Papermags im Frühjahr

Obwohl mir die aktRETURN-Magazin #14uelle RETURN #14 nun schon seit einer Woche vorliegt, muss ich zu meiner Schande gestehen, bisher nur wenige der Artikel studiert zu haben. Gelesen habe ich den kurzen Abriss zur Historie von CP/M (was dem Commodore 128 wenigstens eine kurze Erwähnung in einer Infobox einbrachte) und natürlich das Interview mit Spieleentwickler Enthusi. Überflogen die Artikel zum Vectrex, über Inform 7 und über Kryoflux. Letzteres mit Überschall. Es können also noch ein paar regnerische Tage kommen.

Für alle Leser, die die ersten Hefte der RETURN verpasst haben, gibt es jetzt (endlich) die Möglichkeit sich einen Nachdruck zuzulegen und die eigene Sammlung zu vervollständigen. Möglich macht das die moderne Technik. Digitaldruck ist das passende Stichwort. Solche (letztlich „handgemachten“) Hefte sind natürlich nicht für ’nen Appel und ’n Ei zu haben; der Spass kostet pro Ausgabe 11 Euro (zuzüglich Porto). RETURN-Hefte in Form von PDF-Dateien wird es aber auch zukünftig nicht geben.

Da ist die RERETRO #27TRO schon weiter. Diese gibt es auch als PDF-Abo. Die Hefte 1 und 2 bzw. 3 bis 6 sind zudem als Jahressammelbände neu aufgelegt worden.

Die letzte Ausgabe, bei mir die GO64! 01-03/2013, für den Rest der Welt bekannt als RETRO #27, erschien Ende April und trägt den Untertitel „Computer und Papier“. Es ist – meiner unwesentlichen Meinung nach – die beste RETRO seit langem. Interessant die Rückblicke auf die Entwicklung der Computerdrucker und den „Computer Flohmarkt“. Lesenswert der Artikel über den Computer in der Literatur.

Als Sahnehäubchen wäre allerdings bei der Rezension zum Buch „10 PRINT CHR$(205.5+RND(1)); : GOTO 10“ die Erwähnung der dadurch inspirierten OL Competition angebracht gewesen. Doch zum Ausgleich gibt es ein kleines (unfreiwilliges) Suchspiel. Wer findet den (doppelten) Bug auf Seite 59?

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4 Antworten zu Papermags im Frühjahr

  1. Danke für das Lob und den Bug-Hinweis. Da es sich zunächst aber zum Glück um eine REM-Zeile handelt, muss das Lesen nicht mit einem Syntax Error abgebrochen werden und kann zum Ende durchlaufen. Erst bei der Bibliografie kommt dann der Absturz … dann ist der Text aber zum Glück schon im Speicher. 🙂

  2. wte sagt:

    Tatsächlich hat mich diese Ausgabe der Retro dazu bewogen, mein Abo nochmal zu verlängern. 😉

    Das mit „20 REM“ war ein lustiger Einfall. Zum „Bug“ vermute ich mal, dass der Layouter den offenen Klammerausdruck am Zeilenende aus ästhetischen Gründen nicht ertragen hat. Es sieht mit geschlossener Klammer ja auch irgendwie „besser“ aus. Mir ist es auch erst beim Abtippen des Buchtitels für meinen Blogbeitrag aufgefallen.

    PS: Dein erster Kommentar ist doppelt und steht identisch auch unter „OL Compo: Einsendeschluß„. Da versteht man den aber nicht, weil der Bezug fehlt. Was dagegen, wenn ich den da lösche? Der zweite Kommentar passt allerdings bestens zu beiden Beiträgen.

  3. Sebastian Bach sagt:

    Der Klammerfehler war Teamwork von Redakteur und Layouter … 😉

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