Gut besuchte HomeCon in Rhein-Main

Am letzten Samstag (25.4.2009), bei strahlendem Sonnenschein, fand es endlich statt, das erste Homecomputer- (und Consolen-) Treffen (HomeCon) im Rhein-Main-Gebiet. War der Besucheransturm zu Beginn (um 10.00) noch etwas verhalten, so drängelten sich gegen Mittag mehr als 30 Leute im Bürgerhaus Froschhausen, um zu fachsimpeln zu spielen oder auch zu programmieren.

Eine gute Anfahrtsbeschreibung, genügend Parkplätze, ein passender Saal und freier Eintritt, was wünscht man sich mehr? Die Organisatoren, Hessi und Quarkbeutel, hatten sogar ihre Familien eingespannt, um die Besucher mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke zu versorgen.

Zu sehen gab es alles, was Rang und Namen hat: VC20, C116, C64, SX64, DX64 (aka C65), C128, Atari 800, CPC 6128, Amiga, Amiga CDTV, Bit90, Vectrex und Konsolen, Konsolen, Konsolen. Für mich am interessantesten war Hans‘ TI 99/4A mit riesiger Erweiterungsbox. Nicht, dass ich jetzt einen solchen Rechner haben wollte, aber immerhin konnten in einem langen Gespräch einige Vorurteile durch Fakten ersetzt werden. Was nichts daran ändert, dass ich die Systemarchitektur immer noch als abenteuerlich ansehe; interessant, sogar sehr intertessant und seiner Zeit in manchen Dingen voraus, aber eben abenteuerlich.

Auch für die Veranstalter hatte sich die Sache gelohnt. Zumindest für Hessi. AntaBaka und sein Game-Gear-Reparaturservice sorgten für Begeisterung. Und auch bei Quarkbeutels Philips G7000 fand er den vom letzten (ver)Bastler verursachten Fehler.

1. HomeCon 2009: Gamer

Von allen sie umgebenden Dingen völlig unberührt, spielten zwei Fußballjunkies am Amiga ein Match nach dem anderen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kamen sie am Vormittag, bauten auf, zockten, zockten, zockten, bauten am späten Nachmittag wieder ab und gingen. Dabei warfen sie noch sowas wie ein, „es war prima hier, wir kommen beim nächsten mal wieder“ in die Runde. Ich frage mich nur, was sie außer ihrem eigenen Bildschirm sonst noch gesehen haben?

Gegen 19.00 hatten sich dann die Reihen gelichtet. Sieben unentwegte wollten jedoch nicht aufgeben und erst gegen 22.30 Uhr wurde der letzte Rechner ausgeknipst und der Saal geräumt. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die nach einer Fortsetzung ruft.

Links:
Meine Bilder von der 1. HomeCon 2009
Homepage der HomeCon
Die Diskussion zur 1. HomeCon im Forum 64

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