Gruß aus dem letzten Jahrtausend

Heute erreichte mich ein Gruß aus dem letzten Jahrtausend: ein Nachdruck der ersten Ausgabe der CHIP, Heft 1/1978. Als ich mir im CHIP-Kiosk das C64-Sonderheft bestellte, konnte ich plötzlich nicht anders und habe neben der „Retro classics“ CD auch noch bei diesem – auf 50 Exemplare limitierten – Sonderdruck zugeschlagen.

Reprint der ersten CHIP von 1978 (Bildquelle: CHIP)Da das Sonderheft zum Commodore 64 ja erst noch gedruckt werden muss, wunderte ich mich natürlich schon über den heutigen Großbrief von CHIP. Nach dem Öffnen purzelten mir erst mal ein paar Kleinteile entgegen. Dann folgten diverse Werbeflyer, CDs und die erste CHIP (im DIN A5-Format)!

Die Kleinteile entpuppten sich dann als Gummibärchen. Das zugehörige Tütchen war geplatzt und konnte in einem Winkel des Umschlags gefunden werden. Offenbar eine kleine Aufmerksamkeit wegen der Teillieferung.

Wie sich herausstellte, klebten noch weitere Gummibärchen an den Flyern und an der CHIP. Nun ja, ein Schaden ist dadurch zum Glück nicht entstanden.

Ich hatte das Heft vor vielen Jahren im Original gelesen, in der Bibliothek und nicht im Jahr 1987, sondern wohl so zwei, drei Jahre später. Und jetzt hatte ich es wieder auf der Hand. Schon damals großes Thema: Meiner ist besser als Deiner! Im Testbeitrag „Vier Mikroprozessoren auf dem Prüfstand“ wurden die Eigenschaften von vier 8-Bit Prozessoren verglichen: 8080, 6502, 6800 und SC/MP. Den letzten der vier hat die Welt vergessen – zu recht!

Verglichen wurden verschiedene kurze Programme (grundlegende Funktionen wie: Addition, Multiplikation, Zeichensuche, Blockverschiebung etc.) nach den Kriterien: Anzahl der Programmschritte, Programmlänge (Speicherverbrauch) und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Eindeutiger Sieger in allen Kategorien: der 6502! Wie hätte es auch anders sein können?!

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4 Kommentare zu Gruß aus dem letzten Jahrtausend

  1. Jörg sagt:

    Faszinierend – genauso sah die Bestellung bei mir auch aus, nachdem ich zunächst „nur“ auf das 64er-Sonderheft scharf war, dann aber Porto sparen wollte. Allerdings ohne Gummibärchen.

  2. tokra sagt:

    Hehe, hier der Dritte 🙂 Hab je 2 64er-Sonderhefte und Chip-Erstausgaben-Nachdrucke bestellt. Die Nachdrucke kamen auch schon an. Kann das mit dem „limitiert auf 50 Stück“ irgendwie nicht so recht glauben. Dafür wirft doch keiner die Drucker an..

  3. wte sagt:

    Ja, das mit den 50 Exemplaren der Erstausgabe ist wirklich etwas seltsam. 50 x 5 Euro = 250 Euro. Dafür kann man eine Druckmaschine ja nicht einmal für den Druck einrichten. Farbkopieren geht zu den Kosten allerdings auch nicht.

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