HE2016: Zahn der Zeit

Nichts hält ewig: Auch unsere geliebte Hardware ist leider nicht mit einer unendlichen Lebensdauer ausgestattet, auch wenn sie länger hält als ein modernes Smartphone oder manch andere Technik-Gimmicks der Neuzeit. Heute hat es einen meiner Monitore und einen C128 DCR erwischt. Der C128 gab beim Einschalten keinen Mucks von sich. Er hatte aber sowiso schon eine Herz-OP hinter sich und enthielt bereits ein PC-Netzteil. Insofern war es ein Kinderspiel diese durch ein neues zu ersetzen. Es erwies sich als kluge Entscheidung, dass ich damals gleich zwei baugleiche Exemplare erstanden hatte. Irgendwie hatte ich wohl geahnt, dass der PC-Schrott nicht lange hält. Beim Monitor muss der Schalter ersetzt werden. Ein typischer Defekt. Ersatzteile gibt’s bei Pollin. Skern hat den Schalter mit einem Kabel überbrückt, es muss hier ja weitergehen.

Sozialistische Hardware: Gestern kam Enno mit einem defekten Spielzeugauto Made in GDR vorbei. Das Problem war die Kabellenkung, der Bowdenzug war gerissen. Offenbar hat sich rumgesprochen, dass Skern ein technisches Multitalent ist. Auseinandernehmen, den Bowdenzug kürzen, wieder Zusammensetzen (der Punkt bei dem bei mir alle Projekte scheitern) und schon konnte man wieder im Kreis fahren.

Laser Toaster: Am Stand der Stiftung Jugend forscht gibt es jeden Tag andere Schülergruppen, die ihre Projekte vorstellen. Heute ist es eine Steuerung für Eisenbahnen gestern gab es einen Einkaufswagen, der über eine Hebevorrischtung das rückenschonende Be- und Entladen ermöglicht, und desweiteren eine Anlage zum Toasten und „Bedrucken“ von Toastbrot. Der „Drucker“ ist ein PC-gesteuerter Laser, der Bitmapgrafiken auf den Toast brennt. Da das ganze mit Transportbändern versehen ist, steht mit diesem Gerät einer „Serienfertigung“ von Lasertoasts nicht im Wege.

Laser-Toaster

Rettet das Steckmodul: Da Brainstorm von einem Programm auf Steckmodul eine Sicherheitskopie benötigte, stellte sich die Frage, wie man das am besten bewerkstelligen sollte. Das ROM hatte er schon ausgelesen, allerdings ließ sich das Programm nicht von Diskette starten sondern verlangte nach einem Modul. Um einen mühseligen Crack zu vermeiden, sollte daher ein CRT-File erstellt werden, um das ganze in ein Easy-Flash übertragen zu können. Nun hätte man dazu natürlich ein entsprechendes PC-Programm nehmen können, aber das kann ja jeder. Also wurde gestern von Skern ein Cartridge-File-Generator für den C64 geschrieben und heute erfolgreich getestet.

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