). Wenn man den BASIC-Befehl @walrus eingibt, erhält man eine interessante Copyrightmeldung. Der Hersteller Walrusoft ist die Firma, die die in den USA so beliebte Grafikerweiterung BASIC 8 (Wikipedia) herausgebracht hat. Ob Basic 8 und Ultra-Hires identisch sind, oder ob es sich um unterschiedliche Produkte handelt hat jedoch bisher noch niemand untersucht.

Copyright Meldung von Ultra-Hires

  • Graphic Booster 128: Der König unter den hier vorgestellten Grafikerweiterungen ist zweifelsohne der Graphic Booster der Firma Combo AG. Es wird ein 64k VDC benötigt. Der Graphic Booster erschien in zwei Versionen mit (für C128er mit 16k VDC) oder ohne Hardwareupgrade (Rechner mit 64k VDC). Von einem Softwarefreak wurde inzwischen eine an die SuperCPU angepasste Version erstellt. Die Grafikauflösungen sind vielfältig von 640 x 240 bis 752 x 600 interlaced und non interlaced mit 16 Farben oder monochrom. Da kommt natürlich ein Emulator wie VICE nicht mehr mit.

Graphic Booster Graphikauflösungen

Links:
Download Grafik 80 (Diskimage zum SH 10)
Download Color-Pack 1 (Diskimage zum SH 22)
Download Ultra-Hires V 1.2
Download Basic 8 (als ROM-Image), Basic 8 Manual
Download Graphic Booster 128 (Info)
Die Programme aus den 64er Sonderheften sind auch auf CD erschienen

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MiniGame Compo 2007

Wie schon 2005 und 2006, so startet auch 2007 wieder eine MiniGame Compo. Diesmal sollen die MiniGames noch „minniger“ werden. Waren bisher die Kategorien 1k, 4k und 8k vertreten, sollen sich 2007 die Spiele mit 1k, 2k und 4k begnügen. Die Compo startet am 1. Februar und Ende diesen Monats wird es weitere Infos auf der Compo-Page geben.

MiniGame Compo 2007 Logo

Für die, die noch nie von der MiniGame Compo gehört haben, sein angemerkt, dass hier nicht nur Commodore (C64, VIC 20, C128) mitmischen dürfen. Nein, hier stellt man sich der geballten Konkurrenz diverser Computer- und Konsolensysteme (Spectrum, Atari lynx, Intellivision, Sega, Enterprise128, Coloecovision, Nes, Atari, MSX, Tangerine/Oric, Amstrad CPC). In Neusprech heißt das dann wohl: Das ist voll RETRO!

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Dieparty 2007

Dienstagstreff

Die nächste Dienstagstreff-Party ist für den 08. bis 10. Juni 2007 angekündigt. Details sind noch nicht bekannt. Wer einen Voreindruck haben möchte, kann sich ja mal die Einladung zur Dieparty 2006 [Nachtrag 03.03.2007: Dieser Link wurde zwischenzeitig aktualisiert und zeigt jetzt auf die Einladung zur Dieparty 2007] anschauen (es gab auch eine Einladung als Intro für den C64) [CSDb].

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